Neue Impulse: Holstein probiert die Viererkette – und Skrzybski ist begeistert

Holstein Kiel hat im Heimspiel gegen den SC Paderborn nicht nur mit einem 2:0-Sieg überzeugt, sondern auch taktisch neue Wege eingeschlagen. Trainer Marcel Rapp, der lange an seiner Fünferkette festgehalten hatte, stellte phasenweise auf eine Viererkette um – und das mit spürbarem Effekt.

Mehr Anspielstationen im Angriff – Spieler loben die Umstellung

Steven Skrzybski, der Kapitän der Störche, zeigte sich im Anschluss an die Partie sichtlich angetan. Endlich, so betonte er, habe man vorne „eine Anspielstation mehr“ gehabt, was die Offensive variabler gemacht habe. Genau das hatten viele Beobachter und Fans bereits in der Hinrunde gefordert: weg von der starren Fünferkette, hin zu einer etwas dominanteren Ausrichtung.

Rapp bleibt flexibel, aber sieht Vorteile

Auch Rapp selbst bestätigte, dass die Viererkette „nicht die ganze Zeit“ gespielt wurde, man aber spüre, dass es der Mannschaft in vielen Momenten mehr Möglichkeiten nach vorn gibt. Zwar hänge er noch ein Stück weit an der Flexibilität der Fünferkette, doch der Erfolg gegen Paderborn zeigte, dass die neue Aufstellung funktioniert.

Fazit: Ein Schritt zu mehr Dominanz

Mit dem taktischen Wechsel und der positiven Rückmeldung aus der Mannschaft scheint Holstein Kiel einen wichtigen Schritt gemacht zu haben. Die Viererkette als zusätzliches Werkzeug gibt den Störchen mehr offensive Anspielmöglichkeiten und damit mehr Druck im Spiel nach vorne. Skrzybski und Co. sind jedenfalls überzeugt: Diese neue Variante kann in Zukunft häufiger der Schlüssel sein.

Artikel und Bild: Ole Jacobsen.