Nach nur einem Jahr beim FC Kilia Kiel zieht es Philipp „Pipo“ Spohn zurück an den Bystedtredden. Der 31-Jährige nennt vor allem berufliche Gründe für seine Rückkehr – und blickt dennoch mit viel Dankbarkeit auf seine Zeit beim Oberliga-Meister zurück.
Dass Philipp „Pipo“ Spohn den FC Kilia Kiel nach nur einer Saison wieder verlässt und zum Eckernförder SV zurückkehrt, kommt für viele überraschend. Der Hintergrund des Wechsels liegt jedoch nicht auf dem Fußballplatz, sondern im Berufsleben.
Beruflicher Wechsel gibt den Ausschlag
„Ab September werde ich in Schleswig arbeiten“, erklärt Spohn gegenüber NordKick. Während er in der vergangenen Saison noch beruflich in Kiel tätig war und sich dadurch der Wechsel zum FC Kilia angeboten hatte, hätte sich der Aufwand mit Arbeit in Schleswig und Training in Kiel künftig kaum noch sinnvoll verbinden lassen. „Als mein Jobwechsel feststand, habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, wie und wo es fußballerisch für mich weitergeht.“ Die Rückkehr nach Eckernförde lag deshalb nahe. „Ich kenne die Mannschaft und das Umfeld bereits aus meiner vorherigen Zeit. Dadurch ist mir die Entscheidung letztlich sehr leicht gefallen.“
Dankbarer Blick auf die Zeit bei Kilia
Sportlich blickt der erfahrene Mittelfeldspieler trotz des kurzen Gastspiels ausschließlich positiv auf seine Zeit bei Kilia zurück. „Der Wechsel war für mich die Chance, mich noch einmal einer neuen Herausforderung zu stellen. Sowohl persönlich als auch als Mannschaft war die Saison erfolgreich und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Für diese Erfahrung bin ich dankbar.“
In der vergangenen Spielzeit absolvierte Spohn 22 Oberligaspiele für die Kieler und erzielte zwei Treffer. Auch wenn das Kapitel nach nur einem Jahr bereits wieder endet, nimmt der 31-Jährige die Erfahrungen aus seiner Zeit beim FC Kilia Kiel mit in den nächsten Abschnitt seiner Laufbahn.
Neue Aufgabe unter verändertem Vorzeichen
Beim Eckernförder SV wartet nach dem Trainerwechsel zunächst eine Phase der Neuorientierung. „Wir müssen als Mannschaft zunächst wieder zusammenfinden. Neue Spielideen und taktische Abläufe müssen wir uns in der Vorbereitung erarbeiten und verinnerlichen.“
Dennoch sieht Spohn gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison. „Der Großteil der Mannschaft ist zusammengeblieben, sodass bereits eine gute Basis vorhanden ist. Ich hoffe, dass wir darauf aufbauen, eine erfolgreiche Saison spielen und dabei vor allem den Spaß am Fußball nicht verlieren.“
Artikel und Bild: Ole Jacobsen.
