Holsteins neuer Kreativspieler: Guillermo Balzi stellt sich den Fans vor – „Ich mag die Spielweise von Tim Walter“

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Holstein Kiels Neuzugang Guillermo Balzi stellt sich vor

Mit Guillermo Balzi hat Holstein Kiel einen Spieler verpflichtet, den Geschäftsführer Sport Olaf Rebbe bereits seit längerer Zeit auf dem Zettel hatte. Der 24-jährige Argentinier unterschrieb vor wenigen Tagen einen Vertrag bis 2029 an der Förde und lernte seine neuen Mannschaftskollegen im Trainingslager in Österreich kennen.

Nun hat sich der offensive Mittelfeldspieler erstmals in einem offiziellen YouTube-Video der KSV den Fans vorgestellt – und dabei spannende Einblicke in seine Spielweise, seine ersten Eindrücke von Deutschland und seine Vorlieben abseits des Fußballplatzes gegeben.

Kreativ, technisch stark und immer am Ball

Balzi beschreibt sich selbst als einen Spieler, der gerne viel Ballkontakt hat und in der Offensive Verantwortung übernimmt. Besonders wichtig sind ihm kreative Momente im letzten Drittel. „Ich bin ein Spieler, der gerne den Ball am Fuß hat. Ich mag es, Tore zu erzielen und vorzubereiten“, erklärt der Argentinier im offiziellen Vereinsvideo von Holstein Kiel.

Diese Beschreibung deckt sich mit den Vorstellungen der Kieler Verantwortlichen. In der Pressemitteilung zur Verpflichtung bezeichnete Olaf Rebbe den Linksfuß als einen der prägenden Offensivspieler seines ehemaligen griechischen Vereins APO Levadiakos. In 61 Pflichtspielen erzielte Balzi neun Tore und bereitete 14 weitere Treffer vor.

Tim Walters Fußball passt zu Balzi

Besonders positiv äußerte sich der Neuzugang über die Spielidee seines neuen Trainers Tim Walter. Bereits in den ersten Trainingseinheiten habe er erkannt, worauf es beim Kieler Spielstil ankommt. „Ich habe den Eindruck, dass die Mannschaft immer Fußball spielen möchte und aggressiv auftritt. Ich mag die Art und Weise, wie der Trainer spielen lässt“, so Balzi.

Die spielerische Ausrichtung der Störche scheint dem Argentinier also durchaus entgegenzukommen. Schließlich fühlt sich der offensive Mittelfeldspieler sowohl auf den Außenbahnen als auch zentral hinter den Spitzen wohl und lebt von Dynamik, Technik und kreativen Lösungen am Ball.

Deutschland? „Sehr organisiert und sehr schön“

Nach Stationen in Argentinien und Griechenland wagt Balzi nun den nächsten Karriereschritt in Deutschland. Viel gesehen hat der 24-Jährige bislang zwar noch nicht, dennoch hat er bereits einen positiven ersten Eindruck gewonnen. „Alles wirkt sehr organisiert und sehr korrekt. Das gefällt mir“, berichtet der Neuzugang. Die Entscheidung für Holstein Kiel sei gemeinsam mit seiner Familie gefallen. Schon vor seinem Wechsel habe er den deutschen Fußball verfolgt und sei von der neuen Herausforderung überzeugt gewesen.

Warum die Rückennummer 8?

Auch die Wahl seiner Rückennummer erklärte Balzi im Vereinsvideo. Die Nummer 8 habe ihm und seinem persönlichen Umfeld einfach gefallen. „Es gab die Möglichkeit, meine Rückennummer selbst zu wählen. Ich habe mit meiner Familie und meinen Freunden darüber gesprochen und wir fanden die Nummer 8 passend.“

Mate-Tee statt Kaffee

Abseits des Platzes gibt der Argentinier ebenfalls interessante Einblicke. Balzi liest gerne Bücher, lernt derzeit Englisch und gehört – wenig überraschend – zu den leidenschaftlichen Mate-Trinkern seines Heimatlandes. „Alle Argentinier trinken Mate“, erklärt Balzi lachend. Für den Neuzugang gehört das traditionelle Getränk aus Südamerika ganz selbstverständlich zum Alltag dazu.

Balzi soll das offensive Zentrum beleben

Holstein Kiel verspricht sich einiges vom kreativen Linksfuß. Cheftrainer Tim Walter bezeichnete ihn bereits bei seiner Verpflichtung als spielstarken und intelligenten Offensivspieler, der dem Kieler Spiel wichtige Impulse verleihen soll.

Die ersten Eindrücke des Argentiniers lassen jedenfalls darauf schließen, dass die Spielidee der Störche und die Qualitäten des Neuzugangs gut zusammenpassen könnten. Nun gilt es für Balzi, sich schnell an den deutschen Fußball zu gewöhnen und die im Trainingslager gewonnenen Eindrücke schon bald auch auf dem Platz umzusetzen.

Artikel und Bild: Ole Jacobsen.

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