Frankreich knapp vor Spanien: Schleswig-Holsteins Fußballszene hat ihre WM-Favoriten gewählt

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Der große NordKick-WM-Check mit Schleswig-Holstein Protagonisten der Fußball-Szene

WM-Serie Teil 1: Über 40 Stimmen aus dem Norden – Wer wird Weltmeister?

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist eröffnet. Gastgeber Mexiko setzte sich zum Auftakt mit 2:0 gegen Südafrika durch, Südkorea drehte in der Nacht einen Rückstand gegen Tschechien noch in einen 2:1-Erfolg. Doch während die ersten Punkte bereits vergeben sind, beschäftigt Fußballfans auf der ganzen Welt vor allem eine Frage: Wer holt am Ende den WM-Pokal?

NordKick hat deshalb bei über 40 Persönlichkeiten aus dem schleswig-holsteinischen Fußball nachgefragt. Mitgemacht haben aktuelle und ehemalige Profis, Trainer, Spieler, Vereinsfunktionäre, Fußballschul-Leiter, Sponsoren und Partner aus dem ganzen Land. Die Resonanz war so groß, dass daraus eine mehrteilige Serie entsteht.

In den kommenden Tagen geht es unter anderem um Deutschlands Chancen, mögliche Überraschungsteams, die spannendsten Spieler des Turniers und die Frage, wie kritisch Schleswig-Holsteins Fußballszene auf die WM in den USA, Mexiko und Kanada blickt.

Frankreich liegt knapp vorne

Bei der Frage nach dem Weltmeister zeichnet sich unter den Befragten ein klares Bild ab. Frankreich wird am häufigsten genannt. Dahinter folgen Spanien, Deutschland und Argentinien.

Der ehemalige Eckernförder Trainer Maik Haberlag sieht die Équipe Tricolore ganz vorne. Auch Markus Wichmann vom Heider SV, Danny Cornelius vom VfR Neumünster, Dennis Buthmann vom PSV Neumünster, Uli Schröder von der Probsteier SG, Onur Cokgez von Inter Türkspor Kiel und viele weitere Teilnehmer setzen auf Frankreich.

Große Unterstützung erhält aber auch Spanien. Ex-Profi Andre Trulsen, SC-Rönnau-Trainer Pascal Lorenz, Henning Knuth vom TuS Rotenhof, Berkant Özel vom FC Kilia Kiel, Fabian Bassus von den Smiley’s Pizza Profis Kiel sowie zahlreiche weitere Teilnehmer trauen den Iberern den ganz großen Wurf zu.

Fin Bartels geht sogar mit einer klaren Ansage ins Turnier. Der ehemalige Bundesliga-Profi und heutige Holstein-Talentscout setzt auf Deutschland und traut der DFB-Auswahl den Titelgewinn zu. Auch Axel Junker vom SV Preußen Reinfeld glaubt an die Nationalmannschaft. „Wir sind mal wieder dran“, lautet seine Einschätzung.

Es gibt auch immer wieder diplomatische Antworten, wie beispielweise vom ehemaligen Kilianer und aktuell vereinslosen Fuktionär Henrik Krüger, der unserer Nationalelf zwar den Titel wünscht, aber grundsätzlich darauf vertraut, dass „der Beste gewinnen möge“ und die letztlich beste Nation „es dann einfach auch verdient hat“.

Deutschland wird vieles zugetraut

Auffällig ist: Kaum jemand rechnet mit einem frühen deutschen Ausscheiden. Die Mehrheit der Befragten sieht die Mannschaft von Julian Nagelsmann im Viertel- oder Halbfinale. Danny Cornelius, Dennis Buthmann, Marcel Schwantes, Markus Wichmann und Dimitrijus Guscinas trauen Deutschland sogar den Sprung unter die letzten Vier zu.

Etwas skeptischer sind dagegen andere Stimmen. Andre Jeschkeit von den Holstein Women, Thomas Karbsch vom VfB Kiel, Henning Knuth vom TuS Rotenhof oder Karim Youssef sehen spätestens im Viertelfinale die Grenze erreicht.

Von Ex-Profis bis Vereinsfunktionäre

Besonders spannend: Die Einschätzungen stammen aus nahezu allen Bereichen des schleswig-holsteinischen Fußballs. Mit dabei sind unter anderem Ex-Profis wie Fin Bartels, Andre Trulsen, Patrick Herrmann und Dimitrijus Guscinas, Trainer aus Oberliga, Landesliga und Verbandsliga, Funktionäre wie SHFV-Geschäftsführer Dr. Tim Cassel, Vereinsvertreter aus dem ganzen Land sowie zahlreiche aktive Spieler.

Die Vielfalt der Antworten zeigt vor allem eines: Auch wenn die WM 2026 in Nordamerika stattfindet und nicht jeder mit den Rahmenbedingungen glücklich ist, beschäftigt das Turnier die Fußballszene im Norden mehr denn je.

Fortsetzung folgt

Die NordKick-WM-Serie wird in den kommenden Tagen fortgesetzt. Dann geht es um die Überraschungsteams des Turniers. Dabei fallen immer wieder die gleichen Namen: Norwegen, Marokko, Österreich, die Türkei und einige afrikanische Nationen genießen bei Schleswig-Holsteins Fußball-Experten hohes Ansehen.

Artikel und Bild: Ole Jacobsen.

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