Die TSG Concordia Schönkirchen hat eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Cheftrainer Stefan Köpke wird über die laufende Saison hinaus an Bord bleiben und seinen Vertrag bis 2027 verlängern.
Kehrtwende nach eigentlich beschlossener Trennung
Noch im Dezember 2025 war die Trennung zum Saisonende beschlossene Sache. Die Entscheidung wurde frühzeitig kommuniziert, um ausreichend Zeit für die Trainersuche zu haben.
Doch trotz intensiver Gespräche – geführt unter anderem von Liga-Manager und Fußball-Obmann Tim Pfeifer Barbosa – konnte zunächst keine Einigung mit potenziellen Nachfolgern erzielt werden. Parallel dazu liefen jedoch auch weiterhin Gespräche mit Köpke selbst – mit einem überraschenden Ergebnis: Der Coach entschied sich, doch noch ein weiteres Jahr dranzuhängen.
„Aufgabe noch nicht erfüllt“
Ausschlaggebend für die Entscheidung waren vor allem die Gespräche mit Mannschaft und Umfeld sowie die enge Bindung zum Verein. „Schon bei den ersten Gesprächen über das mögliche Ausscheiden im Sommer habe ich gemerkt, dass er seine Aufgabe noch nicht als erfüllt ansieht“, erklärte Pfeifer Barbosa.
Auch Köpke selbst betonte die besonderen Umstände: „Es waren die Gespräche mit der Mannschaft und dem Umfeld sowie die enge Bindung zum Verein, die letztlich den Ausschlag gegeben haben. Der Rücktritt vom Rücktritt war unter diesen Bedingungen alternativlos für mich.“
Emotionale Faktoren spielten eine Rolle
Eine wichtige Rolle spielte auch die emotionale Komponente innerhalb des Vereins. Der tragische Verlust von Trainerkollege und engem Freund Jan Robert Sell hatte die ohnehin starke Bindung zwischen Trainer und Team zusätzlich verstärkt. Diese Nähe ließ letztlich Zweifel an der ursprünglich geplanten Trennung aufkommen – und führte zur nun vollzogenen Kehrtwende.
Planungssicherheit – aber Suche geht weiter
Mit der Verlängerung ist die Trainerfrage bei der TSG zunächst geklärt. Auch Co-Trainer Felix Wagner bleibt weiterhin Teil des Teams. Dennoch: Langfristig ist die Trainersuche nicht vollständig abgeschlossen. Eine weitere Verlängerung über 2027 hinaus schließt Köpke aus – perspektivisch wird die Position also neu besetzt werden müssen.
Wichtiger Schritt für die Zukunft
Für die TSG Concordia Schönkirchen bedeutet die Entscheidung vor allem eines: Kontinuität in einer wichtigen Phase. Mit Blick auf die aktuelle Situation in der Kreisliga Ostholstein und die Planungen für die Saison 2026/27 setzt der Verein bewusst auf Stabilität – und auf einen Trainer, der sich mit voller Überzeugung zur Aufgabe bekennt.
Artikel: Ole Jacobsen, Bild: Marco Hüde, TSG Concordia Schönkirchen Pressemitteilung (hfr).
