Nur einen Tag nach dem Pokalerfolg gegen die TSG Hoffenheim gibt es bei Holstein Kiel den nächsten Grund zur Freude: Mit dem offiziellen ersten Spatenstich für den Tribünenneubau ist am Donnerstag ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum neuen Holstein-Stadion erfolgt.
Neue Nordtribüne als nächster Schritt
Nachdem bereits im Sommer die alte Gegengerade zurückgebaut und anschließend umfangreiche Bodenarbeiten durchgeführt worden waren, fiel nun auch symbolisch der Startschuss für den Neubau. Neben dem gesamten KSV-Präsidium waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den beteiligten Unternehmen vor Ort.
Unter anderem griffen Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Kiels Oberbürgermeister Samet Yilmaz und KSV-Präsident Steffen Schneekloth gemeinsam zum Spaten. „Der Stadionumbau ist nicht nur für unseren Verein und unsere Fans, sondern auch für die Landeshauptstadt Kiel und die gesamte Region von großer Bedeutung“, erklärte Schneekloth.
Platz für mehr als 22.000 Zuschauer
Das runderneuerte Holstein-Stadion soll künftig 22.087 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz bieten. Die Arbeiten erfolgen während des laufenden Spielbetriebs. Insgesamt sind für das Projekt Kosten von rund 75 Millionen Euro vorgesehen. Der erste Bauabschnitt mit der neuen Haupttribüne soll Anfang 2028 abgeschlossen sein, die Fertigstellung des gesamten Stadions ist für die zweite Jahreshälfte 2030 geplant.
Neben der größeren Kapazität verspricht sich Holstein auch wirtschaftlich neue Möglichkeiten durch zusätzliche Business- und Hospitality-Bereiche. Sportgeschäftsführer Olaf Rebbe sieht zudem einen Vorteil für die Atmosphäre: „Durch die geschlossene Bauweise und die neue Tribünengestaltung werden die Zuschauer künftig noch näher zusammenrücken. Das kann eine enorme Energie freisetzen und unserer Mannschaft bei Heimspielen zusätzlichen Rückhalt geben.“ Nach vielen Jahren der Diskussionen und Planungen wird das neue Holstein-Stadion damit Stück für Stück Realität.
Artikel: Ole Jacobsen (nach Pressemeldung von Holstein Kiel), Bildquelle: Holstein Kiel.

