Der SV Todesfelde hat im zweiten Spiel der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord die erste Niederlage hinnehmen müssen. Beim Eimsbütteler TV unterlag die Mannschaft von Trainer Björn Sörensen mit 3:5 (0:3), besitzt aber weiterhin alle Chancen auf den Aufstieg.
Vor rund einer Woche waren die Segeberger mit einem 2:0-Erfolg gegen den Blumenthaler SV erfolgreich in die Relegationsrunde gestartet. In Hamburg erwischte der SVT diesmal allerdings einen denkbar schlechten Abend.
Schwache erste Halbzeit wird zum Verhängnis
Bereits nach drei Minuten geriet Todesfelde durch Tom Leon Politz in Rückstand. Nur sieben Minuten später erhöhte Toralf Hense auf 2:0 für die Gastgeber. Der ETV blieb die spielbestimmende Mannschaft und legte durch Max-Adrian Donel Mbodje in der 36. Minute sogar das 3:0 nach. „Wir haben überhaupt keinen Zugriff bekommen, besonders im Zentrum schlecht verteidigt und die Tiefenläufe nicht aufgenommen“, analysierte Trainer Björn Sörensen nach der Partie. Seine Mannschaft sei in der ersten Halbzeit praktisch gar nicht richtig im Spiel gewesen. Zur Pause reagierte der SVT mit einer Systemumstellung – und zeigte anschließend ein anderes Gesicht.
Starke Moral nach dem Seitenwechsel
Zwar erhöhte der Eimsbütteler TV nach dem Wechsel zunächst auf 4:0, doch Todesfelde gab sich nicht auf. Morten Liebert verkürzte in der 61. Minute auf 1:4 und traf wenig später per Strafstoß sogar zum 2:4. Plötzlich war wieder Hoffnung da. Doch die Gastgeber fanden die passende Antwort und stellten durch Jasper Hölscher auf 5:2. Todesfelde kämpfte weiter, Jan-Marc Schneider gelang noch der Treffer zum 3:5-Endstand. Sörensen lobte trotz der Niederlage die Moral seiner Mannschaft: „Wir haben nie aufgegeben und immer weiter versucht, noch einmal zurückzukommen.“
Endspiel am Sonntag: Sieg bedeutet Aufstieg
Die Ausgangslage vor dem abschließenden Spieltag ist klar. Tabellenführer Eimsbütteler TV hat nach zwei Spielen sechs Punkte auf dem Konto und steht mit einem Bein in der Regionalliga. Dahinter folgt der SV Todesfelde mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 5:5. Ebenfalls drei Zähler besitzt der Blumenthaler SV, während Germania Egestorf-Langreder noch punktlos ist.
Für den SV Todesfelde bedeutet das: Mit einem Sieg am Sonntag (14 Uhr) gegen Germania Egestorf-Langreder würde die Mannschaft auf sechs Punkte kommen und hätte beste Chancen, einen der beiden Aufstiegsplätze zu sichern. Parallel trifft der Eimsbütteler TV auf den Blumenthaler SV.
„Wir haben weiterhin alles in der eigenen Hand“, betont Sörensen. Die Niederlage in Hamburg sei ärgerlich, ändere aber nichts an der grundsätzlichen Ausgangslage. Bereits mehrfach habe seine Mannschaft in dieser Saison Rückschläge weggesteckt und anschließend die richtige Antwort geliefert. Genau das soll nun auch am Sonntag gelingen. Dann wartet für den SV Todesfelde ein echtes Endspiel um die Rückkehr in die Regionalliga Nord.
Artikel und Bild: Ole Jacobsen.
