Klausdorf und Comet laufen zum Derby auf

3:0 - Ungefährdeter Derbysieg für den TSV Klausdorf

Am Mittwochabend konnte der TSV Klausdorf sein Heimderby gegen den SVE Comet Kiel unter Flutlicht souverän mit 3:0 (1:0) gewinnen. Außer einer Großchance für Marc Schwabe (3.) gab es in der ersten halben Stunde aus dem Spiel heraus nur sehr wenige Torchancen. Gefahr entstand allerdings dauerhaft nach Klausdorfer Standardsituationen, da die Platzherren sowohl in der Defensive als auch in der Offensive die absolute Lufthoheit besaßen. Das 1:0 für die in weiß gekleideten Klausdorfer fiel dennoch aus dem laufenden Spiel heraus, als Youngster Marc Schwabe sich ein Herz nahm und den Ball aus 28 Metern in den Winkel hämmerte. Ein unhaltbares Traumtor! Die Gäste versuchten die ersten Minuten zwar noch flach hinten raus zu spielen, beschränkten sich aber mit laufender Spielzeit immer mehr auf lange Bälle, die aus immer tiefer werdenden Positionen geschlagen wurden. Kurz vor dem Seitenwechsel hielt SVE-Keeper Lukas Losch seine Mannschaft im Spiel, als er gegen Florian Kuklinski (44.) und Mirco Znaniewicz (45.) zweimal glänzend reagierte. Im zweiten Abschnitt nahm der Druck der Heimelf weiter zu. Znaniewicz steckte in die Spitze durch auf Driton Gashi (50.) und dieser traf frei stehend vor Losch die falsche Entscheidung. Nur fünf Minuten später war es erneut Gashi (55.) der aus zehn Metern Torentfernung in Losch seinen Meister fand. Und erneut zwei Minuten später haute Torjäger Kuklinski (57.) mutterseelenalleine aus Nahdistanz die Kugel über den Kasten. Doch nur wenig später war es dann endlich so weit: Kuklinski (60.) behielt dies Mal die Ruhe und schob überlegt zum vorentscheidenden 2:0 ein. In der Schlussphase konnte sich Losch dann noch einmal auszeichnen, als er einen Strafstoß von Gashi (78.) parierte. Kurz vor dem Ende machte Michel Petersen (12.) im Nachschuss den Sack endgültig zu und erzielte den hochverdienten 3:0 Endstand. Es bleibt zu erwähnen, dass Tobias Paulat im TSV-Tor über die gesamte Spielzeit nicht einen einzigen Ball halten musste.

NordKick Redaktion (28.09.22)

PTSV Co-Trainer Jirka Heine war der Matchwinner

Möller lässt Heine von der Leine

Manchmal wird man zu seinem Glück gezwungen und der Gegner muss darunter leiden. Schmerzhaft musste die SpVg Eidertal Molfsee erfahren, was passiert wenn PTSV-Coach Andreas Möller seinen Co-Trainer Jirka Heine von der Leine lässt. Die Preetzer plagt seit Wochen das Verletzungspech und so mussten sie auch in ihrem Heimspiel gegen die bisher so starken Molfseer mit einer vermeintlichen “Rumpftruppe” antreten. Das Pech zeigte sich auch sofort in der Anfangsphase der Partie, als Moritz Danberg schon in der 12. Minute verletzt den Platz verlassen musste. Doch für Möller war dieses “Glück im Unglück”. Was tun, wenn man keine Spieler mehr hat? Einfach mal den Co-Trainer einwechseln. Dieses sollte sich bezahlt machen. Die Heimelf entwickelte Kampfgeist und Leidenschaft und kam durch Johannes Nikolaus Schütt (29.) zum 1:0. In der zweiten Halbzeit kam dann die große Show des JH18, der zum 4:0 Erfolg des Aufsteigers direkt zwei (51. und 83.)  blitzsaubere Tore beisteuerte und sich danach unter stürmischem Jubel wieder auswechseln lies. Gerüchten zur Folge soll er noch heute seine Ehrenrunden drehen und Möller wird Schwierigkeiten haben ihn wieder einzufangen. Den vierten Treffer des Tages steuerte der Ex-Schönkirchener Melih Cerrah (65.) zum zwischenzeitlichen 3:0 bei.
“Dass Jirka kicken kann, weiss ja jeder und heute hat das einfach super gepasst”, fasste Möller am Ende glücklich zusammen. Jirka Heine ist inzwischen 38 Jahre alt und nur eine schwere Verletzung vor 19 Jahren konnte eine mögliche Profikarriere stoppen. Damals hatte er die Geschwindigkeit von David Odonkor und wurde von Horst Hrubesch zur U20-Nationalmannschaft eingeladen, doch früher wie heute wurde sein Knie nach den Operationen nach Belastung immer wieder dick. Dieses Wochenende mussten die Eidertaler unter seiner Klasse leiden.

NordKick Redaktion (18.09.22)

Nicklas Loose war erst wenige Wochen im Amt

Loose beim OTSV schon nach 5 Spieltagen gefeuert

Der Ex-Trainer der Reserve des VfB Lübeck Nicklas Loose übernahm zu Saisonbeginn den Posten als Ligatrainer des Landesligisten Osterrönfelder TSV. Nun wurde er nach nur fünf Ligaspielen gefeuert. Loose schickte daraufhin folgendes Schreiben an NordKick:

Ich habe gestern (am Mittwoch) um 22:00 Uhr von Kai Nacken-Hoffmann (Ligamanager) einen Anruf bekommen, dass der Verein mich mit sofortiger Wirkung entlässt. Der Grund wäre, dass der Mannschaftsrat gesagt haben soll, dass die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer nicht passte und das mein Anspruch für die Liga und den Verein zu hoch gewesen sein soll. Ich kann die Trennung nicht wirklich nachvollziehen, da der Verein mich nach eigenen Worten geholt hat, um die Spieler weiterzuentwickeln und kurz über lang in die Oberliga aufzusteigen. Ich denke, dass wir mit dem Gewinn des LZ-Turniers, dem Erreichen des Viertelfinale des Kreispokals und 8 Punkte aus 5 Ligaspielen bei nur einer Niederlage in der Liga auf einem guten Weg waren. Das Ganze obwohl aktuell von 23 Feldspieler ganze 12 Spieler verletzt sind.

Ich wünsche dem Verein alles Gute und hoffe, dass sie ihre Ziele mit einem anderen Trainer erreichen werden.

Ich werde das ganze sicherlich kurz verdauen müssen, da ich sehr viel Herzblut reingesteckt habe.
Blicke aber trotzdem gespannt in die Zukunft und werde natürlich als Trainer weiterarbeiten wollen.

Sportliche Grüße
Nicklas Loose (15.09.2022)

Der zweifache Torschütze Jonas Schäfer ist von Florian Koissi Sossou nicht zu halten

Lönne Per Christiansen (li.) brachte viel Druck über die rechte Seite

TSV Altenholz fährt die ersten Punkte ein

Oberligaabsteiger TSV Altenholz konnte mit einem überzeugenden und hochverdienten 3:0 (2:0) Heimsieg gegen den Heikendorfer SV die ersten Punkte der noch jungen Saison einfahren. Die Mannen von Coach Frederick Asmussen strotzten trotz der vergangen Niederlagen nur so vor Selbstvertrauen. Sie liefen den Gegner immer wieder sehr hoch an und hatten damit Erfolg. Die junge Innenverteidigung der Gäste produzierte unter Druck haarsträubende Fehler im Spielaufbau und spielte den Altenholzern somit in die Karten. Der eifrige Ex-Kilianer Jonas Schäfer (7.) belohnte seine Mannschaft früh mit dem 1:0. Die Platzherren wirkten überraschend gefestigt und bekamen auch keinen psychischen Knacks, als Schäfer (35.) per Elfmeter an HSV-Keeper Thomas Bohrmann scheiterte. Nur wenig später machte es Schäfer (42.) aus dem Spiel heraus besser und konnte auf 2:0 erhöhen. Neben Schäfer glänzte vor allem auch der laufstarke Rechtsaußen Lönne Per Christiansen auf Seiten des TSV, der die Abwehr der Heikendorfer ein ums andere Mal ins Wanken brachte. Altenholz hatte auch den zweiten Abschnitt komplett im Griff. Den 3:0 Endstand erzielte Jakob Mathea (85.) per Kopf nach einem Eckball.

NordKick Redaktion (27.08.22)

PTSV Trainer Andreas Möller berichtet vom ersten Sieg der Saison gegen den TSV Altenholz

Das Interview startet ihr mit einem Klick auf das Video/Bild. NordKick Redaktion (22.08.22)

Das neue Eidertal-Coach Michael Rohwedder

Eidertal mit neuem Trainer und härterer Gangart

Am kommenden Wochenende startet nun auch die Landesliga Mitte in die neue Saison. In dieser Liga musste die SpVg Eidertal Molfsee in der letzten Spielzeit bis zum letzten Tag um den Klassenerhalt zittern. Das soll in diesem Jahr unter Neu-Trainer Michael Rohwedder anders werden. Ihm zur Seite steht sein spielender Co-Trainer und verlängerter Arm auf dem Platz Nedim Hasanbegovic. Neben Hasanbegovic kann Rohwedder natürlich auch weiterhin auf die Leistungsträger Tjark Gutzeit, Marvin Blümke und Louis Schütt vertrauen. Der Kader ist mit einer Reihe von Spielern ausgestattet, die schon höherklassige Erfahrung sammeln durften, sich nun aber bei „Rowi“ dem Kollektiv unterordnen müssen. Die Favoriten in der Liga sind für den Neuen der VfR Neumünster, der TSV Klausdorf und Lägerdorf. Hinter diesem Trio sieht er viele Mannschaften auf Augenhöhe, wozu er auch seine Eidertaler zählt. „Wir wollen versuchen unter die ersten acht Mannschaften zu kommen“, setzt der Coach die Ziele fest. „Die vergangene Saison mit dem gerade noch geglückten Klassenerhalt hat die Sinne der Jungs geschärft. Sie wissen dass sie mehr investieren müssen um wieder erfolgreicher zu sein. Wir werden defensiv aggressiver arbeiten und in der Offensive kreativer bzw. flexibler auftreten“, so Rohwedder, der auch über seine Mannschaft im Wohle des Vereines hinaus blickt: „Wir wollen uns in allen Bereichen weiterentwickeln und haben ehrgeizige Ziele. Erfolgreichen
Fußball mit der Liga spielen, den nächsten Aufstieg mit der Zweiten realisieren sowie die neu
geschaffene dritte Mannschaft auf die Schiene bringen. Darüber hinaus gibt es neben den
sportlichen Zielen auch noch weitere nachhaltig wirkende Projekte. Es gibt viel zu tun.“ Nicht nur deshalb hat er seinen 22-23 Spielern auch eine härtere Trainingsarbeit als in der Vergangenheit angekündigt. Taktisch baut er zukünftig auf Flexibilität seiner Jungs: „Generell wollen wir schon einen offensiven Stil spielen, werden aber nach den Erfahrungen aus der vergangenen Saison gegen den einen oder anderen Gegner sicherlich auch mal mit einer etwas defensiveren Grundordnung an den Start gehen.“

NordKick Prognose: Die SpVg Eidertal Molfsee wird diese Saison nicht bis zum Ende zittern müssen. Die Mannschaft wird, wenn sich vom Verletzungspech verschont bleiben, nichts mit dem Abstieg zu tun haben und wird sich in der ersten Tabellenhälfte platzieren.

NordKick Redaktion (10.08.22)

Das neue Trainerteam des TSV Kronshagen

TSV Kronshagen hat den Abstieg gut verkraftet

Der TSV Kronshagen steht nach dem Oberliga Abstieg vor einem Umbruch oder viel mehr vor einem Neuanfang, denn das Team (angefangen bei den Trainern) wurde einmal auf links gedreht und völlig neu gestaltet. Wenn man auf die Historie der neuen und alten Spieler schaut und auch auf die Trainer, so scheint der Club viel auf Personen mit Kronshagener Wurzeln zu setzen. Angeführt wird die neue Truppe von den ehemaligen A-Jugend Trainern Peter Speth und Dimitrijus Guscinas, die nun in den Herrenbereich aufgestiegen sind. Ihnen ist es gelungen mit Niklas Kessler (Kilia), David Wagner, Justin Baasch (beide Gettorfer SC), Tino Schulte (Kieler MTV) und Noel Vuylsteke (Kronshagen 2), Serhat Yüksel (TSVK U19) ehemalige Kronshagener Eigengewächse für die Ligamannschaft zu gewinnen. Zudem kommen ebenfalls Rune Möller (IF Sternen Flensburg), Altstar Jomard Mousa (FC Azadi), Lennart Feilke (SV Nettelnburg-Allermöhe) und Oberliga-Keeper Torge Wiedenroth (LTS Bremerhaven) an den Eichkoppelweg. „Mit dieser qualitativ hochwertigen Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern wollen wir das Team gezielt verstärken“, lobt Speth die Transfers des TSV.  Als Favoriten für die neue Landesliga nennt TSVK-Coach Peter Speth wie so viele andere den VfR Neumünster und den TSV Klausdorf, möchte sich selbst aber auch nach Möglichkeit unter den besten fünf Mannschaften einreihen. Er glaubt dabei aber allgemein an eine sehr starke Landesliga, in der er sich speziell darauf freut eine Mannschaft nach seinen Vorstellungen neu gestalten zu dürfen. „Unsere Spielphilosophie ist der Spaß an gutem Fußball und am Tore schießen, Spaß für die Spieler, Trainer und nicht zuletzt für die Zuschauer. Dafür müssen wir alle den nötigen Ehrgeiz und Fleiß in der Trainingsarbeit und den Hunger nach Erfolg gepaart mit Cleverness und Disziplin auf den Platz bringen“, gibt der neue Trainer die Marschroute vor. „Mit einem Kader von 28 Spielern wird es natürlich eine Aufgabe sein, den Spaß auch allen zu vermitteln ohne den Konkurrenzkampf und den Leistungsgedanken zu vernachlässigen“, fügt Speth hinzu, dessen Kapitän mit Nick Rixen natürlich ebenfalls ein Kronshagener Eigengewächs ist.

NordKick Prognose: Der TSV Kronshagen scheint den Abstieg aus der Oberliga gut verkraftet und für sich in gewisser Art und Weise sogar genutzt zu haben, was nicht zuletzt auch der Sieg im Pokal gegen Mitbewerber TSV Klausdorf (4:2) zeigt. Zudem hat man auf dem Transfermarkt sehr sinnvolle Verstärkungen gefunden. Der dritte oder vierte Rang sollte realistisch sein.

NordKick Redaktion (01.08.22)

Der TSV Altenholz will Geschlossenheit zeigen

Personeller Umbruch beim TSV Altenholz

Verein und Mannschaft wollen sich stabilisieren

Heute stellen wir einen weiteren Landesligisten der kommenden Saison vor – den TSV Altenholz. Der TSV musste leider aus der Oberliga absteigen und kurzfristig auch noch einen Wechsel auf der Trainerposition vornehmen, nachdem sich der Verein und Volkmar Meyer im gegenseitigen Einvernehmen getrennt haben. Der neue Cheftrainer, ist der alte Co-Trainer: Frederick Asmussen hat nun das Kommando bei den Gelb-Schwarzen. NordKick traf als Saisonvorschau Frederick zum ausführlichen Interview:

Wer wird euer neuer Mannschaftskapitän?
Der Kapitän wurde noch nicht von der Mannschaft gewählt.

Kannst du uns deine Schlüsselspieler nennen?
Wir definieren uns als Kollektiv und wollen uns gemeinsam weiterentwicklen und besser werden. Dafür brauchen wir jeden einzelnen Spieler, der uns zur Verfügung steht. Im Laufe der Vorbereitung und der Saison werden dann automatisch Spieler herausstechen, die man als Leistungsträger bezeichnen kann.

Was ist nach dem Abstieg aus der Oberliga nun euer Ziel für die Landesliga?
Nach dem Abstieg, dem Trainerwechsel und dem personellen Umbruch steht es im Vordergrund, dass wir uns als Mannschaft und Verein stabilisieren. Darüber hinaus steht die Entwicklung der gesamten Mannschaft und unserer vielen jungen Spieler im Fokus. Wenn wir uns stabilisieren und uns so entwicklen, wie wir es uns vorstellen, wird man sehen, wo die Reise hingeht.

Warum seid ihr diese Saison besser oder schlechter als letzte Saison?
Wir haben einen breiteren Kader und dementsprechend einen größeren Konkurrenzkampf, von dem alle letztendlich profitieren. Darüber hinaus haben wir in den ersten Wochen der Vorbereitung eine positive Atmosphäre geschaffen und eine Aufbruchstimmung erzeugen können. Diese gilt es jetzt beizubehalten und mit in die Saison zu nehmen.

Was müsst ihr besser machen als in der Vergangenheit?
Wir müssen als Gesamtverein enger zusammenarbeiten und den Austausch zwischen den verschiedenen Mannschaften verbessern. Zudem nehmen wir in der Landesliga eine andere Rolle ein und müssen uns insbesondere im Spiel mit dem Ball weiterentwickeln.

Wie schätzt du die Gesamtqualität eurer Liga ein?
Meiner Meinung nach mit Abstand die stärkste der drei Landesligen. Ich denke, dass fast alle Mannschaften ein ähnliches Niveau aufweisen und es dementsprechend eine sehr spannende und ausgeglichene Liga sein wird. Insbesondere die vielen direkten Duelle in und um Kiel geben der ganzen Sache noch einmal einen besonderen Reiz.

Wer sind deiner Meinung nach die Favoriten und wer kämpft gegen den Abstieg?
Da die Liga sehr ausgeglichen zu sein scheint, lässt sich schwer sagen, wer gegen den Abstieg kämpfen muss. Als Favoriten würde ich den VfR Neumünster und den TSV Klausdorf nennen, die sich beide über die letzten Jahre positiv entwickelt und stabilisiert haben. Darüber hinaus wurden beide Kader mit namhaften Neuzugängen verstärkt.

Auf was freust du dich kommende Saison ganz besonders?
Ich freue mich darauf mit meiner motivierten und jungen Mannschaft in einem intakten Umfeld zu arbeiten, um sowohl die Mannschaft als auch den gesamten Verein positiv weiterentwickeln zu können. Zudem sind die vielen direkten Duelle und Derbys im Kieler Raum sehr aufregend und spannend.

Wie sieht eure Spielphilosophie aus?
Wir wollen mit dem Ball aktiv sein und dominant auftreten sowie ein variables Angriffsspiel aufziehen. Sollten wir den Ball nicht haben, ist es unser Ziel, dass wir in schnellstmöglich wiedergewinnen.

Wie groß ist dein Kader gesamt und wie intensiv der Konkurrenzkampf um die Startformation?
Der erweiterte Kader der Liga umfasst derzeit 31 Spieler. Da wir jedoch in einem engen Austausch mit unserer 2. Herrenmannschaft sind, wird es definitiv noch ein wenig Bewegung geben. Dementsprechend intensiv wird der Konkurrenzkampf um die erste 11 sein. Von diesem Konkurrenzkampf erhoffen wir uns einen Schub für die Entwicklung unserer jungen Spieler.

Was erhoffst du dir von euren vielen Transfers?
Von den Neuzugängen erhoffen wir uns, dass sie uns als Mannschaft in erster Linie mehr Optionen geben und den Konkurrenzkampf vorantreiben.

Neuzugänge:
Luis Budde (eigene U19, Torwart)
Julian Grotzky (TSV Travemünde, Torwart)
Finn Joachim (1. FC Schinkel, Torwart)
Fabian Feißt (SV Berghaupten, Verteidigung)
Michel Eckey (eigene 2. Herren, Verteidigung)
Leewe Erfmann (eigene 2. Herren, Verteidigung)
Nico Quegwer (eigene 2. Herren, Verteidigung)
Jonas-Philip Krützfeld (eigene 2. Herren, Verteidigung)
Malte Breiholz (Kieler MTV, Mittelfeld)
Bjarne Rohlfs (eigene U19, Mittelfeld)
Jonas Schäfer (FC Kilia Kiel, Angriff)
Constantin Spliedt (TSV Flintbek, Angriff)
Mattheo Tiesch (eigene 2. Herren, Angriff)

NordKick Redaktion (17.07.22)

PTSV-Coach Andreas Möller vor seinen jubelnden Aufsteigern

Preetzer TSV - Mit Eingespieltheit und viel Euphorie in die neue Saison

NordKick meldet sich aus dem Sommerurlaub zurück und präsentiert nach und nach einige Mannschaften mit ihrer persönlichen Vorschau auf die neue Spielzeit 2022/2023. Den Anfang machen wir heute mit dem Aufsteiger in die Landesliga Mitte, dem Preetzer TSV.
Der Verbandsligameister konnte seine spielstarke Truppe weitestgehend zusammen halten und sogar noch einmal in der Breite verstärken. Durch die Neuzugänge Alexander Frank (SG Kühren), Gökhan Kocaoglu (Inter Türkspor) und Melih Akif Cerrah (TSG Concordia Schönkirchen) verspricht sich PTSV-Coach Andreas Möller vor allem neue Variabilität in der Offensive. “Es gibt nur einen Ball für zwei Mannschaften und den wollen wir haben, diesen behalten und im Verlustfall schnell zurückerobern”, gibt der erfahrene Trainer den Grundsatz für die neue Saison vor.
Bei der Umsetzung dieser Vorstellung von modernem Fußball sollen ihm vor allem seine Leitwölfe und Leistungsträger als verlängerte Arme auf dem Platz behilflich sein. Hier fallen Möller direkt sechs Namen ein: Allen voran natürlich sein regionalligaerfahrener Kreativspieler Florian Ziehmer. “Er bringt mit seiner ganzen Erfahrung die erforderliche Ruhe und Struktur auf den Platz und macht durch seine Präsenz jeden Spieler auf dem Platz besser”, hat “Möllie” nur lobende Worte für seinen vermeintlichen Star parat. Des weiteren werden Maximilian Zimmermann (“Torschütze vom Dienst”), Lars Brand, der in seinen sieben Partien als Stürmer neun mal erfolgreich war, Lukas Lindner (“oberligaerfahrener Innenverteidiger mit starkem Aufbauspiel), Neil Helbing (Ex-U19 Holstein-Spieler), der als zweikampfstarker, präsenter und torgefährlicher Mittelfeldspieler gilt und Finn Grunwald, der durch seine Spielübersicht im Mittelfeld glänzt, für die Umsetzung der Spielstruktur auf dem Platz verantwortlich sein. Ein neuer Mannschaftskapitän als Nachfolger von Ex-Star-Keeper Thorge Beuck wurde noch nicht gewählt oder bestimmt.
Ein Saisonziel gibt Möller nicht in Form einer Platzierung an. Vielmehr betrachtet er dabei die Entwicklung der Mannschaft: “Wir wollen uns in der neuen Spielklasse etablieren und erreichen dass sich die Spieler schnell an die höhere Intensität der Landesliga gewöhnen und sich dadurch individuell verbessern.”
Seine drei Top-Favoriten sind der VfR Neumünster, der TSV Klausdorf und der TSV Kronshagen. Aber auch dem TSV Lägerdorf räumt Möller dabei Außenseiterchancen ein.
Ganz besonders freut sich der Übungsleiter des PTSV auf dein persönliches “Heimspiel” beim TSV Altenholz, da die Anlage nur zehn Minuten Fußweg von seinem zu Hause entfernt ist. “Zudem freue mich mich auf unsere neue Rolle als Außenseiter, das höhere Spieltempo in der Liga und auf Mannschaften, die mitspielen wollen”, gibt Andi Möller einen kleinen Ausblick. Auch der interne Konkurrenzkampf dürfte das Trainerteam freuen. “Der 26-köpfige Kader ist auf allen Positionen mindestens doppelt und relativ ausgeglichen besetzt. Daher wird bei hohem Gesundheitsgrad der Spieler auch der Konkurrenzkampf um einen Startelfplatz sehr groß sein”, so Möller.

NordKick Prognose:
Wir glauben, dass der Preetzer TSV ein starker Aufsteiger sein wird und durch sein hohes Spieltempo auf nahezu allen Positionen die etablierten Landesligisten teilweise an ihre Grenzen bringen wird. Daher scheint uns eine Platzierung im oberen Tabellendrittel möglich zu sein.

NordKick Redaktion (13.07.22)

Wer muss runter? Eidertal oder Stein?

Nachdem sich der SVE Comet, der in dieser Saison seinen Ambitionen mit einem eigentlich starken Kader völlig hinterher lief,  mit einem 1:2 Auswärtssieg beim Osterrönfelder TSV vor dem Abstieg retten konnte und der MTSV Hohenwestedt mit seinem sensationellen Schlussspurt (die letzten vier Partien gewonnen) sich ebenfalls sichern konnte, kreist das Abstiegsgespenst nun nur noch über der SpVg Eidertal Molfsee und dem TSV Stein. Der TSV hat dabei am vergangen Wochenende seinen ersten klaren Matchball liegen lassen, als die Tolle-Truppe vor heimischer Kulisse von dem abgeschlagenen Tabellenschlusslicht TuS Jevenstedt eine 0:3 Klatsche hinnehmen musste. “Wir haben eine große Chance verpasst. Natürlich haben wir uns das anders vorstellt”, zeigte sich TSV-Coach Karsten Tolle sichtlich enttäuscht. Auf die Frage, ob an dem Gerücht eines freiwilligen Rückzugs der Steiner aus der Landesliga etwas dran sei, antwortete er trocken: “Unsere Konzentration gilt gerade einzig und allein dem Klassenerhalt. Mit Gerüchten beschäftigen wir uns nicht”. Der TSV Stein hat noch alle Trümpfe selbst in der Hand und muss in seinen verbleibenden zwei Partien entweder mindestens zwei Mal unentschieden spielen oder eines der beiden Spiele gewinnen. Bereits heute tritt das Team beim Osterrönfelder TSV an und am letzten Spieltag geht es zum starken Gettorfer SC. “Wir werden in diesen beiden letzten Spielen alles daran setzen die nötigen zwei Punkte zu holen”, zeigt sich Tolle optimistisch. Der Abstiegskontrahent aus Molfsee muss hingegen auf zwei Patzer des TSV gegen diese beiden guten Gegner hoffen und seinerseits in seiner einzig verbleibenden Partie am kommenden Samstag beim Tabellenletzten Jevenstedt dreifach punkten. Heute werden also wahrscheinlich sämtliche Molfseer im Geiste ein OTSV-Trikot tragen, denn sie sind heute zum Zuschauen verdammt. 

NordKick Redaktion (16.05.22)

Yannick Meenken umkurvt Gästekeeper Fynn Mika Mohr zum 1:0

Im Video zu sehen sind das 1:0 durch Yannick Meenken (Heikendorf) und das 2:2 durch Finn Langkowski (Eidertal)

Eidertal entführt einen wichtigen Punkt aus Heikendorf

In einer spannenden und hart umkämpften Landesligapartie konnte die SpVg Eidertal Molfsee einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf aus Heikendorf entführen.
Die Partie startete sehr schleppend. In den ersten zehn Minuten war vorsichtiges Abtasten angesagt und keines der beiden Teams konnte Strafraumszenen für sich verbuchen. Nach der zähen Startphase bekam der Heikendorfer SV das Spiel immer mehr unter Kontrolle und kam zu Torchancen. Die größte hatte Jan Sell (20.), dessen Volleyschuss kurz vor dem Einschlag abgeblockt wurde. Nach einer guten halben Stunde musste HSV-Coach Nedeljko Vaselinovic verletzungsbedingt Patrick Johannsen (23.) vom Feld nehmen. Für ihn kam Mervan Faris rein. Die daraus resultierenden Umstellungen taten dem Spiel der Platzherren gar nicht gut und die Gäste aus Molfsee fanden immer besser in die Begegnung. Gerade als die Eidertaler einem Treffer immer näher kamen, konterte Yannick Meenken (39.) zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und belohnten sich früh durch einen Treffer von Moritz Neumann (53.) ins lange Eck zum 1:1. Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, da beide Teams mit der Punkteteilung nicht einverstanden waren. In beiden Strafräumen brannte es regelmäßig lichterloh bei Standardsituationen, da die Hintermannschaften arge Probleme bei der Verteidigung geflankter Bälle hatten. So traf Timo Martens (62.) per Kopfball nach einem Eckstoß zur erneuten Führung für den HSV, ehe der lange, eingewechselte Molfsee-Angreifer Finn Langkowski (83.), ebenfalls nach einem Eckball per Kopf einnicken konnte. Doch auch die Schlussphase hatte es noch einmal in sich. Direkt nach dem Ausgleichstreffer der Gäste hätte HSV-Torjäger Yannick Meenken (84.) sein Team wieder auf die Siegerstraße bringen könnten, doch sein Sololauf über die linke Seite endete knapp neben dem Torpfosten. Auch die Eidertaler zeigten sich in den Schlussminuten noch zwei mal gefährlich im gegnerischen Strafraum doch HSV-Keeper Thomas Bohrmann blieb wachsam. So blieb es am Ende bei einer gerechten Punkteteilung, die bei den abstiegsbedrohten Eidertalern sehr unterschiedliche Gefühlswelten hervor rief. Während sich einige über den wichtigen Punkt freuten, ärgerten sich andere aufgrund der guten zweiten Halbzeit über einen verpassten Sieg.

NordKick Redaktion (08.05.22)

Kilia-Coach Nicola Soranna berichtet vom Spitzenspiel der Landesliga Mitte

FC Kilia Kiel - TSV Klausdorf : Audio per Klick starten (11.04.22)

Stein-Coach Karsten Tolle berichtet vom Siegen gegen SVE Comet

TSV Stein - SVE Comet : Audio per Klick starten (21.03.22)

TSV Stein-Coach Karsten Tolle berichtet vom 6-Punkte-Spiel gegen die SpVg Eidertal Molfsee

TSV Stein - SpVg Eidertal : Audio per Klick starten (12.03.22)

Elfmeter entscheidet die Partie - Beide Teams spenden für die Ukraine

Janek Geisbauer nur noch bis Ende der Saison im VfR Trikot. (Foto fussball.de VfR Laboe)

Janek Geisbauer verstärkt den SVE Comet

Das ist ein Schock für den abstiegsgefährdeten Verbandsligisten VfR Laboe kurz vor Beginn der Rückrunde. Mit Janek Sebastian Geisbauer wird der Spieler im Sommer zum SVE Comet wechseln, der bisher die meisten Spielminuten für den angeschlagenen VfR in dieser Saison absolviert hatte. Aber auch Geisbauer, der eine Holstein-Ausbildung genossen hat, konnte in dieser Spielzeit bisher nur ein mal treffen. “Ich möchte in der nächsten Saison einfach gerne schon Landesliga spielen”, begründet das 21-jährige VfR-Talent, das mehrere Anfragen aus Verbands- und Landesliga hatte, seine Entscheidung. Der SVE Comet kann sich somit auf einen großen, schussstarken und schnellen Offensivspieler freuen. Für den VfR Laboe hingegen macht es den zukünftigen Umbruch nicht leichter.

NordKick Redaktion (14.02.22)

Kai Nacken-Hoffmann (Ligaobmann OTSV) berichtet vom Spiel.

Einfach aufs Bild klicken und der Ton startet.

Mervan Faris schließt sich Heikendorfer Ligamannschaft an

Mervan Faris aus der A-Jugend der TSG Concordia Schönkirchen verstärkt zur Winterpause den Heikendorfer SV. Nach absolvierten Probetrainings konnte von beiden Seiten Einigung erzielt werden. Faris war ein wichtiger Baustein der U19 der TSG, wollte aber unbedingt schon im Winter im Herrenbereich spielen. Die TSG Verantwortlichen waren sich aber einig, dass der Jugendliche vorerst ausschließlich weiter im Jugendbereich eingesetzt werden sollte, da man sich für vier andere A-Jugendliche entschieden hat, ihnen Praxis in der Ligamannschaft zu geben. Faris äußerte daraufhin den Wechselwunsch, dem die TSG statt gab.

NordKick Redaktion (5.1.22)

Heikendorf verlängert mit Trainerteam

Der Heikendorfer SV hat frühzeitig die Verträge seines Trainerteams um Chefcoach Nedeljko Veselinovic und die Co-Trainer Guido Braasch, sowie Linus Krebs verlängert, dies bestätigte der Technische Leiter Michael Voss gegenüber NordKick. „Wir wollten damit frühzeitig Planungssicherheit für die nächste Saison schaffen“, so Voss, der das vornehmliche Ziel „Klassenerhalt“ aktuell nicht mehr in Gefahr sieht und somit die Aufgabe des Trainerteams als mehr als nur erfüllt ansieht, auch wenn man die Saison schlechter beenden sollte, als auf dem aktuellen vierten Rang in der Landesliga. Der Vertrag wurde nach alter Heikendorfer Tradition um nur eine weitere Saison verlängert, man erhofft sich aber eine deutlich längere Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen. „Gerade nach der langen Pause war es schwierig die Jungs wieder so fit auf den Platz zu bekommen. Wir hoffen, dass nun bald auch wieder mehr Attraktivität in unser Spiel kommt“, sieht Voss noch Luft nach oben in der Spielweise.

NordKick Redaktion (13.12.21)

Kilia sorgt für Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen

Vor 322 zahlenden Zuschauern betrieben der TSV Klausdorf und der FC Kilia Kiel Werbung für den Amateurfußball und die Landesliga Mitte. Am Ende konnte sich der Spitzenreiter in diesem hart umkämpften und spannenden Spiel mit 0:1 (0:0) durchsetzen und macht damit einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft. Während beide Mannschaften mit der relativ identischen Formation in die Partie gingen, so unterschiedlich waren sie in der taktischen Ausrichtung und Spielanlage. Der TSV erwartete seinen Gegner kompakt und diszipliniert erst ab der Mittellinie und überließ den Kilianern bewusst den Ballbesitz. Der FC nahm diese Aufgabe auch direkt an und spielte stets flach und geordnet hinten raus. Klausdorf hingegen probierte es meist mit langen Bällen, da sie von der Soranno-Elf schon früh angelaufen und Abstöße zugestellt wurden. Doch obwohl die Gäste ein deutliches Plus an Ballbesitz zu verzeichnen hatten, hatten die Platzherren im ersten Abschnitt die größeren Torchancen. Letztlich ist es die Königsdisziplin im Fußball gegen tief stehende Teams sich Torchancen zu erspielen und dem Spitzenreiter gelang es nicht durch fehlende Breite in der Offensive den Gegner auf dem Klausdorfer Kunstrasen auseinander zu ziehen. Hochkarätige Torchancen waren daher in der ersten Halbzeit Mangelware und wenn, dann konterte der sehr laufstarke TSV immer mal wieder gefährlich auf das Tor von Kilia-Schlussmann Steven Steiner. So wäre die Führung der Platzherren zur Pause nicht ganz unverdient gewesen, die Marc Schwabe (25.) auf dem Kopf hatte (siehe Video). Torlos ging es somit in die Pause.

Die Klausdorfer kamen mutiger und offensiver aus der Kabine und liefen die Kilianer früher an. Doch dieser Mut wurde eiskalt bestraft. Nachdem der Pfiff des Schiedsrichters Jannik Schneider nach einem vermeintlichen Foul der Gäste ausblieb und die komplette Klausdorfer Mannschaft aufgerückt war, konterte der FC Kilia über Julius Alt (48.) eiskalt zum 0:1 (siehe Video). Dieses Gegentor sorgte erneut für eine klare Rollenverteilung auf dem Feld. Der TSV reagierte geschockt und schien nach und nach den Glauben an die Wende zu verlieren. Kilia hingegen spielte nun kontrolliert, aber mit breiter Brust nach vorne und wollte die Entscheidung ohne dabei aber wirklich zwingend zu werden. Die Mannen von Dennis Trociwicz kamen aber in der Schlussphase der Partie noch einmal mit aller Macht zurück. Jonas Hillmer (88.) und Olamide Adesanya (90.) hätten durchaus noch für den Ausgleich sorgen können. So blieb es am Ende vor einer lautstarken und für Amateurverhältnisse beeindruckenden Kulisse beim zwar glücklichen, aber aufgrund der Spielanteile verdienten 0:1 für den Meisterschaftsfavoriten.

Die Stimmen zum Spiel seht ihr im Video.

NordKick Redaktion (13.11.21)

Finn Schlie (Vizekapitän TSV Klausdorf) und Nicola Soranno (Trainer FC Kilia Kiel) im Interview.

Highlights im Video: Marc Schwabe vergibt das 1:0 und Julius Alt kontert zum 0:1.

Jevenstedt weiterhin sieglos

Es hört einfach nicht auf. Erneut verlieren wir nach einem grundsätzlich soliden Auftritt mit 3:1 bei Comet Kiel. Schon wenige Minuten nach dem Anpfiff haben wir den Ball im Spielaufbau fahrlässig hergeschenkt, das 1:0 kassiert und den Weg für den Sieg der Heimelf gepflastert. 
Alles Lamentieren hilft in dieser Situation nicht weiter. Wir werden unseren eingeschlagenen Weg weiterhin gehen und werden uns mit aller Macht gegen den Abstieg wehren. Noch ist Nichts verloren. 
 
Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Unterstützern. Nur der TuS!
Mirko Mrosek (TuS Jevenstedt, 1.11.21)

Wiechert sichert dem OTSV drei Punkte

Am elften Spieltag der Landesliga Mitte schlägt der OTSV die SpVg Eidertal Molfsee nach einen kampfbetonten Spiel mit 2:1 (2:1). Zum Matchwinner avancierte dabei Torwart Sören Wiechert. Zudem erzielte Thore Bannow einen Doppelpack.
Denkbar ungünstig verlief jedoch der Start für die Jungs vom Bahndamm. Schon in der 2. Spielminute gingen die Gäste aus Molfsee durch Lukas Michaelis in Führung.
Auch in den folgenden Minuten besaßen die Gäste gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch immer wieder an Sören Wiechert.
In der 13. Minute konnte Jannik Sierks eine Unachtsamkeit des Gäste Keepers ausnutzen und einen Elfmeter herausholen. Thore Bannow verwandelte sicher zum 1:1. Nur sieben Minuten später sorgte Bannow dann erneut für Jubel am Bahndamm (20.).

Nach dem Wiederanpfiff übernahm Eidertal die Kontrolle im Spiel, ließ jedoch immer wieder beste Chancen liegen. Kastner traf nur die Latte (51.), Michaelis nach einem Freistoß das Lattenkreuz (53.).
In der 64. Minute wurde Sören Wiechert dann endgültig zum Matchwinner und parierte nach Foul von Ali Dogan an Marco Quoos den fälligen Strafstoß von Kapitän Louis Schütt.
„Ein glücklicher Sieg für uns, aber die Punkte hat sich unsere Mannschaft heute mit großer Leidenschaft erkämpft“, fasste OTSV Trainer Maik Gabriel das Spiel zusammen.

Henning Knuth (OTSV, 31.10.21)

Beim SVT kehren die Hoffnungen zurück

Die Zuschauer:innen am Süderdorfkamp sollten lange Zeit eine ausgeglichene Partie sehen, in der der SVT dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Die Gäste ließen die Hausherren das Spiel gestalten und lauerten auf Fehler der Tungendorfer. So kam es zu Chancen auf beiden Seiten, die jedoch in der ersten Halbzeit ungenutzt blieben.
In der zweiten Halbzeit änderte sich dieser Umstand. Yannik Wulf war nach einer Studienfahrt nicht nur in den Kader zurückgekehrt, sondern feierte dabei ein Startelf-Comeback. Dieses Vertrauen sollte er dem Trainerteam zurückzahlen, als er in der 46.Minute das 1:0 für den SVT erzielte. Dieses Tor entfachte beim SVT eine Euphorie endlich die Niederlagenmisere zu stoppen, sodass das Spiel zunehmend an Attraktivität gewann. Schließlich endete ein Angriff der Hausherren vor den Füßen von Torben Czekay, der in Mittelstürmermanier das 2:0 erzielte. Das 2:0 in der 61.Minute fühlte sich zu diesem Zeitpunkt sehr sicher an und die Euphorie war unbegrenzt. Jedenfalls bis sich Tjark Sievers ein Herz fasste und einen Freistoß direkt in den Winkel verwandelte. So sollte die Partie in der 68.Minute wieder an Spannung gewinnen. Darauf folgte noch ein Abseitstor von Torben Czekay und einige Großchancen auf Seiten des SVT. Es sollte aber dabei bleiben und die Hausherren wurden für die Leistungen der letzten Wochen belohnt. Das „Sechs-Punkte-Spiel“ wurde gewonnen und neue Hoffnungen machen sich am Süderdorfkamp breit.

Bericht: Adrian Volquardsen (SVT, 19.10.2021), Bilder: Sabrina Szyza.

SVT Neumünster mit siebter Saisonniederlage

Die Bedingungen auf dem Horst-Neidahl-Platz in Neumünster waren hervorragend. Die Sonne scheint, der Rasen ist gemäht und die Zuschauer hatten Lust auf Landesligafußball. Diese positive Energie konnte der SVT direkt in ihr Spiel einbinden. So dominierten die Hausherren von Beginn an die Partie. Das erste Highlight sollte dann aber der Heikendorfer SV im Gepäck haben. Nach einer Ecke gelangte der zweite Ball zu Jan Robert Sell, der einen Sonntagsschuss sondergleichen auspackte. Damit musste Tungendorf wieder einmal einen Rückstand hinterherrennen. Der SVT blieb aber unbeirrt und war drückend überlegen, währenddessen der Heikendorfer SV einzig durch Standards Gefahr versprühte.
In der zweiten Hälfte blieb das Bild unverändert und alle warteten auf das Tor des SVT. Dieses Tor sollte jedoch vorerst verwehrt bleiben, da die letzte Konzentration im Abschluss fehlte. Darüber hinaus gewann das Spiel an Brisanz, was das Schiedsrichterteam nicht zu unterbinden wusste. In all dem Gewusel wusste der Heikendorfer SV einen Konter zum 0:2 zu verwerten. Die Gastgeber spielten unverändert weiter und drückten auf das Tor des HSV16. In der 81.Minute krachte Julien Huber mit dem Torwart Jarle Schrock zusammen. Der Torwart musste 5-7. Minuten auf dem Feld behandelt werden, was eine wichtige Information für das Ende der Partie sein sollte. Zum Glück zog die Aktion keine gesundheitlichen Konsequenzen für beide Spieler mit sich. Sportlich lässt sich dann das 1:2 durch Julien Huber in der 90.Minute verzeichnen. Nach diesem Tor gab das Schiedsrichterteam eine Nachspielzeit von 3 Minuten bekannt, was heftige Proteste der Tugendorfer nach sich zog. Hieraus resultierte eine Gelb-Rote Karte für den Co-Trainer Nils Voss und eine Gelbe Karte für den Cheftrainer Thilo Becker. Nach Ablauf der Nachspielzeit stand es weiterhin 1:2, was die siebte Niederlage des SVT Neumünsters besiegelte.

Adrian Vollquardsen (11.10.2021).

SVT verliert Neumünsterraner Stadtderby in Überzahl

Die Voraussetzungen für das Neumünsteraner Stadtderby waren nicht die Besten. Beide Teams haben keinen guten Saisonstart hinter sich, sodass beide Mannschaften sehr motiviert in die Partie gingen. Der SVT Neumünster kam gut aus der Kabine und konnte durch eine gelungene Passstafette das 0:1 durch Lukas Bente erzielen. Die Frustration machte sich bei den Gastgebern bemerkbar, sodass drei harte Fouls von G.Latifi zu einer Gelb-Roten Karte in der 15.Minute resultierten. Dieser Platzverweis erbrachte den Gästen jedoch keine Sicherheit, sondern fungierte als Motivationsspritze für die Gastgeber. Diese bestimmten fortan das Spiel, was die Gäste jedoch nicht davon abhielt gefährliche Akzente nach vorne zu setzen. In der 37.Minute fiel dann folgerichtig das 1:1 durch S.Nasri auf Seiten des VfR. Anschließend konnten die Gäste an die Leistung der ersten 10.Minuten anknüpfen und durch Torben Czekay das 1:2 erzielen. Es sollte aber ein weiterer Aufreger folgen: In der 43.Minute wird T.Alioua im Strafraum zu Fall gebracht, sodass ein Elfmeterpfiff ertönte. Diesen konnte der Keeper der Gäste jedoch vereiteln.
Nach der Pause nahmen sich die Hausherren ein Beispiel am SVT und erzielten in der 46.Minute das 2:2. Danach wurde das Spiel sehr ruppig und der Schiedsrichter ließ viele Karten sprechen. Viele Aufreger führten dazu, dass auf und neben dem Platz eine hitzige Stimmung kursierte. Auf dem Spielfeld herrschte ein Auf & Ab, wo jede Mannschaft das Spiel für sich entscheiden hätte können. So verpassten Felix Piaskowski und Max Wessel ihre Chancen aus aussichtsreicher Position. Am Ende ist es wieder ein Konter der Hausherren über Hendrik Wehde (90.), der zum 3:2 Endstand führte.

Adrian Volquardsen (SVT Neumünster)

Jevenstedt gibt sich nach Niederlage weiter kämpferisch

Der TuS Jevenstedt verliert sein Heimspiel gegen den TSV Stein mit 0:3 (0:1). Nach überschaubarer 1.Hälfte, in der die Gäste früh durch Flemming (9.) in Führung gingen, erspielten sich die Platzherren gute Chancen im zweiten Durchgang. Doch das Runde wollte leider nicht in das Eckige. Auf der anderen Seite traf Wirbel (50.) zum 0:2, ehe Bruhns (87.) kurz vor dem Schlusspfiff den 0:3 Endstand markierte. Und damit geht der Sieg für die Gäste so vollkommen in Ordnung. “Wir werden weiter kämpfen und eventuell läuft es auswärts besser für uns”, so Mirko Mrosek nach dem Spiel. Am komenden Samstag geht es für die Jevenstedter gegen Eidertal Molfsee. Einen sehr wichtigen Punkt wollte Mrosek noch anmerken: “Wir wünschen unserem A-Jugendlichen Ben Nickels alles Gute, der in der Halbzeitpause leider Kreislaufprobleme hatte und kurzzeitig 

Highlights zum Spiel findet ihr ab 18.00 Uhr auf YouTube.com/c/tusjevenstedt

Foto: @x_s.t.i.n.a_x, Bericht: TuS Jevenstedt Redaktion

OTSV nutzt die Chancen nicht

Da war deutlich mehr drin für die Jungs vom Bahndamm. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge unterlag der OTSV am 7. Spieltag der Landesliga Mitte dem SVE Comet Kiel mit 2:0 (1:0).

Die Gäste aus Osterrönfeld fanden gut ins Spiel, führten viele saubere Zweikämpfe und erarbeiteten sich die ersten Torchancen.
Beste Gelegenheiten wurden aber nicht genutzt. So fand der Schuss von Mittelstürmer Florian Kuklinski nach einer starken Kombination über Sierks, Knuth und Bannow nicht den Weg ins, sondern deutlich über das Tor.
Wenige Augenblicke später parierte dann SVE Keeper Losch einen Bannow Kopfball.
Und so kam es wie es so häufig kommt. Die Heimmannschaft kam besser ins Spiel und konnte kurz vor dem Pausentee nach feiner Einzelleistung von Tom Wüllner in Führung gehen (44.).

Nach der Halbzeit versuchten die Gäste weiter alles, spielten viele Situationen aber nicht konsequent genug aus. Der letzte Pass wurde dabei häufig zu schlampig gespielt.

Zum Ende der Partie konnte Tino Kern dann einen Konter der Heimelf verwerten (84.).

Der SVE Comet Kiel zieht damit nach Punkten mit den Osterrönfeldern gleich. Beide Teams haben 10 Punkte auf dem Konto.
Gästetrainer Maik Gabriel richtete den Blick schnell wieder nach vorne:“ Das war nicht unser Spiel. Nächstes Wochenende sind wir spielfrei. Also haben wir jetzt 2 Wochen Zeit, um uns auf Heikendorf vorzubereiten und dann im Heimspiel wieder Vollgas Fußball zu spielen. Und das werden wir auch machen.“

OTSV: Wiechert-Ja. Landtreter, Müller, Jo. Landtreter, Doose-Roller, Knuth-Dogan, Bannow, Sierks-Kuklinski
Eingewechselt: Münz, Rathjen, Hardt

Comet Kiel: Losch-Demir, Rassmanns, Wüllner, Schmidt, Kern, Schwaberau, Markwardt, Rook, Brasch, Wagner
Eingewechselt: Hansen, Eggers, Wippich

Foto: Thore Bannow

Text: Henning Knuth