Neu-Bordesholm Coach Florian Rammer spricht bei NordKick

Florian Rammer ist der neue Trainer des Oberligisten TSV Bordesholm. Eigentlich sollte sein Engagement erst im September starten, aber nun kam alles anders. Rammer berichtet über seine aktuell 7-Tage-Fußballwochen und von seinem ersten Heimsieg mit der neuen Mannschaft gegen Husum.

Das Interview startet ihr mit einem Klick aufs Video/Bild. NordKick Redaktion (24.08.22)

Wie hat der FC Kilia die freie Woche genutzt - Soranno spricht bei NordKick

Das Interview startet ihr mit einem Klick aufs Video/Bild. NordKick Redaktion (22.08.22)

Yannik Jakubowski bejubelt sein frühes 0:1

Fairer Verlierer: Björn Sörensen gratuliert seinem Kumpel Nicola Soranno zum Sieg

Serhat Yazgan hämmert den Ball zum 0:2 in die Maschen

FC Kilia Kiel überrennt den TSV Bordesholm

Bordesholm gegen Kilia ist nicht nur ein Derby zweier Kieler Vertreter in der Oberliga, sondern auch das Trainerduell Björn Sörensen gegen Nicola Soranno. Zwei der Besten ihrer Zunft in Schleswig-Holstein, die stets unter aktuellsten Trainingsmethoden trainieren lassen und auch beide moderne Spielweisen bevorzugen. Sörensen musste für diese Partie (vor nur 480 zahlenden Zuschauern) allerdings improvisieren, da ihm kurzfristig vier Leistungsträger fehlten. „Wir mussten heute in einem ganz anderen System agieren, als es eigentlich geplant war und wir es die komplette Vorbereitung lang einstudiert haben. Das ist sehr ärgerlich“, so der TSV Coach, der in einem 4-4-2-flach spielen ließ.
Dennoch erwischten die Platzherren den besseren Start und vergaben direkt nach dem Anpfiff zwei durchaus brauchbare Möglichkeit. Doch nur wenig später gab es die kalte Dusche: Nach einem blitzschnellen Umschaltspiel der Gäste war Yannik Jakubowski (7.) zur Stelle und brachte seine Kilianer mit dem 0:1 in Front. „Nach dem frühen Gegentor hat uns der Mut verlassen“, beschrieb Sörensen, was in der Folge passieren sollte. Kilia wirkte nun bissiger, dynamischer und williger und kam über ihre schnellen Angreifer immer wieder gefährlich in den Bordesholmer Strafraum. Der spritzige Serhat Yazgan (16.) schüttelte Simon Stegner auf dem Flügel ab, zog von rechts in den Strafraum und hämmerte den Ball zum 2:0 in die Maschen. „Ab dem Moment war es ein Klassenunterschied“, zeigte sich Sörensen enttäuscht von der ersten Halbzeit seiner Mannschaft. Zudem kauften die Mannen von Nicola Soranno den Bordesholmern in den Zweikämpfen den Schneid ab, weil sie deutlich aggressiver und entschlossener zu Werke gingen und obendrein immer wieder kleine, versteckte Fouls einstreuten, mit denen die TSV-Akteure haderten und sich immer wieder beim Schiedsrichter Marcel Colmorgen beschwerten. Man hatte das Gefühl, dass Kilia, bei denen das Gegenpressing sehr herausragend funktionierte,  nun seinen Gegner „auffressen“ wollte. So dauerte es auch nicht lange bis zum nächsten Gegentreffer. Erneut war Serhat Yazgan (22.) zur Stelle und schnürte seinen Doppelpack. Kilia wirkte zu diesem Zeitpunkt einfach geistig schneller und die Spieler waren immer einen Schritt schneller als ihre Gegner. „Wir waren einfach auch brutal effektiv“, entschuldigte sich FCK-Coach Nicola Soranno schon fast für diese Kaltschnäuzigkeit seiner Truppe. Der Spielaufbau des TSV war oft zu eintönig und behäbig und beschränkte sich zu häufig auf lange Bälle von Jan-Niclas Bräunling. Es war ein gebrauchter Tag für den chancenlosen TSV-Keeper Chris Kröhnert, der nach einer guten halben Stunden zum ersten Mal einen Ball halten durfte.  Doch nur wenig später konnte er die Kugel wieder aus dem Netz sammeln, als der sehr motiviert wirkende Yannik Jakubowski (42.) mit seinem zweiten Treffer auf 0:4 stellte. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorgte Maximilian Musci (43.), der noch vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen konnte.
Nach dem Seitenwechsel sah Kilia-Vereinsboss Volker Roese, der extra für diese Partie seinen Türkeiurlaub für wenige Stunden unterbrach, dass seine Mannschaft etwas passiver und abwartender agierte. Die Heimelf kam nun besser in die Partie und wirkte mutiger. Man versuchte die Kilia Defensive nun sehr hoch zu pressen und erzielte damit Teilerfolge. Die Soranno-Elf versuchte auf Krampf hinten raus zu spielen und machte dabei immer wieder Fehler im Aufbau. Nach ungefähr 75 Minuten gab es dann einen Wechsel der ungewöhnlichen Art. Schiedsrichter Marcel Colmorgen hatte sich verletzt und konnte die Partie nicht fortsetzen. Für ihn übernahm sein Assistent Max Rosenthal und ein Ersatz-Linienrichter war vorausschauend auch vor Ort. Doch ansonsten passierte in der zweiten Halbzeit außer einem Kopfball an den Pfosten von Malte Luch (80.) nichts Dramatisches mehr. Auf beiden Seiten gab es kleinere Möglichkeiten, doch am Ende hatte das deutliche 1:4 des ersten Abschnittes weiter Bestand.
Bereits am kommenden Mittwoch geht es für beide Teams in der Oberliga weiter. Der FC Kilia empfängt Oldenburg und der TSV Bordesholm muss nach Eckernförde reisen.

NordKick Redaktion (30.07.22)

Kilia Coach Nicola Soranno

Für Soranno hat die Entwicklung Priorität

Am heutigen Abend (19.00 Uhr) startet die Oberligasaison mit dem Eröffnungsspiel in Bordesholm. Zu Gast ist dort der Aufsteiger FC Kilia Kiel. Pünktlich vor der Partie wollen wir euch die Mannschaft vom Hasseldieksdammer Weg etwas näher bringen:
Die Kieler starten mit einem 27-köpfigen Kader in die neue Spielzeit, unter denen sich nun auch die neuen Torhüter Finn Niklas Kornath (PSV Neumünster) und Lenny Fabian Rolfs (Weiche Flensburg), sowie die Neuverpflichtungen fürs Feld Tom Wüllner (SVE Comet), Ben Luca Nohns, Terje Braunschweig (beide Holstein Kiel A-Jugend), Sercan Yildirimer (Kronshagen A-Jugend), Mohammed Mahmud (SpVg Eidertal Molfsee) und Marvin Müller (TSV Kronshagen) befinden. Von Routinier Tom Wüllner, der zuletzt nicht in der Oberliga aktiv war, verspricht sich Trainer Nicola Soranno Druck auf seine bisherigen Zentralspieler. Durch die beiden neuen Keeper erhofft sich der Coach mehr Konstanz zwischen den Pfosten, was in der Landesligasaison nicht immer von Nöten war. Ansonsten hat man versucht vor allem junge Talente zu sich zu holen, die ihre ersten Schritte im Herrenbereich machen sollen und deren Potential man langsam und behutsam heraus kitzeln will. „In der Vorbereitung haben die Jungen gezeigt, dass sie auf einem guten Weg sind und verstanden haben, was wir von ihnen erwarten“, so Soranno, dessen verlängerter Arm auf dem Platz Florian Foit bleibt. Von einem echten Schlüsselspieler will der Ex-Holstein-Trainer nichts wissen. Ihm ist wichtig, dass die gestellten Aufgaben im Kollektiv gelöst werden. „Man erwartet in der kommenden Saison viel von uns, aber wir wollen erst einmal in der neuen Liga ankommen“, versucht Soranno Druck von der Mannschaft zu nehmen. „Mein Ziel bei Amtsantritt war es so schnell wie möglich in die Oberliga zu kommen, um uns mit den besten Teams des Bundeslandes messen zu können“, sieht „Nico“ seine ersten Ziele erfüllt. „Wir müssen in dieser Saison Woche für Woche 90 Minuten ans Limit gehen. Letzte Saison hat uns eine gute Halbzeit gereicht, um ein Spiel zu gewinnen. Darauf müssen wir uns erst einstellen, nachdem wir letzte Saison kaum gefordert worden sind“, warnt der FCK-Coach vor zu hohen Zielen, glaubt aber an ein gutes Abschneiden seiner Truppe. In der Favoritenrolle sieht er mit Eichede, Todesfelde und Heide aber andere Clubs. „Zudem gibt es jedes Jahr eine Überraschungsmannschaft. Letzte Saison war es Eckernförde“, prophezeit der Übungsleiter eine spannende Saison. „Die Entwicklung der jungen Spieler und des Kaders im allgemeinen hat bei mir Priorität“, möchte sich Soranno ungern auf eine Platzierung seiner Mannschaft festlegen.

NordKick Prognose: Der FC Kilia hat aus seinen Zielen in der Vergangenheit nie einen Hehl gemacht. Nun sind sie in der Oberliga angekommen und werden auch da sofort ein gehöriges Wörtchen mitreden wollen. Für die Meisterschaft wird es in dieser Saison wohl noch nicht reichen, aber Platz 3-5 sollte realistisch sein.

NordKick Redaktion (29.07.22)

Björn Sörensen spring erneut als Trainer in die Bresche

Malte Lucht geht weiterhin für Bordesholm auf Torejagd

Bordesholm will die Top Mannschaften schlagen

Der TSV Bordesholm bekam schon vor der Saison einen Nackenschlag mit dem einfach nicht zu rechnen war. Kurz vor der Vorbereitungspartie gegen den Zweitligisten KSV Holstein, kündigte der gerade erst im Februar eingestellte Neu-Trainer Torsten Böker, der zu dieser Saison übernehmen sollte, per Sprachnachricht via whatsapp, weil ihm plötzlich auffiel, dass ihm der Zeit- und Kostenaufwand für seine Anreise nach Bordesholm zu hoch sei. Eine Geschichte die seines Gleichen sucht. So musste der gerade erst zurückgetretene Erfolgscoach Björn Sörensen wieder in die Presche springen und parallel zu seinem Amt als sportlicher Leiter, nun auch erneut die Position des Cheftrainers einnehmen. Man sei auf Bordesholmer Seiter aber weiter auf der Suche, nur aktuell seien keine guten Trainer auf dem Markt und man möchte auch niemanden von einem anderen Club so kurz vor der Saison weg reißen. Trotz der ganzen kurzfristigen Turbulenzen, gelang es dem TSV mit Maximilian Ehle (SC Poppenbüttel), Joris Scherbath, Alexander Gerst (beide TuS Nortorf) und Armin Ramadani (Husumer SV) vier vielversprechende Neuzugänge zu präsentieren, von denen sich der Club noch einmal frischen Wind erhofft. Was der frische Wind auf der einen Seite ist, ist die Erfahrung auf der anderen: Weiterhin kann Sörensen auf seine Leistungsträger Philipp Spohn, Jannik Ostermann, Malte Lucht, Luca Groth und Sebastian Klimmek bauen. „Wir wollen uns auch in dieser Saison wieder verbessern. Das haben wir in den letzten Jahren stetig geschafft“, gibt „Stolle“ seine persönlichen Ziele preis. Das gilt auch für den Tabellenplatz, der in dieser Saison unter den Top 5 liegen soll. „Wir sind diese Saison in der Breite und qualitativ noch einmal stärker geworden im Kader und haben eine gewisse Eingespieltheit im Stamm“, glaubt Sörensen an eine erneute Steigerung seiner Truppe. „Es ist an der Zeit nun auch mal die Top Mannschaften zu schlagen“, gibt sich der Coach kämpferisch, schickt aber direkt im Anschluss eine Warnung hinterher: „Wir müssen aber auch gegen die vermeintlich Schwächeren deutlich konstanter werden“. Er glaubt dabei an eine sehr ausgeglichene Liga, wobei es wichtig sei einen guten Saisonstart hinzulegen, um sich direkt in Position zu bringen und man nicht in Gefilde schlittert, mit denen man nichts zu tun haben will. Als Top 3 sieht er neben Todesfelde noch den Heider SV und den Kieler Aufsteiger FC Kilia. Auf die Duelle mit diesen drei Mannschaften freut sich Sörensen ganz besonders. Direkt zur Saisoneröffnung am kommenden Freitag gastiert der Neuling FC Kilia Kiel in Bordesholm. Mit 23 Spielern (darunter zwanzig Feldspieler) ist die Kadergröße überraschend überschaubar. Dennoch hat Sörensen ein Luxus-Problem, was die Startelf für den Saisonauftakt angeht: „Die Mannschaft hat in der Vorbereitung so herausragend und konzentriert mitgezogen, dass es mir sehr schwer fällt die richtigen, ersten Elf oder sogar ersten 18 zu benennen.“

NordKick Prognose: Die Geschichte von Björn Sörensen und dem TSV Bordesholm ist eine wahre Erfolgsstory. Hier haben vor ein paar Jahren Topf und Deckel zueinander gefunden. Es ging mit dem Club stetig bergauf. Daher gibt es keinen Zweifel, warum das Team ihre gesteckten Ziele nicht erreichen sollte.

NordKick Redaktion (28.07.22)

Ligamanager Bülent Seker

Inter will einen einstelligen Tabellenplatz

Als ersten Oberligisten der kommenden Saison stellen wir euch heute die Ligamannschaft von Inter Türkspor Kiel vor. Die wichtigste personelle Umstellung gab es natürlich auf der Trainerposition. Liridon Imeri wurde von Ligamanger Bülent Seker als neuer Cheftrainer ans Ostufer geholt. Ihm wird der Ex-Coach der Reserve von Altenholz, Sascha Schneider, assistieren. Als Torwarttrainer wurde Mesut Özdek verpflichtet. „Obwohl unsere Trainer der letzten Saison einen guten Job gemacht haben, sind wir in dieser Serie noch einmal erfahrender geworden auf der Trainerbank“, erhofft sich Bülent Seker von seinem neuen Trainerteam noch einmal eine Steigerung der Leistung seiner Mannschaft. „Der Kader ist in der Breite besser aufgestellt“, sieht Seker einen Vorteil zur Vorsaison. Den vier Abgängen, von denen zwei Spieler verletzungsbedingt kaum zum Einsatz kamen, stehen acht Neuzugänge gegenüber. Mit Olamide Adesanya (TSV Klausdorf), Moritz Haye (Eutin 08), Ali Kalma (SpVg Eidertal Molfsee) und Justin Petersen (TSV Altenholz) wurden interessante Offensivspieler verpflichtet. Nico Hirsch (Frisia Lindholm), Rinol Lahu (VfB Lübeck U23) und Krenar (Eutin 08) sind als Verstärkungen für die Defensive geholt worden und mit Nikolas Wulf (Eutin 08) kommt ein neuer Torwart ans Ostufer. Als Kapitän wurde mit Rezan Acer der Torjäger und Spielmacher der vergangenen Saison benannt.
„Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz belegen, auch wenn das sehr schwer werden wird und unser Anfangsprogramm alles andere als leicht ist“, gibt Seker dem neuen Trainerteam die Ziele vor. „Das Team ist gut aufgestellt und unser Staff arbeitet sehr gut mit der Mannschaft. Die Spieler setzen die Philosophie der Trainer eins zu eins um“, zeigt sich Seker zufrieden mit der Vorbereitung. „Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, werden wir in dieser Saison stärker sein als zuletzt“, prognostiziert der Ligachef. „Wir müssen es schaffen uns jede Partie 93 Minuten konzentrieren zu können“, ärgert sich Seker mit Rückblick auf die letzte Saison über zu viele späte Gegentore seiner Mannschaft. Seker glaubt dabei an eine sehr spannende und enge Saison, in der er Eichede, Oldenburg, Todesfelde und Stadtrivale Kilia als Favoriten sieht. Abstiegsgefahr sagt er Dornbreite, Siebenbäumen, Pansdorf, Fisia Lindholm und dem SV Husum voraus.

NordKick Redaktion (19.07.22)

Volkmar Meyer ist kraftlos und braucht eine Pause (Foto Quelle: SHZ)

Danke und goodbye, Volkmar

TSV Altenholz und Volkmar Meyer lösen den Vertrag auf

Obwohl bereits im Februar die Vertragsverlängerung des Trainers bekannt gegeben wurde, gehen Coach Volkmar Meyer und der Oberligaabsteiger TSV Altenholz zukünftige getrennte Wege. Hierzu entschieden sich beide Parteien im gegenseitigen Einvernehmen.

In einer öffentlichen Mitteilung vom sportlichen Leiter und Spieler Sebastian Worbs heißt es folgendermaßen: „Während unsere Saisonanalyse, die nach dem feststehenden Abstieg aus der Oberliga stattgefunden hat, ist bei uns allen der Eindruck entstanden, dass eine hundertprozentige Überzeugung auf beiden Seiten nicht mehr vorhanden ist. Letztlich haben wir uns dann in beiderseitigem Einvernehmen dazu entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden. Die Wertschätzung gegenüber Volkmar war, ist und bleibt groß, zudem konnte sich die Mannschaft am letzten Spieltag mit einem Sieg ordentlich von ihm verabschieden. Wir bedanken uns bei Volkmar für die ehrliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit und sind absolut bestrebt den gemeinsam eingeschlagenen Weg fortzuführen.“

Volkmar Meyer selbst bekräftigt diese Aussagen. „Ich hatte um das Gespräch zum Saisonende gebeten und sowohl ich, als auch Mannschaft und Verein haben eine gegenseitige Abnutzung festgestellt. Der Abstiegskampf war so anstrengend, dass ich im Moment völlig kraftlos bin“, so der scheidende Trainer. „Ich vergleiche das ganze gerne mit einem Besen. Zu Beginn meiner Amtszeit waren meine Borsten lang, spitz und kräftig. Nun sind die Borsten nur noch einen Millimeter lang“, beschreibt Meyer die Abnutzung während der Saison. „Spätestens nach der 8:0 Niederlage bei Dornbreite wusste ich, dass hier etwas falsch läuft“, legt Meyer den Zeitpunkt für die Kehrtwende der Vertragsverlängerung fest. Was er nun zukünftig machen wird, beantwortet Volkmar mit nur einem Wort: „Pause“.

Volkmar Meyer hatte in den vergangenen Wochen reihenweise Neuzugänge präsentiert, die er aus seiner Vergangenheit kannte und akquiriert hat. Nun bleibt es an Sebastian Worbs mit diesen Spielern und Funktionären erneut Gespräche zu führen, um sich über den Verbleib dieser Akteure sicher zu sein. Keine leichtes Erbe, da einige Studenten wegen Ortwechseln den TSV verlassen werden. Sicher scheint dabei zu sein, dass er TSVA auch zukünftig auf die eigene Jugend setzen will. Gespannt darf man sein, wer die Nachfolge als Cheftrainer antreten wird. Vor kurzem sind mit Maik Gabriel (Osterrönfeld) und Onur Cokgez (Inter) zwei fachlich gute Trainer neu auf dem Trainermarkt aufgetaucht. Wird es vielleicht einer von diesen beiden?

NordKick Redaktion (08.06.22)

Arian Jashari (li.) und Alban Jashari (re.) verlassen Inter im Sommer (Foto Quelle: fussball.de)

Inter verliert zwei Stammkräfte an den VfR Neumünster

Mehrere unabhängige Quellen, die nicht genannt werden wollen, haben bestätigt, dass Arian und Alban Jashari in der nächsten Saison für den VfR Neumünster auflaufen werden. Diese Info hat NordKick von mehreren Informanten bekommen, die aber ungenannt bleiben wollen. Wir haben diese Angaben durch Nachfragen im Umfeld der beiden überprüft und können diese Nachricht bestätigen. Weiterhin heißt es, dass es nicht die beiden einzigen Abgänge bleiben werden. Dies ist allerdings eine Spekulation für die es bisher keine klaren Beweise gibt. Arian kam in dieser Spielzeit ganze 14 Mal für Inters Ligamannschaft zum Einsatz, während Alban nur vier mal das Trikot überstreifen durfte. Der VfR Neumünster scheint sich für die nächste Landesligasaison großes vorgenommen zu haben.

NordKick Redaktion (09.05.22)

Onur Cokgez tritt mit sofortiger Wirkung als Inter-Coach zurück

Onur Cokgez schmeißt bei Inter hin

Er war bis heute der aktuell jüngste Trainer der Oberliga. Am Saisonende hätten sich die Wege von Onur Cokgez und Inter Türkspor Kiel sowieso getrennt, weil es Differenzen über die weitere Ausrichtung des Vereins bzw. der Ligamannschaft gab. Nun hat Cokgez, der auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken kann, mit sofortiger Wirkung sein Amt niedergelegt. In einer von ihm verfassten Pressemitteilung erklärt er sein Handeln.

NordKick Redaktion (28.04.2022)

Bülent Seker (rechts) begrüßt seinen neuen Coach Liridon Imeri (links)

Liridon Imeri setzte sich gegen vier Kandidaten durch

Bülent Seker ist auf der Suche nach einem neuen Coach für Inter Türkspor Kiel fündig geworden. Erwartungsgemäß wird der aktuelle TSV Kronshagen Coach Liridon Imeri der Sommer-Nachfolger des jungen Onur Cokgez. Bülent Seker ließ NordKick dabei hinter die Kulissen blicken und verriet uns gegen welche Trainerkandidaten sich Imeri durchgesetzt hat:

Einer der vier weiteren Kandidaten war David Lehwald (TSV Flinktbek), der allerdings gerade noch in Flintbek an seinem Eigenheim baut und erst ein Jahr später zur Verfügung stünde. Für Paul Musiol (KMTV) kam das Engagement ebenfalls ein Jahr zu früh, da noch in der Regionalliga im Futsal was bewegen möchte. Karim Youssef hatte bereits bei der Probsteier SG für die kommende Spielzeit zugesagt und bei Maik Braunschweig stimmten die zeitlichen Vorstellungen nicht mit denen Sekers überein.

So setzte sich am Ende wenig überraschend der favorisierte Liridon Imeri durch, bei dem die größte Schnittmenge mit Inter zu finden war wo es auch finanziell keinerlei Probleme in den Verhandlungen gab. “Liridon ist der Erfolg der Mannschaft am wichtigsten. Alles andere spielt für ihn keine Rolle. Er hat erkannt, dass er nur erfolgreich sein kann, wenn er die passenden Spieler unter sich hat”, freut sich Seker auf seinen Wunschtrainer.

NordKick Redaktion (21.04.22)

Mit Christian Gutsmann (mitte) präsentiert der TSV Altenholz einen weiteren neuen Keeper für die nächste Saison

Noch ein Keeper für den TSV Altenholz

Und schon wieder verpflichtet der abstiegsbedrohte Oberligist TSV Altenholz einen neuen Torwart für die nächste Saison und erneut bedient man sich dabei beim Noch-Verbandsligisten 1. FC Schinkel. Mit Finn Joachim folgt der zwei Keeper seinem Torwarttrainer Andreas Junghans zu den Gelb-Schwarzen. “Finn hat schon in der A-Jugend bei mir im Altenholz-Tor gestanden und ist mit mir dann nach Schinkel gewechselt”, stellt TSVA-Trainer Volkmar Meyer den Bezug zu seinem neuen, talentierten Keeper dar.

NordKick Redaktion (21.04.22)

Mit Christian Gutsmann (mitte) präsentiert der TSV Altenholz einen weiteren neuen Keeper für die nächste Saison

Gutsmann folgt seinem Torwarttrainer zum TSVA

Mit Christian Gutsmann hat der TSV Altenholz einen weiteren Keeper verpflichtet. Der 28-jährige,  erfahrene Schlussmann kommt vom 1. FC Schinkel und folgt somit seinem Torwarttrainer Andreas Junghans zum TSVA. “Gutsi”, wie Christian Gutsmann liebevoll genannt wird, spielte zuletzt 5 Jahre für Schinkel und hat zuvor in der Jugend bei der KSV Holstein eine gute Ausbildung genossen. Außerdem stand er für den TSV Kronshagen, Inter Türkspor Kiel und den TSV Melsdorf zwischen den Pfosten. “Ich kenne Gutsi aus unserer gemeinsamen Zeit bei Schinkel. Er kennt einfach nur den 100%-Modus und ist ein richtiger Gewinn für unseren Verein”, freut sich TSVA-Coach Volkmar Meyer auf seinen neuen Keeper.

NordKick Redaktion (06.04.22)

Luis Budde (mitte) hütet schon ab diesem Wochenende das Tor des TSV Altenholz

Luis Budde darf sofort ins Tor des TSVA

Am Wochenende im Tor und fester Neuzugang beim TSV Altenholz – Luis Budde.
“Luis fing in Altenholz an. Wurde dann von mir in die U13 zu Holstein geholt. Dort spielte er bis zur U16, verlor die Motivation in die U17 zu gehen und wollte eigentlich aufhören. Mein jetziger Co-Trainer Freddy Asmussen motivierte Luis aber wieder und holte ihn zurück zum TSVA in die B Jugend. Jetzt spielt er aktuell in der A Jugend, wurde aber von uns zur Rückrunde in den Ligakader gezogen und wird jetzt dauerhaft dabei sein”, so der glückliche Liga-Cheftrainer Volkmar Meyer.
“Für mich ist er der talentierteste Keeper des Jahrgangs 2003 in Schleswig-Holstein. Luis hat überdurchschnittliches Potential und passt super ins Team. Wir sind sehr stolz ihn im Kader zu haben und mit ihm die neue Saison planen zu können”, freut sich Meyer.
Seinen liebevollen Spitznamen „Budde“ hat das Talent damals in der U13 bekommen, weil Meyers Team drei Spieler mit dem schönen Namen Louis hatte – Luis Budde, Louis Drews und Louis Petersen.

NordKick Redaktion (02.04.22)

Malte Breiholz (mitte) wird als Neuzugang des TSV Altenholz präsentiert

Malte Breiholz von der Kreisliga in die Oberliga


Malte Breiholz (25) wechselt aus der Kreisliga vom Kieler MTV zur neuen Saison zum aktuellen Oberligisten TSV Altenholz. “Malte möchte sich bei uns weiterentwickeln und in einer höheren Spielklasse angreifen”, beschreibt TSVA-Coach Volkmar Meyer den Wechsel. Er verfügt über einen guten linken Fuß, ist schnell und hat eine starke Schusstechnik”, spricht Meyer die Qualitäten des Neuzugangs an, der sich vor allem am Flügel wohl fühlt. Seine bisheren Stationen waren in der Jugendausbildung die SpVg Eidertal Molfsee, der TSV Kronshagen und die A-Jugend des Wiker SV. Im Herrenbereich ist Breiholz bisher ausschließlich für den KMTV aufgelaufen.

NordKick Redaktion (29.03.22)

Jonas Schäfer (mitte) wird als Neuzugang des TSV Altenholz präsentiert

Jonas Schäfer kehrt zum TSV Altenholz zurück

Jonas Schäfer wechselt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Drei Jahre schnürte Schäfer zuletzt für den FC Kilia Kiel die Schuhe, bekam aber in dieser Saison zu wenig Spielzeit in der der Soranno-Elf, so dass er sich entschied ab Sommer wieder für seinen Jugendclub TSV Altenholz aktiv zu sein. “Jonas soll zukünftig unser Angriffsspiel mit seiner Dynamik beleben. Wir freuen uns sehr, dass er zum TSV zurückkehrt, da er genau in unser Beuteschema passt”, freut sich TSVA-Coach Volkmar Meyer auf den talentierten Offensivspieler.

NordKick Redaktion (25.03.22)

Inter jubelt nach dem erreichen der Aufstiegsrunde und dem damit feststehenden Klassenerhalt. Trainer Onur Cokgez beschreibt das Spiel per Audiobericht.

Frisia - Inter: Audio per Klick starten (17.03.22)

TSVA-Coach Volkmar Meyer berichtet vom Auswärtsspiel beim Eckernförder SV (Bild: SHZ)

ESV - TSV Altenholz: Audio per Klick starten (07.03.22)

Inter-Coach Onur Cokgez (li.) berichtet vom Derbysieg gegen seinen Freund Liridon Imeri (re.) vom TSV Kronshagen (Foto: Jens Köhler)

Inter - Kronshagen: Audio per Klick starten (07.03.22)

Kronhagens Ligaobmann Jens Köhler: “Ich glaube, wir sind mit unseren Gedanken ganz wo anders! Alle fühlen sich solidarisch mit der Ukraine! Die Bilder sagen alles aus und wir sind uns alle einig! Da steht der Fussball mal in der zweiten oder in der dritten Reihe!
Die Schweigeminute haben wir natürlich auch abgehalten! Mit den dazugehörigen Worten des SHFV!”
(Foto: Jens Köhler)

TSVB-Coach Björn Sörensen berichtet vom Spitzenspiel der Oberliga

Bordesholm - TSB: Audio per Klick starten (07.03.22)

Ligamanager Bülent Seker wird die Gespräche leiten

Trainerfrage bei Inter weiterhin offen

Die Trainer Nachfolge bei Inter Türkspor Kiel ist weiterhin offen. Gerüchten und Berichten anderer Medien zur Folge soll es bereits eine Einigung mit Liridon Imeri, dem aktuellen Cheftrainer des Ligakonkurrenten TSV Kronshagen, geben.  Dies dementierten aber sowohl Bülent Seker (Ligaobmann Inter), also auch Jens Köhler (Ligaobmann Kronshagen), sowie Imeri selbst. Imeri räumte zwar ein: „Dass ich Kronshagen nur bis zum Sommer helfe, war eigentlich für alle Beteiligten von Anfang an klar und ist kein Geheimnis. Bisher gab es aber noch keinen Kontakt zu Inter, aber das Interesse ehrt mich“. Somit scheint Imeri zwar Favorit auf die Nachfolge seines Freundes Onur Cokgez zu sein, aber dennoch hat Seker noch weitere Namen auf seinem Zettel, die vorerst ungenannt bleiben.
Auch wenn es zwischen Inter und Imeri noch keinen Kontakt gab, so wird man sich am kommenden Samstag zwangsläufig über den Weg laufen, denn dann trifft der TSV Kronshagen um 14 Uhr zu Hause auf Türkspor Kiel. Da dürfte es also sowohl auf, als auch neben dem Platz ordentlich knistern.

NordKick Redaktion (03.03.22)

Die Wege von Onur Cokgez und Inter Türksport KIel trennen sich im überraschend im Sommer

Inter überraschend ab Sommer ohne Trainer

Die Nachricht kam doch sehr überraschend. Onur Cokgez und Inter Türkspor Kiel gehen ab Sommer getrennte Wege. Dieses vermeldete der Club in einer öffentlichen Pressemitteilung. “In den letzten Wochen wurden mehrere Gespräche durch die sportliche Leitung mit unserem Trainer Onur Cokgez über die gemeinsame Zukunft geführt. Dabei ging es um die zukünftige Ausrichtung der Ligamannschaft. Leider ist man in den Gesprächen nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen”, heißt es in der Erklärung. Cokgez wird die Mannschaft aber noch bis Saisonende betreuen und der Verein wird jetzt in aller Ruhe einen Nachfolger suchen. 
Ligamanager Bülent Seker sagte zu den Gesprächen: „Es waren sehr vernünftige Gespräche, doch leider sind unsere Vorstellungen und die von Onur in einigen Punkten weit voneinander entfernt! Leider sind wir am Ende bei 3 Themen nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen! Es ist sehr schade, dass die gemeinsame Zusammenarbeit mit Onur in der kommenden Saison nicht weiter geht, da Onur mit seinem Wissen die Mannschaft sportlich und taktisch einen ordentlichen Schritt nach vorne gebracht hat, die sich auch in den Ergebnissen widerspiegeln!“
Noch-Trainer Onur Cokgez bedauert die Trennung und begründet sie aus seiner Sicht folgendermaßen: “Für den Verein gibt es Prioritäten, die höher stehen als die sportliche Entwicklung und für mich gibt es Prioritäten, die erfüllt werden müssten, um weiterhin erfolgreich zu arbeiten. Wir beide können unseren Wünschen nicht gerecht werden, von daher ist es das Beste dann getrennte Wege zu gehen”.
Da beide Parteien nicht konkret werden und sich gegenseitige Verschwiegenheit zugesagt haben, ist es für neutrale Betrachte nur schwer zu verstehen, warum man nach so einer erfolgreichen Saison keinen Kompromiss finden konnte. Es schien, als sei Inter endlich ins ruhige Fahrwasser gekommen, nachdem man in der Vergangenheit einige Trainerwechsel und wenig sportlichen Erfolg zu verzeichnen hatte. Diese Saison war eine sportliche Entwicklung sichtbar und auch die Ergebnisse stimmten. Beide Parteien waren eine Chance für den jeweils anderen. Hoffentlich wurde das nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Wir wünschen dem Verein ein glückliches Händchen beim Scouten eines neuen Übungsleiters und hoffen, dass die jüngsten Ereignisse keine sportlichen Folgen für die aktuelle Saison haben werden. Onur wünschen wir natürlich ebenso viel Erfolg für die Zukunft und eine spannende, neue Aufgabe. Wo auch immer das sein wird.

NordKick Redaktion (02.03.22)

Inter-Coach Onur Cokgez berichtet von der Niederlage gegen TSB Flensburg

Inter - TSB: Audio per Klick starten (28.02.22)

TSVA-Coach Volkmar Meyer berichtet vom Auswärtsspiel bei Weiche Flensburg II (Bild: SHZ)

SC Weiche Flensburg II - TSV Altenholz: Audio per Klick starten (27.02.22)

Kevin Wölk ist neuer Cheftrainer in Oldenburg

Kevin Wölk neuer Cheftrainer des OSV

Kevin Wölk ist neuer Cheftrainer des Oldenburger SV. Der ehemalige Halbprofi von Hessen Kassel, VfB Lübeck und weiteren ambitionierten Drittliga Clubs wird mit sofortiger Wirkung vom Co-Trainer zum Cheftrainer befördert. Wieso es plötzlich so schnell ging, wird Wölk im zweiten Teil des NordKick Podcasts mit Pascal Diouri sicherlich beantworten.

NordKick Redaktion (25.02.22)

TSV-Coach Björn Sörensen berichtet vom Auswärtsspiel gegen Eckernförde (Austragungsort Kunstrasen Gettorf)

Eckernförde - Bordesholm: Audio per Klick starten (20.02.22)

Inter-Coach Onur Cokgez berichtet vom so wichtigen Derbysieg

Altenholz - Inter: Audio per Klick starten (20.02.22)

Andreas Junghans wechselt als Torwarttrainer von Schinkel nach Altenholz

Andreas Junghans wird neuer Torwarttrainer beim TSV Altenholz

Und wieder verlässt jemand den 1. FC Schinkel – Torwarttrainer Andreas Junghans wird ab Sommer die Keeper des Oberligisten TSV Altenholz unter seine Fittiche nehmen. Junghans bekleidete zuvor auch das Amt des Ligaobmannes beim 1. FC Schinkel und wollte nun mal einen “Tapetenwechsel” vornehmen. “Dieser Entschluss reifte in mir schon länger und hat nichts mit dem Abgang von Marcel Korn zu tun”, bekräftigt Junghans. “Ich fühle mich im Torhüterbereich wohl und habe mich da zuletzt auch immer weiter qualifiziert”, so Junghans über seine persönliche Entwicklung. Seinen Abschied von Schinkel begründet er unter anderem auch folgendermaßen: “Die Richtung in die der neue Vorstand von Schinkel gehen möchte, deckt sich nicht mit meinen Ansichten. In dem unterklassigen Konzept finde ich keine Rolle für mich als Torwarttrainer.” Überlegen musste der noch junge Torwarttrainer nicht, als der Anruf aus Altenholz kam. “Für mich ist das eine riesen Chance”, freut sich Junghans auf seine zukünftige Aufgabe in der Oberliga.

NordKick Redaktion (17.02.22)

Severin Jaacks (1. Vorsitzender) beschließt den Vertrag mit Torsten Böker per Handschlag

Bordesholm überrascht die Kieler Fußballwelt mit neuem Trainer

Für die Kieler Fußballfachwelt ist es ein riesen Überraschung. Der TSV Bordesholm verpflichtet Torsten Böker als Nachfolger von Björn Sörensen für die kommende Spielzeit in der Oberliga. Überraschend ist es deshalb, weil Böker im Kieler Fußball zumindest als Trainer eine große Unbekannte ist. Dennoch ist es für den TSV eine Sicherheitsentscheidung, da Böker durch seine Zeit bei Flensburg 08, Weiche II und den Husumer SV Oberligaerfahrung auf der Trainerbank vorzuweisen hat. Die offizielle Pressemitteilung des TSV übermittelt durch den scheidenden Trainer Sörensen sagt: “Zur neuen Saison wird Torsten Böker neuer Cheftrainer beim TSV Bordesholm. Wir freuen uns, mit Torsten einen erfahrenen Trainer für uns gewonnen zu haben und wollen mit ihm den positiven eingeschlagenen Weg weiter gehen. Er passt zu 100% in unser Anforderungsprofil und wird den erfolgreichen Weg in Bordesholm weiter gehen.” 

Als Spieler tauchte Böker zwei mal in den Kieler Geschichtsbüchern auf. Beide Male beim FC Kilia Kiel, zuletzt in der Saison 2010/2011. Weiterhin spielte er zwischen 2002 und 2012 für den Eckernförder SV, den TSV Kropp, VfR Schleswig, FC Angeln 02 und Flensburg 08.

Nach der vergangenen Saison hatte Böker seinen Cheftrainerposten beim Husumer SV geräumt und wirkt in dieser Spielzeit dort als Sportlicher Leiter. Er wohnt derzeit in Schleswig und nimmt damit einen ca. 65 km langen Anfahrtsweg für den neuen Trainerposten in Kauf. NordKick heißt Torsten in der Kieler Trainerszene herzlichen Willkommen und wünscht ihm viel Erfolg bei seiner neuen, spannenden Aufgabe.

NordKick Redaktion (08.02.22)

Björn Sörensen legt eine Karrierepause ein

Sörensen hört am Saisonende auf

Eine Erfolgsgeschichte neigt sich dem Ende zu. Björn Sörensen wird zum Saisonende als Trainer des Oberligisten TSV Bordesholm aufhören. „Es ist eine Entscheidung für meine beiden Jungs, mit denen ich gerne mehr Zeit verbringen möchte“, erklärt der noch junge Familienvater. „Der Vorstand hat bis zum Ende um meinen Verbleib gekämpft“, fühlt sich der B-Lizenz-Trainer vom Club stets gewertschätzt. Sörensen schließt dabei nicht aus über die Saison hinaus weiter in irgendeiner Form für den TSV tätig zu sein, wenn sein Nachfolger dieses wünschen würde. Wer der Zukünftige sein wird, ist bisher noch völlig unklar. Zwar saß mit Torsten Gutzeit einer der bekanntesten Kieler Trainer neben Sörensen als Co-Trainer auf der Bank, aber NordKick kann sich nicht vorstellen, dass  Gutzeit nochmal in die erste Reihe zurückkehren wird. Der Vorstand wird sicherlich die Qual der Wahl haben, da man als Trainer in Bordesholm ein perfektes Umfeld und eine tolle Infrastruktur vorfindet und in Ruhe arbeiten kann. „Zukünftig sehe ich mich irgendwann wieder auf der Trainerbank eines Vereines, dafür brenne ich noch zu sehr“, fügt der in Molfsee wohnende Trainer hinzu, schließt aber ein Traineramt ab der kommenden Saison komplett aus.

NordKick Redaktion (22.01.22)

Onur Cokgez kann endlich mit seiner Truppe wieder auf den Platz

Inter Türkspor - Halbe Mannschaft hat Corona

Oberligist Inter Türkspor Kiel fehlt seit einigen Tagen die halbe Mannschaft, da sich viele Spieler mit dem Corona-Virus infiziert haben und nun in Quarantäne sind. Dies bestätigte Inter-Coach Onur Cokgez gegenüber NordKick. “Letzte Woche haben wir mit den gesunden Spielern nur über Zoom trainiert. Diese Woche haben wir wieder mit dem normalen Training begonnen”, so der junge Trainer, der nun glaubt, dass sie “Stück für Stück” wieder mehr werden und die Infektionskette durchbrochen wurde.

Wir von NordKick wünschen allen Spielern einen milden Verlauf und gute Besserung.

NordKick Redaktion (19.01.22)

Liridon Imeri übernimmt in Kronshagen

Liridon Imeri beerbt Lechte in Kronshagen

“Wir wollten nochmal ein Zeichen setzen”, so Ligaobmann Jens Köhler zu NordKick über den Grund des spontanen Trainerwechsels beim Oberligisten TSV Kronshagen. Der Vorstand hatte Angst Abgänge verzeichnen zu müssen und wollte seinen Spielern noch einmal deutlich signalisieren, dass sie die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nicht aufgegeben haben. “Liridon wird sich vor Weihnachten noch mit der Mannschaft zusammensetzen. Er sieht viel ungenutztes Potential im Team und freut sich auf diese Herausforderung”, so Köhler weiter, der im Laufe des Telefonats sogar ehrlich zugab, dass die Entscheidung für Imeri schon vorgestern gefallen war, also einen Tag vor der Entlassung von Daniel Lechte. Liridon Imeri hatte im Laufe der Hinrunde schon mehrfach beim TSV Kronshagen als Zuschauer gestanden und konnte sich somit schon einen Eindruck von seiner zukünftigen Truppe machen.

NordKick Redaktion (8.12.21)

Die Zeit ist für Daniel Lechte beim TSV Kronshagen abgelaufen

Kronshagen feuert Lechte

Der TSV Kronshagen hat sich überraschend von seinem Trainer Daniel Lechte getrennt. Dies teilte der Vorstand des abstiegsgefährdeten Oberligisten seinem Trainer gestern mit. Drei mageren Unentschieden in der kompletten Hinserie schienen den Verantwortlichen doch zu wenig zu sein, obwohl man beim letzten Spiel gegen Eckernförde noch von “Ruhe bewahren” sprach und dass man die Situation sehr gut einschätzen können und wisse, dass man glücklich in die Oberliga gekommen war. “Die Mannschaft stand die ganze Zeit hinter mir”, betont der scheidende Daniel Lechte das gute Verhältnis zu seinen Spielern. “Ich hoffe für die junge Truppe, dass sie trotzdem das Unmögliche schafft und die Klasse hält”, verabschiedet sich Lechte sehr sportlich fair aus Kronshagen.

NordKick Redaktion (8.12.21)

Bordesholm reichte eine gute Halbzeit

Der TSV Bordesholm bleibt in der Flens-Oberliga Nord nach einem deutlichen 4:0 (0:0) Erfolg gegen SV Frisia 03 Risum-Lindholm weiterhin Spitzenreiter. Im ersten Abschnitt sah es allerdings noch nicht nach so einer klaren Angelegenheit für den TSV aus, da sich die Gäste auf dem schmalen Kunstrasen tief in die eigene Hälfte stellten und mit Mann und Maus verteidigten. Die Sörensen-Elf spielte zu langsam und ohne überraschende Aktionen nach vorne und fand dabei keine Lücke in der Frisia-Hintermannschaft, die von ihrem Abwehr-Riesen Lasse Paulsen gut dirigiert wurde. Lindholm wollte eigentlich gar keinen kontrollierten Ballbesitz haben, drosch den Ball immer nur lang nach vorne und beschränkte sich völlig aufs Kontern. So sahen die knapp 80 Zuschauer in der ersten Hälfte eine schwache Oberligapartie, die kaum Höhepunkte zu verzeichnen hatte.

Die zweite Halbzeit hätte für die Platzherren allerdings nicht besser starten können. Nur wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel traf der fleißige Arda Özkan (47.) zum befreienden 1:0. Dies schien nun auch der Brustlöser für die Bordesholmer zu sein, die sich spätestens nach der Ampelkarte für Jannik Heider (53.) in Überzahl nun leichter taten Chancen zu kreieren. Ein Doppelschlag von Noah Elias Purtz (53., 90.) und ein Treffer vom eingewechselten Stürmer Sebastian Peter Klimmek (70.) sorgten dann schließlich für einen ungefährdeten 4:0 Erfolg des TSV.

NordKick Redaktion (23.11.21)

Kronshagen bleibt im Jahr 2021 sieglos

Der TSV Kronshagen bleibt 2021 in der Oberliga nun endgültig ohne Sieg. Die Mannen von Daniel Lechte trennten sich vom Eckernförder SV in ihrem letzten Spiel des Jahres leistungsgerecht mit 1:1 (0:1). Im ersten Abschnitt hatten die Platzherren auf dem Kunstrasen zwar mehr Ballbesitz, wirkten aber in der Offensive zu harmlos. Anders die Gäste, die mit einigen gefährlichen Kontern aufwarten konnten und so auch relativ früh durch Ole Altendorf (12.) in Führung gingen. Der ESV hätte die Führung durchaus ausbauen können, doch trafen sie bei der besten Gelegenheit nur das Aluminium.

Der zweite Durchgang hätte für den TSV nicht besser starten können. Der flinke und dribbelstarke Tim Netzel wurde im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht und Thorge Jess (49.) verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:1 Ausgleich. Mit diesem tollen Auftakt im Rücken zeigte sich der TSV nun deutlich selbstbewusster und ballsicherer als noch vor der Pause. Die Lechte-Elf kam immer wieder zu kleineren Chancen ohne dabei allerdings ernsthaft zwingend zu werden. Dennoch war Kronshagen zu diesem Zeitpunkt der Führung deutlich näher als die Gäste. Dies änderte sich zehn Minuten vor dem Ende. Die Kräfte der anrennenden Heimmannschaft schienen langsam zu schwinden und der Eckernförder SV kam nun wieder besser in die Partie, doch die sich bietenden Möglichkeiten wurden vom stets aufmerksamen TSV-Schlussmann Jonas Beckmann zu Nichte gemacht. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten Remis, bei dem der TSV Kronshagen nach schwacher erster Halbzeit nach dem Seitenwechsel mit einer engagierten Leistung Moral zeigte.

NordKick Redaktion (21.11.21)

Interview mit Daniel Lechte (TSV Kronshagen) und Maik Haberlag (Eckernförder SV)

Foul und Elfmeter für den TSV Kronshagen

SVP-Kapitän Patrick Ellenberger: "Die Tagesform wird entscheidend sein".

In der Oberliga Süd tritt der SV Preußen Reinfeld am Sonnabend um 14 Uhr beim Tabellenletzten PSV Neumünster an. Vor dem Spiel in der Stettiner Straße blickt Preußen Kapitän Patrick Ellenberger noch einmal kurz auf das 0:0-Unentschieden gegen den VfB Lübeck II zurück und weiß zeitgleich um die Stärken des kommenden Gegners. “Die Tageform wird entscheidend sein”, ist sich der 30-jährige Defensivakteur sicher. Das Hinspiel Ende August konnten die Polizisten noch mit 3:1 für sich entscheiden.

NordKick Redaktion (4.11.21)

Reinfeld verliert zwei Punkte gegen den VfB Lübeck II

In der Fußball-Oberliga Süd kam der SV Preußen Reinfeld am Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Lübeck II vor 220 Zuschauern nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Preußen-Keeper Marvin Zimmermann, der schon 11 Regionalliga-Einsätze für die Amateure des FC St. Pauli in seiner Vita stehen hat, sprach von zwei verlorenen Punkten. “Wir müssen das Ding eigentlich gewinnen”, so der 23-jährige Top-Torhüter. Die Stormarner rangieren mit zehn Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.

Das Interview einfach per Klick starten.

NordKick Redaktion (1.11.21)

Inter Türkspor trotzt dem Tabellenführer

Zum Abschluss des 11. Spieltages in der Oberliga Nord kam es zum Duell zwischen Inter Türkspor Kiel und dem Tabellenführer TSV Bordesholm. Wie schon im Hinspiel endete das Spiel Remis, diesmal mit 3:3.

Beide Mannschaften starteten druckvoll in die Partie und wollten den Gegner frühzeitig unter Druck setzen. Es entwickelte sich über die gesamten ersten 45. Minuten ein offener Schlagabtausch und der Torreigen wurde von den Gastgebern eröffnet. Nach einem energischen Lauf von Rezan Acer über die linke Seite wurde dessen Flanke noch von Luca Groth geblockt, den zweiten Ball hingegen schlenzte der in diesem Spiel überragende Acer über Freund und Feind hinweg ins lange Eck. Großer Jubel bei den Gastgebern und den knapp 200 Zuschauern, die es mit Inter hielten. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten, zunächst war es Luca Groth, der einen herrlichen Ball in die Tiefe von Noah Purtz mitnahm und zum 1:1 einschob (14. Minute), gerade 2 Minute später zog Arda Özkan über die linke Seite auf und schloss ins lange Eck zum 1:2 ab. In der Folge kamen die Gäste zu einigen guten Torchancen, immer wieder initiiert durch den quirligen und aktiven Noah Purtz, im Abschluss fehlte es jedoch an der nötigen Präzision. Besser klappte es dann auf der Gegenseite. Eine Flanke von Arian Jashari wollte Luca Groth klären und traf dabei sehenswert in den eigenen rechten Torwinkel. Der Tabellenführer trat jedoch als solcher auf und antwortete prompt binnen 2 Zeigerumdrehungen in Person von Noah Purtz nach einem langen Ball von Nici Bräunling, den der Torschuss aus der Luft saugte und zur erneuten Führung einschob.

Zur Halbzeit mussten die Gäste verletzungsbedingt 3x wechseln. Im zweiten Durchgang wurde es dann eine einseitige Partie, Bordesholm hatte nun die Spielkontrolle, spielte sichereren und schnellen Kombinationsfußball und versuchte sich durch die tiefstehende Abwehr von Inter Türkspor zu kombinieren. Dies gelang bei den guten Torabschlussmöglichkeiten von Malte Lucht, Aaron Meyerfeldt und Eugen Halili, etwas Zählbares kam dabei jedoch nicht rum. Rezan Acer war es hingegen, der es besser machte. Eine Hereingabe aus 40 Metern seitlicher Position auf den heraneilenden Erdogan Cumur, der aus Abseitsposition den tiefen Ball erreichen wollte, segelte an allen Beteiligten vorbei ins lange Eck zum glücklichen 3:3 für den Gastgeber (65. Minute).

In der Schlussphase war es dann ein Geduldsspiel für den Tabellenführer aus Bordesholm, die Ball und Gegner laufen ließen, um auf den entscheidenden Abschluss zu warten, Inter verteidigte leidenschaftlich und angetrieben durch die Kulisse. Fast hätte es dann sogar zum Siegtreffer für die Gastgeber gereicht, als wieder Rezan Acer einen Ballgewinn an der Mittellinie direkt aufs Tor schoss und den Querbalken traf.

Bordesholm bleibt nach diesem Spiel Tabellenführer und bereitet sich nun auf das KO-Spiel zur Mastersqualifikation gegen den SV Todesfelde vor (Samstag, 13:30 Uhr in Eutin). Inter Türkspor verweilt auf Platz 6 und erwartet kommende Woche das Duell bei SC Weiche Flensburg 08 II.

Björn Sörensen (TSV Bordesholm, 1.11.21)

Vorschau - Preußen Reinfeld empfängt VfB Lübeck II

In der Fußball-Oberliga Süd empfängt der SV Preußen Reinfeld am Sonntag um 14 Uhr zum ersten Rückrundenspiel am Bischofsteicher Weg den VfB Lübeck II. Für die Mannschaft von SVP-Kapitän Patrick Ellenberger geht es darum, Revanche für die 0:4-Hinspielklatsche zu nehmen. Der 30-jährige Defensivspezialist, der in der Jugend für den Hamburger SV kickte, bezog in einer Audio-Sprachnachricht Stellung zum kommenden Gegner und zur Gemütsverfassung der Karpfenstädter, die am vergangenen Wochenende mit einem 3:0-Sieg beim Oldenburger SV aufhorchen ließen.

NordKick Redaktion (28.10.21)

SVP-Kapitän Patrick Eilenberger im Interview vor dem Kracher gegen den VfB Lübeck II. Startet das Video einfach per Klick.

Bordesholm belohnt sich mit einer guten 2. Halbzeit

Das Spiel begann aufgrund ungeklärter Fragen zur Spielberechtigung Flensburger Spieler mit einer Verzögerung von 20 Minuten. Die ersten 20 Minuten gehörten dann auch den Gästen aus Bordesholm, die sehr druckvoll begannen. Die Flensburger beschränkten sich auf defensive Stabilität und auf Kontersituationen. Zu einer Grosschance führte die erste Drangphase jedoch nicht. Nach 20 Minuten kamen die Flensburger besser ins Spiel und übernahmen gegen nun defensiv anfällige Bordesholmer das Kommando. Die Spieler von Trainer Tim Wulff erhöhten zunehmend den Druck und kamen durch Elvind Bajrami zu zwei guten Torchancen, die jedoch vom Bordesholmer Schlussmann vereitelt werden konnten. Auch in der Folgezeit kamen die Flensburger Spieler immer wieder zu gefährlichen Aktionen bis kurz vor den Bordesholmer Strafraum, aber es fehlte die letzte Präzision im Abschluss.

Zur Halbzeit wechselten beide Teams – bei den Gästen ging dies mit einer Systemumstellung einher, die dafür sorgte, dass das Spiel wieder mehr zu Gunsten der Bordesholmer kippte. Flensburg beschränkte sich aufs Verteidigen und kam in der gesamten zweiten Halbzeit zu keinem nennenswerten Torabschluss. Bordesholm erhöhte minutenweise den Druck und kam in der 70. Minute zum mittlerweile verdienten Führungstreffer. Jasper Bandholt servierte punktgenau per Flanke für Torjäger Malte Lucht, der freistehend einköpfen konnte.  Bordesholm spielte nun weiter nach vorne, agierte dominant mit Ballbesitzfussball und erspielte sich weitere gefährliche Toranschlüsse über Noah Purtz, Eugen Hallili und Florian Härter. Die Entscheidung fiel dann erst in der 90. Minuten, nach dem Aaron Meyerfeldt einen Pass in die Tiefe von Florian Härter mit einem Lupfer zum 0:2 vollendete.

Für Bordesholm geht die Serie ohne Niederlage weiter und so konnte durch den Punktverlust vom Eckernförder SV die Tabellenführung zurückerobert werden. Weiche Flensburg ringt nun um den Anschluss an die Plätze für die Meisterrunde.

Björn Sörensen (TSV Bordesholm, 19.10.2021)

Rassiges Oberliga-Spitzenspiel endet Remis

Das Spitzenspiel der Flens-Oberliga Nord zwischen TSB Flensburg und dem TSV Bordesholm hat am Ende keinen Sieger gefunden. Das Spiel startete mit 20 Minuten Verspätung, da die Gäste aus Bordesholm mit einer Anreisedauer von 2 Stunden und 30 Minuten erst um 13:00 Uhr in Flensburg eintrafen. Nach Rücksprache mit dem Schiedsrichtergespann wurde dem Gästeteam ein Aufschub von 15 Minuten gewährt. Zackiges Umziehen, warm machen und raus. Dem Team von Trainer Björn Sörensen tat diese Unruhe wohl gut, denn gerade mal nach zwei Minuten stellte Malte Lucht den Führungstreffer für das Gästeteam her. Nach einer herrlichen Spielverlagerung von Jan-Niclas Bräunling kontrollierte Lucht den Ball und schloss ins lange Ecke ab. Es folgte Einbahnstrassenfussball, die Gäste waren präsenter und aggressiver und erarbeiteten sich weitere gute Offensivaktionen. Nach einer Ecke von Arda Özkan war es Philipp Spohn per Kopf, der zum verdienten 0:2 für die Bordesholmer traf. TSB Flensburg kam erst langsam ins Spiel und übernahm nach ca. 30 Minuten das Kommando und wurde vor dem Tor des herausragenden Ronny Losereit gefährlich. In der 32. Minute war es ein langer Ball von Timo Carstensen über die Abwehrreihe der Bordesholmer, die Nicolas Holtze direkt und sehenswert zum Anschluss verwertete. Bis zur Pause waren dann die Gastgeber am Drücker, doch die Bordesholmer Defensive stand gut und sicher.

Nach dem Pausentee zeigte sich ein ähnliches Bild. TSB war offensiv aktiv, die Gäste aus Bordesholm beschränkten sich auf Konter. Eben einer dieser Konto wäre fast erfolgreich gewesen, doch Jasper Bandholt wurde vom herauseilenden Ole Rathman fair gestoppt. Kurz darauf dann die Szene des Spiels. Timo Carstensen zieht von der Aussenbahn nach Innen und wird von Jannik Ostermann sauber vom Ball getrennt. Dies sahen sowohl Bordesholmer als auch Flensburger Verantwortliche gleich, nur Schiedsrichter Horn hatte etwas anderes gesehen und zeigte auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tayfun Can sicher. In der Folge kam TSB Flensburg zu hochkarätigen Torschancen, die jedoch alle samt vom Bordesholmer Schlussmann, Ronny Losereit, vereitelt wurden. Nach dem völlig überzogenen Platzverweis an den Flensburger Lars Rasmus Wolff entwickelte sich ein heißer Schlagabtausch, doch letztlich blieb für beide Mannschaften das Unentschieden. Für Bordesholm bleibt ein Qualispiel für die Hallenmasters! TSB Flensburg bleibt erster Verfolger vom Spitzenduo Eckernförder SV und dem TSV Bordesholm.

Fotos: Julien Mattner, Bericht Björn Sörensen (11.10.2021).

Bordesholm festigt Tabellenführung

Der TSV Bordesholm konnte seine Tabellenführung in der Oberliga Schleswig-Holstein mit einem 2:1 (0:0) Heimsieg über die Reserve von Weiche Flensburg verteidigen. In der ersten Halbzeit sagen die Zuschauer eine eher chancenarme Partie, die zumeist im Mittelfeld vor sich hin plätscherte. Der TSV war im letzten Drittel einfach nicht zwingend genug und zu ungenau im Passspiel. Es fehlte komplett an Ideen in der Offensive, um sich gegen eine stabile Gästedeckung durchzusetzen. Weiche hingegen kam nicht zu einem einzigen Abschluss in den ersten 45 Minuten. Nach dem Seitenwechsel schockte Weiche dann die Platzherren, als Nils Jungehülsing (64.) nach der ersten gelungenen Kombination seine Flensburger in Führung brachte. Der TSV brauchte einige Zeit, um sich von diesem Nackenschlag zu erholen. Strafraumszenen waren in der Folge Mangelware. Doch in der Schlussphase besannen sich die Mannen von Björn Sörensen eines Besseren und drehten noch einmal auf. Folgerichtig erzielte der junge Arda Özkan (81.) knapp zehn Minuten vor dem Ende den Ausgleich. Nur wenige Minuten später bekamen die Bordesholmer einen Elfmeter zugesprochen, den Torjäger Malte Lucht (85.) sicher rechts unten zum 2:1 Siegtreffer verwertete. „Es ist uns gut gelungen das Aufbauspiel von Weiche zu stören und wir haben in der zweiten Halbzeit die Räume im zentralen Mittelfeld besser bespielt. Das waren drei ganz wichtige big points“, so TSV-Trainer Björn Sörensen.

Interview mit Björn Sörensen (Trainer TSV Bordesholm)

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