U20-Nationalkeeper José Aguirre zum VfR Neumünster

Der Traditionsverein VfR Neumünster hat auf der Torwartposition noch einmal nachgelegt – und das mit Juniorem-Nationalspieler. José Aguirre, früherer U20-Nationalspieler Guatemalas, trägt in der kommenden Saison das Trikot des Oberligisten. Der 21-Jährige wechselt vom HSV III an die Geerdtsstraße und soll beim VfR den Konkurrenzkampf um die Torwartposition ankurbeln.

Der junge Torhüter bringt nicht nur Talent und Erfahrung mit – unter anderem stand er bereits beim VfB Lübeck unter Vertrag –, sondern auch eine klare Haltung zu seinem Wechsel: „Ich kenne bereits viele Mannschaftskollegen aus meiner Zeit in Lübeck, die immer Positives über den Verein erzählt haben. Deshalb hatte ich schon seit ein paar Jahren Interesse am VfR“, so Aguirre. „Als sich nun die Möglichkeit ergeben hat, hier zu spielen, wollte ich die Chance unbedingt nutzen, um mich sportlich weiterzuentwickeln und Teil der Entwicklung des Vereins zu sein. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt und freue mich auf eine erfolgreiche Saison!“

Auch Cheftrainer Danny Cornelius ist begeistert von der Neuverpflichtung: „Wir haben jetzt ein hochkarätiges Torwartteam bei uns. José ist sehr talentiert und spielt beeindruckend mit! Mit Newe, ihm und unseren Nachwuchskeepern sind wir bestens aufgestellt.“ Aguirre soll beim VfR nicht nur sportlich, sondern auch als Persönlichkeit Impulse setzen. Dass er mit einigen Spielern bereits aus Lübecker Tagen vertraut ist, dürfte die Integration erleichtern.

Mit Christopher Newe, der in der Vorsaison starke Leistungen zeigte, und Aguirre hat der VfR nun ein echtes Luxusproblem im Tor. Der VfR Neumünster setzt damit erneut ein Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt – und sendet ein deutliches Signal: Die Lila-Weißen haben ambitionierte Ziele für die neue Oberligasaison. „Wir möchten den Klassenerhalt nicht erst am letzten Spieltag sichern, sondern gerne drei, vier Runden vor Schluss“, zeigt sich Cornelius in der Zielsetzung allerdings bescheiden.

Bericht: Ole Jacobsen, Bilder: VfR Neumünster.