Holstein Kiel und Aldin Jakupovic gehen vorerst getrennte Wege. Der 20-jährige Offensivspieler wird für die Saison 2026/27 an den slowenischen Erstligisten NK Bravo verliehen und kehrt damit an seine frühere Wirkungsstätte zurück.
Für den jungen Angreifer ist es eine besondere Leihe. Erst im Winter dieses Jahres wechselte Jakupovic vom NK Bravo an die Kieler Förde, nun sammelt er bei seinem ehemaligen Klub weitere wertvolle Spielpraxis. Der slowenische Erstligist spielt in dieser Saison zudem um die Qualifikation für die UEFA Conference League und bietet dem Stürmer damit eine attraktive sportliche Perspektive.
Regelmäßige Spielpraxis im Fokus
Bei Holstein Kiel sieht man die Leihe vor allem als wichtigen Entwicklungsschritt für den talentierten Offensivspieler. Sportlicher Leiter Kevin Meinhardt erklärt:„Für Aldin ist diese Leihe jetzt eine Möglichkeit, kontinuierlich Einsatzzeiten zu erhalten und sich weiterzuentwickeln. Wir werden seine Entwicklung aufmerksam verfolgen und wünschen ihm beim NK Bravo, der anstrebt, sich für den internationalen Wettbewerb zu qualifizieren, eine erfolgreiche Saison.“ Die Verantwortlichen der Störche setzen damit ihren eingeschlagenen Weg fort, junge Spieler gezielt dort einzusetzen, wo sie möglichst viel Spielpraxis auf einem hohen Niveau sammeln können.
Keine Perspektive auf viele Einsatzminuten in Kiel
Die Leihe kommt wenig überraschend. Durch die zahlreichen Neuzugänge im Offensivbereich und den großen Konkurrenzkampf unter Tim Walter wären die Einsatzchancen für Jakupovic in der kommenden Zweitliga-Saison voraussichtlich überschaubar gewesen. Mit der Rückkehr nach Slowenien erhält der 20-Jährige nun die Möglichkeit, sich bei einem ihm bestens bekannten Verein weiterzuentwickeln und im Idealfall sogar internationale Erfahrungen zu sammeln. Für Holstein Kiel dürfte die Leihe daher eine klassische Win-win-Situation darstellen: Jakupovic sammelt wichtige Spielpraxis und die Störche können die Entwicklung des Offensivtalents aus der Ferne weiter begleiten.
Artikel und Bild: Ole Jacobsen.

