Titelgewinn der KMTV Damen beim Beachsoccer

Torjägerin Hannah Östermann spricht über die Ziele in der Oberliga

Das Interview startet ihr mit einem Klick aufs Video/Bild. NordKick Redaktion (24.08.22)

KMTV spielt um die Regionalliga

In der Oberliga reichte es aufgrund des Koeffizienten zwar nur für die Vizemeisterschaft hinter den Damen von SSC Hagen Ahrensburg, aber dennoch für die Relegationsspiele zur Regionalliga, da Hagen Ahrensburg wegen einiger Statuten nicht aufsteigen darf. Nun darf sich also der Kieler MTV Hoffnungen auf die Regionalliga machen. Dafür bedarf es zwei Duelle gegen den Hamburger Vertreter Eimsbüttler TV, der sich nur durch die bessere Tordifferenz die Meisterschaft vor der zweiten Mannschaft des Hamburger SV sicherte. Dabei erzielte Torjägerin Hannah Elisa Paulini mit 58 Toren fast die Hälfte alle Eimsbütteler Treffer. Wird es den Mädels von Stephan Mordhorst gelingen diese “Überfrau” zu stoppen? Die Antwort darauf wird es am 12. Juni um 14.00 Uhr in Schilksee und am 19. Juni um 14.00 Uhr in Hamburg geben.

NordKick Redaktion (08.06.22)

Russeer Sensationssieg gegen Spitzenreiter Hagen Ahrensburg

Die Damen des TSV Russee haben völlig überraschend den Spitzenreiter der Oberliga SSC Hagen Ahrensburg mit 2:1 (1:0) geschlagen und sich somit ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft. Zusätzlich haben die Russeer Damen damit wieder den Kieler MTV im Kampf um die Meisterschaft mit in die Show geholt, da Ahrensburg sich nun am letzten Spieltag keinen den starken TSV Siems keine Niederlage mehr erlauben kann, da auch Siems nun wieder Meisterchancen hat. Kurios ist hierbei allerdings die Ansetzung des Spieles, da beide Teams erst gegeneinander antreten, wenn der KMTV schon alle Partien bestritten hat. Das ist eine klare Wettbewerbsverzerrung, weil es zu dem Zeitpunkt für den TSV Siems nur noch um etwas gehen würde, wenn der KMTV sein letztes Spiel nicht gewinnen würde. Einen geordneten letzten Spieltag, wie in jeder anderen Liga auch, scheint es hier merkwürdigerweise nicht zu geben.
Russee-Coach Nils Fischer schildert in der Audiodatei anschaulich und voller Emotionen die Ereignisse der spannenden Partie.

NordKick Redaktion (11.05.22)

Audiospielbericht von Nils Fischer startet mit einem Klick

KMTV jubelt in Siems

Der Eintritt ist frei. Wir hoffen möglichst viele Zuschauer begrüßen zu können.

KMTV mit Auswärtssieg beim Klassenprimus TSV Siems

Nachdem wir das Spiel in Ahrensburg noch unglücklich mit 1:0 verloren haben (Elfmeter in der 65.min) fuhren wir nach 2 spielfreien Wochenenden zum Klassenprimus nach Lübeck. Der TSV Siems bat zum Topspiel unter Flutlicht und ein solches sollte es auch werden. Mit unserer wohl besten Saisonleistung entführten wir nach 90 min 3 Punkte und belohnten uns für den Trainingsaufwand der letzten Wochen.
Zum Spiel: Wir wollten von Beginn an Druck machen und den Gegner hoch anlaufen. Wir erspielten uns so 2 gute Möglichkeiten, jedoch fiel der erste Treffer der Partie durch einen direkt verwandelten Eckball in der 21.min durch Nicoleit auf unserer Seite. Der Rückstand lähmte uns nicht und wir kamen 5 min später nach Flanke von Emma Jensen durch Stephanie Hofmann zum verdienten Ausgleich. Das 1:2 erzielte dann in der 30.min unsere wieder genesene Hannah Östermann. Dieses Jahr wieder unter den Top Ten der Fußballerrinnen des Jahres drosch Sie das Spielgerät aus 25 m unhaltbar in die Maschen. So ging es in die Pause. Wir nahmen uns vor wieder bei 0:0 anzufangen und weiterhin aggressiv gegen den Ball zu arbeiten. In der 55.min bekam der TSV Siems einen Strafstoß nach Foul an der überragenden Giesler zugesprochen. Diese trat zur Verwunderung Aller nicht selber an und wir hatten Glück – verschossen. In der 66.min dann ein Freistoß für den TSV Siems aus 20m den Annika Östermann unglücklich und unhaltbar in unser Tor lenkte. 2:2. Wer jetzt dachte nun nimmt das Spiel seinen Lauf sah sich getäuscht. Nach einer Ecke von Emma Jensen erzielte unsere Nadine Stoffels ihr erstes Kopfballtor. 2:3. Und damit nicht genug – die
eingewechselte Bianca Piontkowski setzte sich am linken Flügel durch und spielte den Ball flach ins Zentrum wo die ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Carlotta Berterman goldrichtig stand und keine Probleme mehr hatte einzunetzen.
Fazit: Ein sehr gutes Oberligaspiel in dem sich am Ende die Mannschaft durchgesetzt hat, die es mehr wollte.

In eigener Sache:
Schon Mittwoch folgt das Landespokalhalbfinale gegen Holstein Kiel. Da unsere
Sportanlage in Schilksee über kein Flutlicht verfügt findet das Spiel bei Rot
Schwarz Kiel statt. Vielen Dank an dieser Stelle an Tobi Nehren und seine
Mädels, sowie dem Gesamtverein Rot Schwarz Kiel.
 
Stephan Mordhorst (Trainer KMTV, 28.03.22)

TSV Russee verpflichtet Friedhelm Köper als Interimscoach

Die Damen des TSV Russee sind bei ihrer Suche für einen sofortigen Nachfolger für Oliver Axt als Oberligatrainer fündig geworden. Friedhelm Köper (ehemals Damen SSG Rot-Schwarz Kiel) übernimmt das Amt interimsmäßig bis Saisonende. Für die nächste Saison scheint sich der Verein mit seinen Gesprächen ebenfalls auf der Zielgrade zu befinden, ohne dabei aber einen konkreten Namen nennen zu wollen.

NordKick Redaktion (08.02.21)

TSV Russee sucht dringend einen neuen Trainer

Der langjährige Trainer der Oberliga-Damen des TSV Russee Oliver Axt wird sein Amt zum 31. Januar 2022 niederlegen. Der Coach war über die vergangenen elf Jahre für die Geschicke des Teams verantwortlich und muss nun aus beruflichen und familiären Gründen kürzer treten.

“Diese Nachricht kam für uns überraschend und kurzfristig”, so Spielführerin Nina Meyer zu NordKick. “Wir suchen somit quasi ab sofort jemanden, der uns für die Rückserie vorbereitet und eine kurzfristige oder auch gerne langfristige Lösung anbietet”, so Meyer weiter. Axt hinterläßt eine geschlossene Einheit, die durch außergewöhnlich tollen Teamgeist auf und neben dem Platz zu überzeugen weiß. “Wir haben eine gute Trainingsbeteiligung und sitzen auch oft nach dem Training noch gerne lange zusammen”, findet Meyer sehr lobende Worte über ihre Mannschaft. Ein konkretes Profil gibt es dabei für einen potentiellen Neuen nicht. “Sie oder er sollte vielleicht schon ein wenig Erfahrung im Trainergeschäft haben. Ob es im Frauen- oder Herrenbereich ist, ist dabei völlig sekundär”, zeigt sich die Mannschaftsführerin für alle Kandidatinnen und Kandidaten offen.

Für einen neuen Trainer scheint es sogar ein guter Zeitpunkt zu sein, diese Truppe genau jetzt zu übernehmen, denn das Team rangiert ungefährdet im Mittelfeld der Oberliga und man hätte genügend Zeit seine persönlichen Ideen zu entwickeln, um in der nächsten Saison vielleicht nach den Sternen greifen zu können. Bei Interesse kontaktiert doch bitte die Damen des TSV Russee (auch über Instagram) oder unsere NordKick Redaktion. Wir stellen dann gerne den Kontakt zu Nina Meyer persönlich her.

NordKick Redaktion (13.12.21)

Auswärtsniederlage in Rethwisch

Am vergangenen Sonntag verloren wir unnötig mit 2:1 gegen die Damen des @svnr_damenfussball. Erneut offenbarten wir große Schwächen im Aufbauspiel und luden so unsere Gegnerinnen immer wieder zu Chancen ein. Viele ungenaue Abspiele sorgten für ein durchfahrenes Spiel. Wieder einmal verpennten wir die Anfangsphase und lagen folgerichtig bereits nach 20 Minuten mit 2:0 zurück. Zwar kamen wir danach besser ins Spiel und waren auch in Durchgang zwei die spielbestimmende Mannschaft, jedoch fehlte im Angriffsverhalten immer wieder der absolute Wille und die Konsequenz. Mehr als der Anschlusstreffer zum 1:2 durch die eingewechselte Saine sollte uns an diesem Tag nicht mehr gelingen. Mit dieser gezeigten Leistung können wir nicht zufrieden sein und müssen Spiel und Einstellung in der vor uns liegenden Trainingswoche aufarbeiten, um am Sonntag alles in das Stadtderby gegen den KMTV reinwerfen zu können.

Team: Werner, Montag, Lübke, Lea Bahr, Erichsen, L. Schulz (46. Saine), Köper (46. Niedorf), Meyer, Schmidt, Borchert (55. A. Schulz), Laura Bahr.

Nina Meyer (23.11.21)

Sie traf erneut – Hannah Östermann

Punkteteilung im Derby

Das Spiel ist eigentlich schnell zusammengefasst mit einem Zitat von Andreas Brehme: „ Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.”

Wir gingen bereits in der 7. Minute durch unsere Torjägerin Hannah Östermann in Führung. Im Anschluss verpassten wir es aber die Führung auszubauen. Zwei Kopfballmöglichkeiten aus kurzer Distanz nach Eckball blieben genauso ungenutzt wie 1 gegen 1 Situationen auf die Torfrau. Wir betrieben „Chancenwucher“ und wurden durch eine Nachlässigkeit in der 31. Minute durch Lisa-Julie Peters mit dem 1:1 bestraft. So ging es auch in die Pause.

Nach dem Wechsel mussten Wir Thyra Nohns durch Annika Marczinkowski im Tor verletzungsbedingt auswechseln. Wir blieben am Drücker und Rot-Schwarz verteidigte leidenschaftlich. Wir hätten heute noch ewig ohne Torerfolg weiter spielen können. Am Ende haben wir 1:1 verloren (gefühlt). Wir bleiben Tabellenführer vor den Mädels aus Ahrensburg die jedoch ein Spiel weniger auf dem Konto haben. Wir werden in der Trainingswoche alles aufarbeiten um gestärkt am letzten Hinrunden Spieltag zum TSV Russee zu reisen.

Stephan Mordhorst (22.11.21)

Und jährlich grüßt das Murmeltier

Der 1. der Oberliga Schleswig Holstein KMTV trifft auf der Sportanlage von Vineta Audorf auf den 4. der Regionalliga Nord KSV Holstein Kiel. Da dieses Halbfinale genau wie bei den Männern noch in 2021 ausgetragen werden sollte und wir leider in Schilksee über keine Flutlichtanlage verfügen, war Vineta Audorf so freundlich uns Ihre Spielstätte zur Verfügung zu stellen. Herzlichen Dank dafür!!

Das letzte Halbfinale im Lotto Pokal fand am 26.06.21 statt …auch hier hieß es KMTV – Holstein Kiel. Dort mussten wir uns nach einer sensationellen 2:0 Führung am Ende 2:3 geschlagen geben. Einen Monat später unterlagen wir mit 3:4 im Halbfinale des Kieler Kreispokals erneut den Holstein Women. Die Ergebnisse waren immer knapp die letzten Jahre und somit ist für Spannung gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos. Wir möchten möglichst viele Zuschauer begrüßen und Werbung für den Frauen-und Mädchenfussball machen.

Manchmal sind ja bekanntlich aller guten Dingen 3.

Stephan Mordhorst (19.11.21)

Russee mit Heimklatsche gegen Siems

Am gestrigen Sonntag kassierten wir gegen den Topfavoriten der Liga @tsvsiemsdamen eine klare 0:4 Niederlage. Aus einer defensiven Grundformation wollten wir uns gegen die spielstarken und offensiv brandgefährlichen Lübeckerinnen bestmöglich verkaufen. Leider kassierten wir bis zur 26. Minute bereits 3 Gegentore, was natürlich die Spannung aus dem Spiel nahm. Infolgedessen fanden wir allerdings immer besser ins Spiel und ins Zweikampfverhalten hinein und ließen kaum noch gegnerische Torchancen zu.
Auch in der zweiten Halbzeit war Siems zwar das spielbestimmende Team, aber es gelang uns immer häufiger, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und auch hin und wieder gute Aktionen nach vorne zu kreieren.Es fehlte allein die Konsequenz und Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor. Auch wenn wir kurz vor Schluss in der 88. Minute noch das 0:4 kassierten, gingen wir dennoch nicht unzufrieden vom Platz. Der Einsatz, der Wille und die Zweikampfbereitschaft stimmte. Wir werden die positiven Aspekte aus dem Spiel mitnehmen und uns in der Trainingswoche auf den kommenden Gegner SV Neuenbrook/Rethwisch vorbereiten.

Team: Werner, Montag, Lübke, Erichsen, Lea Bahr (75. Klingenbirg), Dabrinski (71. Borchert), Köper (79. Labahn), Schneider (71. Schulz), Meyer, Saine, Schmidt.

Nina Meyer (15.11.21)

Holstein Women schicken Meppen mit 3:0 nach Hause

Souveräner Heimsieg für die Regionalliga-Frauen der KSV Holstein. Die Mannschaft von Trainer Bernd Begunk schickte die 2. Mannschaft des SV Meppen mit einer 0:3-Niederlage auf die Heimreise ins Emsland. Für Kiel trafen Jasmin Grosnick (8.), Alia Redant (33.) und Sarah Begunk (52.).

Mit nunmehr 18 Zählern bleiben die Holstein Women auf Rang vier weiter erster Verfolger des Spitzentrios. Am kommenden Sonntag um 14 Uhr gastieren Kielerinnen dann beim Tabellenzehnten VfL Jesteburg. Am 28. November um 14 Uhr erwarter die KSV dann im letzten Heimspiel des Jahres Spitzenreiter Hannover 96 an der Waldwiese.

Holstein Kiel: Leimgrübler – Labuj, Zimmermann, Grosnick, Redant (84. Krohn) – Carone, Steiner, Thien (75. Grapengeter) – Dorby (69. Wiedemann), Ziegler, Begunk. Trainer: Bernd Begunk.

Tore: 1:0 Jasmin Grosnick (8.), 2:0 Alia Redant (33.), 3:0 Sarah Begunk (52.).

NordKick Redaktion (14.11.21), Fotos Nawe.

War kaum zu stoppen – Hannah Östermann

Das erlösende 1:0. Hier jubeln Torschützin Annika Marcinkowski (li.) und Spielführerin MareikeLeefen (re.)

Drehte im zweiten Durchgang richtig auf – Emma Marie Jensen

KMTV Damen grüßen von der Tabellenspitze

Im Spitzenspiel der Damen Oberliga Schleswig-Holstein konnte sich der zweitplatzierte Kieler MTV mit einem 3:0 (0:0) Erfolg über den Ligaprimus SSC Hagen Ahrensburg die Tabellenspitze erobern. In einer sehr ansehnlichen Partie auf dem Sportplatz des TSV Schilksee war der SSC zunächst sehr auf Spielkontrolle fokussiert und versuchte den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Auffällig war dabei die Innenverteidigerin Marleen Jelonek, die die meisten Ballkontakte zu verzeichnen hatte. Die Damen des KMTV waren ihrerseits auf Konter bedacht und griffen ab der Mitte der Gegnerischen Spielhälfte an. Sie provozierten im Mittelfeld immer wieder Ballverluste der Gäste und versuchten durch schnelles, vertikales Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Es wurde dabei stets gefährlich, wenn es über die rechte Seite ging, auf der die schnelle Hannah Östermann wirbelte. Die Ahrensburgerinnen hatten Mühe in die gegnerische Hälfte zu kommen. Wenn dieses gelang, dann meist über die technisch starke Spielmacherin Charlotte Kuziek. Doch im ersten Abschnitt ließ die KMTV-Defensive keine Torchance zu. Aber auch die Kieler Angreiferinnen kamen zu selten in die gegnerische Box und wenn, dann war Hagen-Keeperin Jana Straube stets auf dem Posten. Trotz eines leichten Übergewichtes der Heimelf, die deutlich zielstrebiger agierte, während Ahrensburg oft zu langsam und zu viel quer spielte, ging es torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Frauen von Stephan Mordhorst noch offensiver und mutiger aus der Kabine. Sie pressten nun schon am gegnerischen Strafraum. Dieser Mut wäre fast bestraft worden, als plötzlich Top-Torjägerin Anna Marie Born (50.), die ansonsten völlig abgemeldet war, alleine auf KMTV-Schlussfrau Thyra Nohns zulief, aber kläglich vergab. In der Folge spielte nur noch eine Mannschaft und das war das Kieler Team. Speziell eine Spielerin drehte nun richtig auf – Emma Marie Jensen vernaschte auf dem linken Flügel ein ums andere Mal ihre Gegenspielerinnen und bereitete zahlreiche Möglichkeiten vor. Nach einer Stunde Spielzeit war es dann endlich soweit. Die bereits in der ersten Hälfte eingewechselte Annika Marcinkowski (60.) brachte ihr Team verdient in Front. Die Gäste wirkten geschockt und nur eine Spielerin wehrte sich vor der Abwehr gegen die drohende Niederlage. Vivian Philipkowski warf sich auf der Sechserposition immer wieder in die KMTV Angriffe, aber auch sie konnte den nächsten Treffer nicht verhindern. Nach einer Jensen-Ecke köpfte Mareike Leefen (63.) sehenswert zur 2:0 Vorentscheidung ein. Nur fünf Minuten später erhöhte die starke Hannah Östermann (68.), die inzwischen ins Sturmzentrum gewechselt war, mit unaufhaltsamer Durchsetzungskraft auf 3:0. Kurz darauf hätte Östermann (70.) fast erneut jubeln dürfen, doch ihr strammer Schuss klatschte nur gegen den Pfosten. Kurz vor dem Ende hatten die ansonsten harmlosen Gäste noch einen Lattentreffer zu verzeichnen, doch es blieb beim überraschend deutlichen aber hochverdienten 3:0 Triumph für den KMTV, der nun von der Tabellenspitze grüßt.

NordKick Redaktion (14.11.21)

Die Highlights des Spieles (auf Klick startet das Video)

Derbysieg für TSV Russee

Freitagabend, Fluchtlichtspiel, Stadtderby – alles war angerichtet für eine packende Partie. Wir erwarteten mit den @ssgrotschwarzkiel1.damen einen Gegner, der aufgrund der Tabellensituation unter Zugzwang steht und alles ins Spiel reinwirft. Auch wir wollten nach drei sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier einfahren. Und so sahen die Zuschauer ein sehr intensives Spiel, dass von Beginn an von hitzigen Zweikämpfen geprägt war. Viel spielte sich im Mittelfeld zwischen den 16ern ab. Beiden Mannschaften gelang es zu selten, sich konsequent bis vors Tor durchzukombinieren. Wir taten uns besonders im kontrollierten Aufbauspiel von hinten heraus schwer und schenkten dadurch zu viele Bälle unnötig her. Beschreibend für den Spielverlauf musste für das erste Tor im der 31. Minute ein Standard herhalten. Den Freistoß aus halbrechter Position, gut 25 Meter vom Tor entfernt, versenkte Laura Sophie Bahr direkt im gegnerischen Tor. Mit dem 1:0 gingen wir in die Kabine und wollten egal wie diesen Sieg nach Hause fahren.
Direkt nach Wiederanpfiff war unser Goalgetter Eve Saine zur Stelle. Nach Flanke von Bunte schob sie aus zentraler Position zum 2:0 ein. Danach bäumte sich RSK gegen die drohende Niederlage auf und warf alles nach vorne, während wir uns defensiv zurückzogen. Nur einmal zappelte der Ball noch in unserem Tor, aus Sicht des Unparteiischen erfolgte der Treffer allerdings aus einer Abseitsposition. So gingen wir nach 90 Minuten als Derbysieger vom Platz und stehen nun nach 7 Spielen mit 13 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz. 
 
Tore: Bahr (31.), Saine (47.).
 

Team: Werner, Bunte, Erichsen, Niedorf (82. Labahn), L. Schulz, Meyer, Lea Bahr (69. A. Schulz), Laura Bahr, Montag, Saine (86. Klingenburg), Schneider (63. Köper).

Nina Meyer (TSV Russee, 2.11.21)

Russeer Damen mit Derbyniederlage

Die Russeer Damen haben in der Oberliga überraschend gegen den TSV Klausdorf eine Heimniederlage hinnehmen müssen. Im ersten Abschnitt waren die Gäste schon das spielbestimmende Team ohne dabei aber zwingende Chancen zu kreieren. Russee beschränkte sich vermehrt aufs Kontern und kam so durch Laura Sophie Bahr (39.) noch vor der zur umjubelten 1:0 Führung.

Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck der Klausdoferinnen aber immer mehr zu. Janne Wensien (61.) belohnte ihr offensives Team mit dem Ausgleich. Nachdem weiterhin aber die zwingenden Chancen ausblieben und die Zuschauer sich schon auf ein Unentschieden eingestellt hatten, traf Svenja Niedorf ins eigene Gehäuse. Somit musste handelte sich der TSV Russee eine unnötige 1:2 (1:0) Derbyniederlage ein.

Text, Bilder und Videos NordKick Redaktion (25.10.21)

Das 1:0 für den TSV Russee startet auf einen Klick.

Russee patzt überraschend in Flensburg

Am gestrigen Sonntag waren wir zu Gast bei den @ifstjernen1.frauen_fussball und mussten die erste Saisonniederlage einstecken. Ein gebrauchter Tag, an dem die Flensburgerinnen von Beginn an den Ton angaben. Trotz der 1:0 Führung durch Saine fanden wir viel zu selten in unser gewohntes Passspiel, waren über weite Strecken des Spiels zu weit von unseren Gegenspielerinnen entfernt und nahmen nur partiell die Zweikämpfe an. Wir müssen neidlos anerkennen, dass an diesem Tag die spielerisch und kämpferisch bessere Mannschaft gewonnen hat.
Für uns gilt es nun, schnell dieses Spiel abzuhaken und besonders im Zweikampfverhalten ein Schippe raufzulegen, um im kommenden Derby gegen den TSV Klausdorf den Weg zurück auf die Siegerstraße zu finden.

Tore: 0:1 Saine (26.), 1:1 Emma Langeloh (27.), 2:1 Kathrin Ohlrau (49.), 3:1 Kathrin Ohlrau (62.).

Team: Werner, Bunte, Montag, Niedorf (86. Klingenburg), Lea Bahr (60. Schulz), Köper, Meyer, Schneider, Laura Bahr, Saine, Schmidt (80. Labahn).

Nina Meyer (TSV Russee, 19.10.2021).

Punkteteilung in Meldorf

Mit einer Bilanz von 3 Siegen aus 3 Spielen reisten wir am gestrigen Sonntag mit viel Selbstbewusstein nach Meldorf. Die TuRa Meldorf Damen wiederum starteten sieglos in die Oberliga-Saison, weshalb die Favoritenrolle vermeintlich klar war.
Bereits zu Beginn des Spiels merkten wir jedoch, dass ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt. Wir starteten zu passiv und ließen uns besonders in den Zweikämpfen zu häufig den Schneid abkaufen.
Bereits in der 6. Minuten gingen wir zwar durch N. Meyer in Führung, fanden allerdings auch im Anschluss noch nicht in unser gewohntes Spiel. Folgerichtig mussten wir in der 19. Minute den Ausgleichstreffer hinnehmen. Meldorf stellte sich danach tief hinten rein und überließ uns den Spielaufbau. Besonders in der ersten Halbzeit fanden wir zu selten spielerische Lösungen, um gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen. Und wenn wir, teilweise auch frei, zum Torabschluss kamen, so scheiterten wir immer wieder an der starken Meldorfer Torhüterin.
Im zweiten Durchgang kamen wir mit Schwung aus der Kabine und konnten durch schnelles Passspiel übers Mittelfeld Unruhe in die disziplinierte Meldorfer Defensive bringen. Allein das Tor war wie verriegelt, sodass wir uns mit dem Unentschieden zufrieden geben mussten. Ein Unentschieden, das sich für uns nach Abpfiff aufgrund des Chancenplus und der Spielanteile eher wie eine Niederlage anfühlte und das sich Meldorf durch starkes körperliches Auftreten und gute Defensivarbeit erkämpft hat.
In der vor uns liegenden Trainingswoche werden wir weiter hart arbeiten, um am kommenden Sonntag in Flensburg erneut einen Dreier einzufahren.

Tore: 1:0 Meyer (6.), 1:1 Dreiskämper (19.).

Russee: Werner, Bunte, Montag, Lübke, Erichsen, Niedorf, Meyer, Schmidt, Bahr, Saine, Labahn (45. Lascano).

Bericht und Bilder Nina Meyer (11.10.2021).