Die Niederlage beim TuS Rotenhof ist abgehakt – der Blick bei Eutin 08 richtet sich längst nach vorne. Denn im Tabellenkeller der Oberliga Schleswig-Holstein spitzt sich die Lage weiter zu: Alles deutet auf einen echten Showdown im Kampf um den Klassenerhalt hin.
Nach 25 Spielen steht Eutin mit 21 Punkten auf Rang 14, dem ersten Abstiegsplatz – nur einen Punkt davor rangiert der MTSV Hohenwestedt, der aktuell den rettenden Platz belegt. Dahinter lauert Inter Türkspor Kiel. Drei Teams, ein Ziel: drin bleiben.
„Alles noch in eigener Hand“
Trotz der Enttäuschung nach dem 0:3 in Rotenhof bleibt Trainer Dennis Jaacks realistisch – und kämpferisch. „Wir haben immer noch alles selbst in der Hand“, betont der Coach. Der Schlüssel: die kommenden direkten Duelle. Besonders das Heimspiel am letzten Spieltag gegen Hohenwestedt könnte zum alles entscheidenden Finale werden. „Es kann gut sein, dass es am letzten Spieltag noch darum geht – das wäre natürlich unser Wunsch, dass wir dann zu Hause alles klarmachen können“, so Jaacks.
Vier Spiele – dann könnte alles auf den Showdown hinauslaufen
Ein Blick auf das Restprogramm zeigt: Eutin steht vor schwierigen Wochen der Wahrheit. Mit Todesfelde, VfR Neumünster und Phönix Lübeck II warten zunächst schwere Aufgaben, ehe es dann am vorletzten Spieltag nach Kaltenkirchen geht.
Jaacks: „Das wird ein harter Zweikampf“
Für den Eutiner Trainer ist klar: Der Abstiegskampf ist längst ein Kopf-an-Kopf-Rennen. „Es wird ein direkter Zweikampf zwischen uns und Hohenwestedt“, sagt Jaacks. Die Ausgangslage sei eng, die Programme ähnlich schwer – umso wichtiger sei es, nicht nach zu lassen und eventuell aus den schwierigen Partien etwas zählbares mitzunehmen. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf die eigenen Spiele: „Wir schauen natürlich auch, was die Konkurrenz macht.“
Fokus, Mentalität – und der Glaube an den letzten Spieltag
Nach der schwachen Leistung in Rotenhof fordert Jaacks vor allem eines: eine klare Reaktion. Energie, Ausstrahlung und die Bereitschaft, alles zu investieren – genau das soll jetzt wieder auf den Platz kommen.
Denn eines ist klar: Der Klassenerhalt wird nicht mehr über schöne Spiele entschieden – sondern über Mentalität. Und vielleicht, ganz vielleicht, entscheidet sich alles an einem einzigen Tag. Zu Hause. Gegen Hohenwestedt. Ein echtes Endspiel am allerletzten Spieltag.
Artikel und Bild: Ole Jacobsen.
