Der VfB Lübeck treibt seinen personellen Neustart weiter voran. Mit Emmanuel Appiah und Louis Siefert präsentierten die Grün-Weißen gleich zwei weitere Neuzugänge für die kommende Saison. Während Appiah die Offensive verstärken soll, kehrt Torhüter Louis Siefert nach zwei Jahren zurück an die Lohmühle.
Appiah bringt Tempo und Eins-gegen-Eins-Qualitäten mit
Mit Emmanuel Appiah verpflichtet der VfB Lübeck einen 22-jährigen Flügelspieler, der zuletzt für Altona 93 in der Regionalliga Nord auflief. Der gebürtige Hamburger wurde in der Nachwuchsabteilung des Hamburger SV ausgebildet und sammelte bereits in der zweiten Mannschaft der Rothosen Erfahrungen auf Regionalliga-Niveau. Der Linksfuß ist flexibel auf beiden offensiven Außenbahnen einsetzbar und soll insbesondere mit seinem Tempo und seiner Dynamik für Gefahr sorgen.
Sportvorstand Romain Brégerie beschreibt den Neuzugang wie folgt: „Emmanuel bringt viel von den Eigenschaften mit, die wir für unser Offensivspiel suchen. Er ist schnell, mutig im Eins-gegen-Eins und arbeitet auch gegen den Ball sehr intensiv. Seine Regionalliga-Erfahrung in jungen Jahren ist ein wichtiger Baustein und wir sind überzeugt, dass noch deutlich mehr Potenzial in ihm steckt.“
Auch Appiah selbst blickt seiner neuen Aufgabe voller Vorfreude entgegen: „Der VfB Lübeck ist ein Verein mit großer Tradition und einer besonderen Atmosphäre. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen.“
Louis Siefert kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück
Der zweite Neuzugang ist im Lübecker Umfeld bereits bestens bekannt. Torhüter Louis Siefert wurde beim VfB Lübeck ausgebildet und wechselte 2024 in den Nachwuchs des Hamburger SV. Nach weiteren Stationen beim HSV und dem JFV Lübeck kehrt der inzwischen 18-Jährige nun an die Lohmühle zurück. Mit Erfahrungen aus der U17- und U19-DFB-Nachwuchsliga soll der talentierte Schlussmann nun den nächsten Schritt im Herrenfußball gehen.
Die Verantwortlichen Hanno Behrens und Romain Brégerie sehen großes Entwicklungspotenzial beim jungen Keeper: „Louis kennen wir nicht nur als talentierten Torhüter, sondern auch als Spieler, der den Verein und das Umfeld bereits bestens kennt. Er bringt die Bereitschaft mit, täglich an sich zu arbeiten.“
Für Siefert selbst fühlt sich die Rückkehr besonders an: „Zum VfB zurückzukehren, fühlt sich einfach richtig an. Ich kenne den Verein noch aus meiner Jugend und freue mich darauf, jetzt den nächsten Schritt im Herrenbereich zu machen.“
Der Umbruch an der Lohmühle nimmt weiter Formen an
Mit den beiden Verpflichtungen setzt der VfB Lübeck seine bisherige Transferstrategie konsequent fort. Die Grün-Weißen setzen auf entwicklungsfähige Spieler, die entweder bereits Regionalliga-Erfahrung mitbringen oder langfristig das Potenzial besitzen, sich auf höherem Niveau zu etablieren.
Der personelle Umbruch an der Lohmühle ist damit noch lange nicht abgeschlossen. Mit jedem weiteren Neuzugang wird allerdings deutlicher, welche Philosophie der VfB Lübeck unter der sportlichen Leitung von Hanno Behrens und Romain Brégerie verfolgt: jung, entwicklungsfähig und hungrig auf den nächsten Karriereschritt.
Artikel und Bild: Ole Jacobsen.
