„Alles andere als leicht“: Mirko Feierabend wechselt zur TSG Concordia Schönkirchen

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Der Raisdorfer Kapitän Mirko Feierabend wechselt zur TSG Concordia Schönkirchen

Die TSG Concordia Schönkirchen treibt ihre Planungen für die kommende Saison voran und hat mit Mirko Feierabend einen weiteren erfahrenen Neuzugang verpflichtet. Der langjährige Kapitän und Führungsspieler des Raisdorfer TSV wechselt im Sommer zur Ostufer-Konkurrenz und soll dort künftig mehr Struktur und Ordnung ins Spiel bringen.

Für Feierabend selbst ist dieser Schritt allerdings weit mehr als nur ein gewöhnlicher Vereinswechsel. Nach acht Jahren in Raisdorf fällt ihm der Abschied sichtbar schwer. „Für mich ist und war die Entscheidung alles andere als leicht“, erklärte Feierabend gegenüber NordKick. „Nach acht Jahren Raisdorf zu verlassen, ist natürlich auch mit vielen Emotionen verbunden.“

Gedanken an Wechsel zunächst beendet

Dabei hatte der Mittelfeldspieler das Thema Vereinswechsel zunächst sogar komplett ad acta gelegt. „Ein Wechselthema hatte ich nach unserem 2024 eigentlich erstmal zur Seite geschoben und mich weiterhin voll und ganz auf Raisdorf fokussiert“, berichtete Feierabend.

Erst als sich die TSG Concordia Schönkirchen im Frühjahr intensiv um ihn bemühte, änderte sich die Situation langsam wieder. „Seitdem stand ich über einen längeren Zeitraum mit Köppie im Austausch, und die Gespräche mit ihm haben mich letztendlich von diesem Schritt überzeugt.“ Gemeint ist TSG-Coach Stefan Köpke, der sich intern stark für eine Verpflichtung des spielstarken Mittelfeldakteurs eingesetzt hatte.

Köpke schwärmt von Feierabends Qualitäten

In der offiziellen Vereinsmitteilung beschreibt Köpke genau jene Eigenschaften, die Feierabend künftig ins Schönkirchener Spiel einbringen soll: „Mirko ist ein Spielertyp, der das Spiel ordnen und lenken kann – auf einfache und geradlinige Art. Er will den Ball haben und hat keine Angst, Angebote auch unter Druck zu machen.“

Neue Herausforderung nach acht Jahren Raisdorf

Für Feierabend ist der Wechsel trotz aller Emotionalität bewusst auch ein Schritt aus der Komfortzone. „Am Ende habe ich für mich entschieden, noch einmal eine neue Herausforderung anzunehmen und sportlich sowie persönlich neue Erfahrungen zu sammeln.“

Neben den Gesprächen mit Köpke spielten auch das Umfeld und die Perspektive bei der TSG eine entscheidende Rolle. „Das Umfeld in Schönkirchen sowie die sportlichen Perspektiven haben mir insgesamt ein sehr gutes Gefühl gegeben.“

Artikel und Bild: Ole Jacobsen.

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