„Es wird ein Junge!“ – Vaterfreuden bei Robert Glatzel

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Robert Glatzel mit Baby-Torjubel

HSV-Stürmer verkündet Nachwuchs – und spricht über Niederlage gegen Hoffenheim

Trotz der 1:2-Niederlage des Hamburger SV gegen die TSG Hoffenheim hatte Robert Glatzel einen ganz besonderen Moment: Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 setzte der Mittelstürmer nicht nur sportlich ein Zeichen – sondern verkündete mit seinem Torjubel auch private Neuigkeiten.

„Es wird ein Junge“, bestätigte Glatzel anschließend in der Mixed Zone. Nach zwei Töchtern erwartet der HSV-Angreifer damit erstmals männlichen Nachwuchs. Die Geburt ist für Anfang September geplant.

„Wir hätten es lieber selbst entschieden“

Sportlich überwog bei Glatzel jedoch zunächst die Enttäuschung über das Ergebnis. „Klar wissen wir um die Ausgangslage. Wir wollen den Klassenerhalt lieber selbst entscheiden als es über Ergebnisse auf anderen Plätzen zu schaffen“, sagte der Stürmer nach Abpfiff.

Der HSV habe trotz der Niederlage keine schlechte Partie gezeigt: „Ich glaube, das Spiel war eigentlich gar nicht schlecht von uns. Wir hatten immer wieder gute Konterchancen, haben sie aber nicht gut genug ausgespielt. Das war so ein bisschen der Knackpunkt.“

„Hoffenheim war extrem intensiv“

Besonders die Qualität des Gegners hob Glatzel hervor: „Das ist einfach eine richtig gute Mannschaft. Vor allem in der ersten Halbzeit haben sie das mit ihrer Intensität echt gut gemacht – das war nicht leicht für uns.“ Trotzdem sah er auch positive Ansätze im Spiel der Hamburger: „In der zweiten Halbzeit hätten wir mehr Energie entwickeln müssen und nochmal Druck machen können. Insgesamt hat es einfach nicht ganz gereicht.“

Elfmeter-Szene: „Er trifft mich klar“

Auch zur entscheidenden Szene vor seinem Treffer äußerte sich Glatzel. Nach einem Zweikampf mit Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß – eine Entscheidung, die diskutiert wurde. „Ich habe mir die Szene nochmal angeschaut, das sieht schon danach aus als wenn ich einfädeln würde“, erklärte Glatzel. „Im Spiel hatte ich das Gefühl, dass er mich klar trifft. Ich wollte den Ball eigentlich vorbeilegen und umlaufen, habe dann gemerkt, dass er mich trifft – und nehme es dann natürlich an.“

Blick nach vorne – sportlich und privat

Auf die Frage nach seinen persönlichen Zielen bis Saisonende blieb Glatzel fokussiert: „Ich hoffe, dass ich noch so viele Minuten wie möglich bekomme und der Mannschaft helfen kann. Wir wollen die Saison ordentlich zu Ende bringen.“ Auch zur allgemeinen Entwicklung des Teams fand er klare Worte: „Wir haben schon ein paar Dinge besser gemacht als zuletzt, aber gerade zu Hause hätte man noch mehr zeigen können. Ich will jetzt nicht zu kritisch sein, aber es wäre heute mehr drin gewesen.“

Zukunft offen – Fokus auf die letzten Spiele

Angesprochen auf seine Zukunft beim HSV – auch mit Blick auf die anstehende Geburt seines Sohnes und ob sie denn in Hamburg stattfinden würde – wich Glatzel aus: „Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Jetzt liegt der Fokus erstmal auf den letzten drei Spielen. Alles andere wird man dann sehen.“

Robert Glatzel freut sich über seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1

Artikel und Bild: Ole Jacobsen.

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