Louis Köster soll Regionalliga-Erfahrung in Bochum sammeln

Der nächste Entwicklungsschritt für Louis Köster ist beschlossen: Der Stürmer von Holstein Kiel wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis in die Regionalliga West und läuft künftig für die U23 des VfL Bochum auf. Das gab Holstein Kiel am heutigen Freitag in einer Pressemitteilung bekannt.

Viel Spielzeit als klares Ziel

Der 22-jährige Angreifer aus Witten kam in der laufenden Saison bereits einige Male bei den Profis der KSV zum Einsatz. In der 2. Bundesliga absolvierte Köster drei Partien mit insgesamt rund 75 Einsatzminuten und erzielte dabei sogar ein Jokertor – ausgerechnet gegen den VfL Bochum. Hinzu kommen zwei Einsätze im DFB-Pokal.

Parallel dazu war Köster ein zentraler Faktor in der U23 der Kieler: In zwölf Spielen in der Oberliga Schleswig-Holstein erzielte der 1,89 Meter große Stürmer starke elf Treffer und bestätigte damit seine Torjägerqualitäten eindrucksvoll.

Rebbe: „Den nächsten Schritt ermöglichen“

Kiels Geschäftsführer Sport Olaf Rebbe erklärt die Leihe als gezielte Maßnahme in der Entwicklung des Angreifers: „Um Louis’ Weg bestmöglich zu gestalten und ihn weiterhin kontinuierlich an unsere Lizenzmannschaft heranzuführen, haben wir uns entschieden, ihn bis zum Ende der Saison in die Regionalliga-Mannschaft des VfL Bochum auszuleihen.“
Die Regionalliga West gilt als eine der stärksten vierten Ligen Deutschlands und bietet Köster die Möglichkeit, regelmäßig auf hohem Niveau Spielpraxis zu sammeln.

Köster will sich beweisen

Auch der Spieler selbst blickt positiv auf die neue Aufgabe: „Ich freue mich, in einer starken Regionalliga Einsätze zu bekommen und mich auf diesem Niveau beweisen zu können“, sagt Köster zu seinem Wechsel.
Für Holstein Kiel bleibt die Leihe eine Investition in die Zukunft. Ziel ist es, Köster über mehr Spielzeit und körperlich anspruchsvolle Duelle weiter an das Niveau der Lizenzmannschaft heranzuführen – mit der klaren Perspektive, in Kiel langfristig eine größere Rolle einzunehmen.Artikel und Bild: Ole Jacobsen.