Trainerwechsel mit klarer Linie: Fabian Doege geht im Sommer nach Osterrönfeld

In der Verbandsliga sorgt ein Trainerwechsel zur neuen Saison für Aufmerksamkeit: Fabian Doege wird den Preetzer TSV (6. Platz in der Verbandsliga Ost) im Sommer verlassen und übernimmt zur Saison 2026/27 den Osterrönfelder TSV, der in der Verbandsliga West aktuell auf dem 13. Rang rangiert. Dort tritt er die Nachfolge von Maik Gabriel an, der den Verein über viele Jahre geprägt hat. Künftig arbeitet Doege eng mit Ligaobmann Kai Nacken-Hoffmann zusammen.

Neuer Job – neuer Verein

Der Wechsel hat vor allem berufliche und logistische Gründe. Doege hat sich beruflich nach Rendsburg orientiert und betreibt dort gemeinsam mit einem Partner eine Kfz-Prüfstelle. „Mit der Anfahrt war es nicht mehr darstellbar“, erklärt er mit Blick auf den bisherigen Aufwand Richtung Preetz. Die tägliche Fahrzeit ließ sich mit Job und Familie nicht mehr sinnvoll vereinbaren. Eigentlich hatte er sogar über eine Pause nachgedacht.

Kontaktaufnahme zum OTSV

Als jedoch bekannt wurde, dass er in Preetz aufhören würde, meldete sich Kai Nacken-Hoffmann. „Kai kenne ich schon lange, wir schätzen uns“, sagt Doege. Ein Gespräch folgte – und die Rahmenbedingungen in Osterrönfeld überzeugten ihn. Besonders die Strukturen im Verein beschreibt er als „sehr gut geführt“. Zudem liegt der neue Klub für ihn nahezu ideal: Von der Arbeitsstelle sind es nur wenige Minuten bis zur Sportanlage, auch der Heimweg passt deutlich besser in seinen Alltag.

Fokus liegt bis Saisonende auf Preetz

Trotz des feststehenden Wechsels bleibt der Fokus zunächst voll auf dem Preetzer TSV. „Die Rückrunde mit Preetz ist noch mal knackig“, betont Doege. Die Saison wolle man sauber und engagiert zu Ende bringen, bevor der Blick endgültig Richtung neue Aufgabe geht.

Priorität: Weiterentwicklung eigener Talente

In Osterrönfeld wird sich sein Aufgabenprofil etwas verändern. Doege soll sich klar auf den sportlichen Bereich konzentrieren. In Sachen Kaderplanung und Netzwerk setzt er auf die Kompetenz von Kai Nacken-Hoffmann, der in der Spielersuche gut vernetzt ist. Gleichzeitig soll die Weiterentwicklung eigener Spieler und die Arbeit mit dem Nachwuchs eine zentrale Rolle spielen.

Für Doege beginnt damit im Sommer ein neues Kapitel – mit kürzeren Wegen, klarer Aufgabenverteilung und einem Verein, der auf Struktur und nachhaltige Entwicklung setzt.

 Artikel: Ole Jacobsen, Bild: privat (hfr)