Beim FC St. Pauli könnte sich nach dem Trainerwechsel die nächste wichtige Personalie anbahnen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht Innenverteidiger Hauke Wahl vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Eine endgültige Einigung zwischen den Vereinen gibt es zwar noch nicht, doch zwischen Spieler und dem Bundesliga-Mitabsteiger soll bereits weitgehende Übereinstimmung erzielt worden sein.
Wolfsburg will Erfahrung für den Wiederaufstieg
Nach Informationen des Kicker hat sich Hauke Wahl grundsätzlich mit dem VfL Wolfsburg auf einen Wechsel verständigt. Die Niedersachsen planen nach dem überraschenden Abstieg den direkten Wiederaufstieg und sehen in dem 31-Jährigen einen wichtigen Baustein für ihre neue Defensive. Wahl bringt reichlich Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit. Insgesamt absolvierte der gebürtige Hamburger bereits mehr als 250 Zweitliga-Partien und gehörte in den vergangenen Jahren zu den konstantesten Innenverteidigern im deutschen Unterhaus. Genau dieses Profil soll Wolfsburg suchen.
St. Pauli droht der Verlust einer Führungsfigur
Für den FC St. Pauli wäre ein Abgang des Abwehrchefs schmerzhaft. Seit seinem Wechsel ans Millerntor entwickelte sich Wahl zu einem der Gesichter des sportlichen Erfolgs. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Führungsqualität und seiner Zweikampfstärke war er ein zentraler Faktor beim Bundesliga-Aufstieg der Kiezkicker.
Besonders brisant: Bereits während der vergangenen Saison sollen die Wolfsburger Kontakt zum Spieler aufgenommen haben. Am Millerntor wurde das laut Medienberichten nicht überall positiv aufgenommen. Nun scheint die Angelegenheit deutlich konkreter zu werden.
Noch müssen die Vereine verhandeln
Anders als bei der offenbar bereits erzielten Einigung mit dem Spieler steht zwischen den Klubs noch keine endgültige Vereinbarung. Wolfsburg und St. Pauli müssen sich zunächst über die Ablöse verständigen. Da Wahl noch vertraglich an die Hamburger gebunden ist, wäre eine Transferentschädigung fällig. Wie hoch diese ausfallen könnte, ist bislang nicht bekannt.
Artikel und Bild: Ole Jacobsen.
