Bei der U23 von Holstein Kiel kommt es nach der Saison zu einer personellen Veränderung auf der Trainerbank. Willi Weiße wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und die Jungstörche zum Ende der Spielzeit 2025/26 im gegenseitigen Einvernehmen verlassen.
Der 37-Jährige hatte das Amt im Sommer 2024 übernommen. Zuvor war der Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz im Nachwuchsbereich des 1. FC Union Berlin sowie bei der SG Dynamo Dresden tätig. In seiner ersten Saison in Kiel konnte er den Abstieg aus der Regionalliga Nord nicht verhindern, blieb dem Verein aber treu und führte die Mannschaft in der laufenden Spielzeit in die Spitzengruppe der Oberliga Schleswig-Holstein.
Verein würdigt Entwicklungsarbeit
NLZ-Direktor Dominic Peitz betonte die Bedeutung von Weißes Arbeit für den Nachwuchsbereich. Man sei stets von seinen Qualitäten überzeugt gewesen und dankbar, dass er nach dem Abstieg Verantwortung übernommen habe. Unter seiner Führung hätten sich viele Spieler kontinuierlich weiterentwickelt. Als Beispiel nannte Peitz das Eigengewächs Ikem Ugoh, der zuletzt einen Profivertrag unterschrieben hatte.
Die Gespräche über die Zukunft seien offen, konstruktiv und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt gewesen. Beide Seiten blicken nun positiv auf die verbleibende Rückrunde.
Weiße sucht neue Herausforderung
Auch Weiße selbst äußerte sich dankbar über seine Zeit in Kiel. Die vergangenen Monate seien intensiv und lehrreich gewesen, mit sportlichen Highlights ebenso wie mit Rückschlägen. Sein Ziel sei es immer gewesen, die individuelle und mannschaftliche Entwicklung voranzubringen – das sei gelungen.
Gleichzeitig habe sich bei ihm der Wunsch nach einer neuen Aufgabe zur kommenden Saison gefestigt. Wichtig sei ihm gewesen, frühzeitig Klarheit zu schaffen. Nun liege der volle Fokus auf den restlichen Spielen, in denen die Mannschaft die Saison bestmöglich abschließen wolle.
Artikel und Bild: Ole Jacobsen.
