Marvin Ducksch macht Holstein Kiel Hoffnung

Es war ein Tag des Wiedersehens für den Ex-Storch Marvin Ducksch. Das nicht nur mit seinem in Kiel lebenden Sohn, den er nach der Partie stolz über den Rasen des Holstein-Stadions trug, sondern auch mit seinen ehemaligen Teamkollegen und großen Teils des Holstein-Staffs, bei denen er immer noch sehr beliebt ist. „Ich habe hier zu einigen Spielern und zu ein paar Leuten aus dem Staff immer noch Kontakt. Außerdem lebt mein Sohn hier in Kiel“, beschreibt der Werder Stürmer seine Verbundenheit zur Landeshauptstadt.

Ducksch war nicht nur durch sein eigenes Traumtor maßgeblich für die Niederlage der Kieler verantwortlich, das er wie folgt analysierte: „Ich habe gesehen, dass der Torwart die Mauer zwei Mal gestellt hat und vermeintlich den Ball nicht richtig sehen konnte. Nach dem zweiten Mal Mauer stellen, stand er ein Stück weiter vorne. Das war für mich sehr gut, so dass ich den Ball hinten rein legen konnte“. Dennoch machte der Freistoßspezialist Bremens, der seit mehreren Wochen mal wieder in der Startelf stand, den Kieler Hoffnung: „Es ist auf jeden Fall eine Mannschaft, die sich noch nicht aufgegeben hat. Das haben wir heute auch gespürt. Bei denen weiß jeder, was die Stunde geschlagen hat. Es sind noch sieben Spiele zu spielen, da kann man noch einige Punkte holen und ich drücke ihnen dafür ganz kräftig die Daumen“.

Marvin Ducksch mit seinem Sohn auf dem Arm im Stadion, daneben Amos Pieper