Thomas Karbsch bleibt mit dem VfB Kiel 2 Spitzenreiter

VfB 2 grüßt weiterhin von der Tabellenspitze

Unser Studiogast von kommendem Montag bleibt Überraschungs-Tabellenführer der Kreisliga Kiel. Thomas Karbsch hat mit seinem VfB Kiel 2 am gestrigen Freitag die favorisierte SG Felde/Bredenbek von Ex-Kronshagen-Coach Daniel Lechte mit 4:1 (2:0) auf der Waldwiese bezwungen. Dabei erzielten die Kieler alle fünf Treffer selbst. Bereits nach sechs Spielminuten hatte der starke Laurenz Sentis (6.) sein Team in Führung gebracht, bevor Torjäger Joschka (25.) Hansen den 2:0 Halbzeitstand herstellte. “Niels Harneid und Laurenz Sentis haben auf jeden Fall Verbandsliganiveau”, wusste Gäste-Coach Lechte den Gegner zu loben, doch haderte er gleichzeitig mit dem Abwehrverhalten seiner Jungs: “Wir kamen mit den langen Bällen des Gegners und der Zweikampfhärte einfach nicht zu recht”.
Direkt nach dem Seitenwechsel konnte Joschka Hansen (49.) mit seinem zweiten Treffer des Tages, das vorentscheidende 3:0 erzielen. Ein Eigentor von Patrick Mühling (56.) brachte noch einmal künstliche Spannung in die Partie, doch kurz vor Einbruch der Dunkelheit machte Torben Fuhrmann (66.) mit dem 4:1 den Sack endgültig zu. “Wir haben heute verdient gewonnen, weil Felde 90 Minuten keinen Zugriff auf uns bekommen hat”, zeigte sich VfB Trainer Thomas Karbsch hoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

NordKick Redaktion (27.08.22)

Die Leistungsträger (von links) Dennis Hegewald, Patrick Wemmer, Pascal Puls und Lauritz Neelsen

Die Mannschaft des VfR Laboe

Laboe möchte direkt oben mitmischen

Der VfR Laboe ist in der vergangenen Saison in die Kreisliga abgestiegen und hat in dieser Saison direkt mit Neu-Trainer Tobias Becker für zwei Überraschungen gesorgt. Zuerst warf man den Oberligaabsteiger TSV Altenholz im Elfmeterschießen aus dem Kreispokal und verlor anschließend den Punktspielstart bei der Reserve vom Heikendorfer SV. Grund genug für uns einmal hinter die Kulissen zu blicken.
Zur neuen Spielzeit verpflichteten die Jungs vom U-Boot mit Deniz List (FT Preetz) und Tim Bennet Schreiber (FC Kilia 2) zwei neue Torhüter. Darüber hinaus holte man vom Nachbarn Holsatia Kiel mit Florian Fehlberg, Julian, Hempel, Oliver Hense, Tobias Straube, Nico Jänichen, Murat Kayabas, Pascal Puls und Lauritz Neelsen direkt einmal acht Spieler weg. „Wir erhoffen uns von den Neuzugängen den Konkurrenzkampf anzufeuern und natürlich auch, dass sie den Kader Qualitativ nochmal etwas anheben“, kommentiert VfR-Coach Tobias Becker die Transfers, dessen Co-Trainer der Ex-Spielertrainer Matthias Schnoor sein wird. Als Kapitän der Mannschaft wurde Dennis Hegewald benannt. Der VfR hat sich für die kommende Saison viel vorgenommen und peilt direkt einen Platz unter den ersten drei Teams an und hat damit den direkten Wiederaufstieg im Blick. Helfen sollen dabei neben Kapitän Hegewald  vor allem die Leistungsträger Lauritz Neelsen, Jan-Patrick Wemmer und Pascal Puls. „Wir sind besser als in der letzten Saison, denn wir haben einen viel breiteren Kader und haben qualitativ wirklich hochwertige Neuzugänge bekommen. Wir können besser auf Ausfälle reagieren und diese auch kompensieren“, sieht der neue Trainer sein Team in dieser Saison gefestigter. „Wir müssen eine klare Spielidee entwickeln. Eine klare Linie finden. In einigen Situationen müssen wir zielstrebiger agieren, als in der Vergangenheit“, so Becker weiter. Über die Lage in der Liga denkt Becker folgendes: „Durch die überraschenden Ausstiege von Suchsdorf und Friedrichsort (spielen in der Kreisliga RD) ist die Qualität der Liga tatsächlich schwer einzuschätzen. Natürlich kommen mit Kühren, der neuen SG aus Felde/Bredenbek, Heikendorf II, VFB Kiel II, Rot-Schwarz Kiel II und TSV Kronshagen II neue, unbekannte, Mannschaften hinzu, aber das macht das ganze ja noch interessanter. Alles in allem war und ist die Kieler Kreisliga immer eine anständige Adresse gewesen.“  Während der Coach, der auf modernen und offensiven Fußball steht,  Med SV und die SG Felde/Bredenbek ganz weit oben sieht, glaubt er, dass Comet 2 und PTSK es schwer haben werden.

NordKick Prognose: Die Lage in der neu gemixten Kreisliga ist ganz schwer einzuschätzen. Eine seriöse Prognose trauen wir uns da kaum zu. Deshalb lassen wir es lieber mal.

NordKick Redaktion (10.08.22)

Drei Kreisligapartien im Überblick

Klausdorf 2 – VfB Kiel
Zur Halbzeit schien die Partie eigentlich schon gelaufen zu sein, als der souveräne Spitzenreiter VfB Kiel durch Tore von dem Ex-Klausdorfer Felix Beeck (22.) und zwei Mal Marc Zeller (30. und 32.) verdient mit 3:0 in die Pause spazierte. Doch nach dem Seitenwechsel lief plötzlich nichts mehr wie geplant. Die Reserve der Klausdorfer, die mit drei Ligaspielern verstärkt ins Spiel gegangen war, wechselte mit Marc Schwabe kurz nach der Halbzeit auch noch den Shootingstar der ersten Mannschaft ein. Die Platzherren erarbeiteten sich immer mehr Feldvorteile und fanden durch Marvin Petersen (57.) den Anschlusstreffer. Kurz darauf sorgte ein Eigentor von VfB-Innenverteidiger Dustin Markwardt (61.) endgültig für Verunsicherung bei den Gästen. In der Folge erwies Christian Wittstock (74.) seinem Team einen Bärendienst, als der junge Schiedsrichter Finn Tobias Repenning ein vermeintliches Foul an Wittstock nicht ahndete und selbiger sich dann zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Dem Referee blieb keine andere Möglichkeit als die Rote Karte zu zücken. Dennoch hatte der VfB kurz vor dem Ende durch den eingewechselten Kevin Hopp (85.) die riesen Möglichkeit den Sack zu zu machen, doch er traf aus fünf Metern das leere Tor nicht. So kam es wie es kommen musste und der TSV Klausdorf konnte durch einen Kopfballtreffer von Pascal Maurice Schultz (87.) zum 3:3 Endstand ausgleichen.

Suchsdorfer SV – Post
Suchsdorf versuchte von Beginn an das Spiel zu machen und die abstiegsbedrohten Postler verteidigten tief ab der Mittelliene. Als Suchsdorf so langsam alles im Griff zu haben schien, konterten die Gäste durch einen tollen Spielzug, der zuerst am Pfosten endete, dann aber im Nachschuss überlegt von Niklas Weber (12.) zum 0:1 vollendet wurde. Doch die Antwort der Platzherren ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer toll getimeten Linksflanke von Kapitän Lars Lübbehüsen nickte der Torjäger vom Dienst Ole Sellmer (16.) zum verdienten Ausgleich ein. Sellmer (18.) war es auch, der nur wenig später seinen SSV mit einem beherzten Rechtschuss in Führung brachte. Sogar noch vor der Pause stellte der Rutinier Mischa Wolf (43.) nach einem tollen querpass im 5-Meter-Raum auf 3:1. Die zweite Halbzeicht war dann relativ arm an Höhepunkten und spätestens nach dem dritten Tor des Tages von Ole Sellmer (62.) war der Drops mit dem 4:1 Endstand endgültig gelutscht.

Rojava Kiel e.V. – MED SV
MED SV zeigte sich in dieser Partie als spielbestimmendes Team, wobei beide Mannschaften vor allem auf lange Bälle setzten und auf den Gewinn des sogenannten zweiten Balles aus waren. MED versuchte es mit situativem Pressing, das zumeist von Mittelfeldakteur Ardian Stubbla gesteuert wurde. Variabel versuchten es die Gäste auch immer wieder mit Flankenläufen, die allerdings meistens glücklos endeten, obwohl Rojava Keeper Nouredine Belkreir bei Hereingaben nicht den sichersten Eindruck machte. Von Rojava ging zumeist Gefahr aus, wenn es über die linke Seite über Bilal Kasim lief, der die MSV-Defensive immer wieder vor schwere Aufgaben stellte. Wenig überraschend war bei der Spielweise, dass das 1:0 für die Platzherren aus einem langen Ball resultierte, welchen Sercic Cheazim (32.) sehenswert vollendete. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild und erneut war es Cheamzin (69.) der nach einem Querpass zur Stelle war und für sein Team per Grätsche auf 2:0 stellte. Direkt nach dem folgenden Anstoß konnte der MED SV durch Rashid Kandil (70.) den Anschlusstreffer erzielen und es entwickelte sich einen hektische Schlussphase, in der Schiedsrichter Heiko Ohff zwei Spieler der Heimelf (75. und 81.) mit der Ampelkarte vom Platz stellte. Die Gäste schnürten ihren Gegner nun am Strafraum ein, doch Rojava brachte diesen knappen Sieg leidenschaftlich kämpfend über die Ziellinie.

NordKick Redaktion (12.05.22)

Marc Langebeck (zweiter von rechts) hier noch zu Gast bei NordKick – Das Quartett

Marc Langebeck verlässt den Suchsdorfer SV

Diese Nachricht dürfte für viele überraschend kommen – Marc Langebeck beendet sein Engagement beim Kreisligisten Suchsdorfer SV im Sommer. Noch vor nicht all zu langer Zeit war Langebeck zwei mal als Interviewgast bei NordKick zu sehen. Damals redete er noch in höchsten Tönen vom Suchsdorfer SV, den er zu Saisonbeginn als Trainer übernommen hatte. Nun scheint die Welt völlig anders auszusehen. “Der plötzliche Tod unseres Fußballobmannes, der mich damals zum SSV geholt hat, und die Abwesenheit seines Stellvertreters haben bei uns im Verein eine große Lücke hinterlassen. Mir fehlt dadurch ein wenig die Verbindung zum Vorstand und Verein. Zudem sind die Trainingsbedingungen in Suchsdorf sehr bescheiden”, nennt Langebeck ein paar Gründe für seinen Abschied. “Die Mannschaft ist und jung und sehr talentiert. Sie werden auch ohne mich ihren Weg gehen”, so Langebeck, der voraussichtlich erst einmal eine Pause als Trainer einlegen wird, aber sich ein Hintertürchen offen lässt: “man weiß ja nie was kommt”.
Der Suchsdorfer SV ist nun händeringend auf der Suche nach einem Nachfolger auf der Cheftrainerposition.

NordKick Redaktion (21.04.22)

UT jubelt über den Last-Minute-Treffer

Moritz Tietze feiert seinen Treffer mit “Babybauch”

Bei der Auswechselung von Torschütze Bennet Schmidt war die KMTV-Welt noch in Ordnung

KMTV verzockt sich im Derby

Es ist das Derby der Derbys. VfB UT Kiel und der Kieler MTV sind beide auf dem Prof Peters Platz beheimatet und tragen somit auf dem selben Spielfeld ihre Heimspiele aus. Laut Spielplan war UT heute die gastgebende Mannschaft. KMTV-Coach Paul Musiol, der Gerüchten zur Folge ein Angebot von Inter Türkspor Kiel hat, überraschte mit seiner Startaufstellung, weil er Ex-Comet-Spieler Timm Bischoff, Torjäger Matti Kraahs und Leistungsträger Yannick Boisen zunächst auf der Bank schmoren ließ. Dennoch erwischte sein Team den besseren Start. Nach einem Ballverlust der Teutonen in Mittelfeld konterte der KMTV über seinen Spieler Bennet Schmidt mit der ersten Torchance der Partie zum 0:1 (10.). Man hatte im ersten Abschnitt das Gefühl, dass die Musiol-Elf die technisch besseren Einzelspieler auf dem Feld hatte, aber Union Teutonia mannschaftlich geschlossener wirkte. Der KMTV war auf einen ruhigen Spielaufbau bedacht mit wenig überraschenden Momenten und die gelben Gegner versuchten geschlossen mit einem Mittelfeldpressig auf Ballgewinn aus zu sein. Daraus ergab sich eine mittelmäßige Kreisligapartie in der es nur wenig Höhepunkte gab. Dennoch schien bereits nach einer guten halben Stunde die Vorentscheidung gefallen zu sein, als UT-Verteidiger Mark Rockel (35.) nach einer klaren Notbremse mit glatt Rot den Platz verlassen musste. Fortan wackelte die Teutonen-Defebsive bis zum Pausenpfiff dauerhaft, aber der Kieler MTV konnte diese Unsicherheiten nicht nutzen.
Wer nun im zweiten Abschnitt mit einem Feuerwerk des KMTV gerechnet hatte, sah sich enttäuscht. Das Spiel nach vorne war auf dem holprigen Boden des Prof Peters Platzes einfach viel zu behebig und zu leicht ausrechenbar für die nun etwas tiefer stehende Truppe von UT-Coach Fabian Langhoff. Nach einer guten Stunde Spielzeit, brachte Musiol nun seine Top Offensive von der Bank und die Spieler versuchten es in Eigeninitiative mit Angriffspressing. Doch auch dieser Effekt verpuffte nach gut fünf Minuten wieder und der KMTV wusste nichts mit seiner zahlenmäßigen Überlegenheit anzufangen. Mit wachsender Spielzeit hatte man das Gefühl, dass die Teutonen plötzlich mutiger wurden und auf einmal wieder Hoffnung schöpfen hier etwas mitnehmen zu können. Das UT-Umfeld pushte sein Team nun in jedem Zweikampf und die Spieler, allen voran Angreifer Marcel Launstein, opferten sich regelrecht auf ohne dabei fußballerisch zu glänzen. Und so kam es, wie es kommen musste und was letztlich unseren Fußball so liebenswert macht – die Unterzahlmannschaft trifft durch den eingewechselten Moritz Tietze (90.+1) in der Nachspielzeit zum viel umjubelten Ausgleich. Als neutraler Zuschauer muss man festhalten, dass dieser Treffer den kämpfenden Teutonen wirklich zu gönnen war und der KMTV sich mit seiner Passivität und Ergebnisverwaltung, statt auf ein zweites Tor zu drängen, regelrecht verzockt hat. Doch wem bringt diese Punkteteilung nun etwas im Verfolgerduell? Nur dem Kreisliga-Spitzenreiter VfB Kiel und dem dritten Verfolger Suchsdorfer SV (waren zahlreich unter den 150 Zuschauern vertreten) dürfte dieses Unentschieden so richtig schmecken.

NordKick Redaktion (26.03.22)

Mefail Sengül ist neuer Trainer bei PTSK Holstein (Foto: Lütjenburg)

Herkulesaufgabe für Mefail Sengül bei PTSK Holstein

Was ist denn da los? Am 5.12.21 berichtete NordKick darüber, dass der Mannschaftsrat und Obmann der PTSK ab sofort einen neuen Coach suchen. Nun ist man anscheinend fündig geworden, oder ohne die abgesprochene, vorherige Abstimmung mit der Mannschaft. Gestern hielt Mefail Sengül seine Antrittsrede vor der Mannschaft. Die Aufgabe, dieses Team vom vorletzten Tabellenplatz der Kreisliga ans rettende Ufer zu führen, scheint schwierig, zumal der Kader von der Quantität her aktuell kaum Wettbewerbsfähig ist. Sengül wird sich also im Eiltempo um neue Spieler kümmern müssen und parallel den bestehenden Kader für die Rückrunde fit machen.

Der Ligaobmann seines letzten Arbeitgebers, Rolf Scheff (TSV Lütjenburg) äußerte sich wie folgt auf NordKick-Anfrage: “Als ich am letzten Sonntag erfuhr, dass Mefail Sengül eine Trainertätigkeit mit dem Kieler Kreisligisten SG PTSK/Holstein vereinbart hat, habe ich ihm per WhatsApp zu seinem Vertragsverhältnis gratuliert. Ich wünsche Mefail  den sportlichen Erfolg, mit seiner neuen Mannschaft, den derzeit vorletzten Tabellenplatz zu verlassen und den Klassenerhalt zu sichern.

Obwohl wir mit Mefail überaus erfolgreich in die Serie gestartet waren, kam es innerhalb der Mannschaft zu einer Entwicklung einiger Spieler, die dem Mannschaftssport abträglich war. Daraufhin kam es zu der Trennung von Mefail, indem wir seinem Wunsch auf einvernehmliche Vertragsauflösung entsprachen. In der Folge trennten wir uns allerdings auch von vier Spielern.”

NordKick wünscht Mefail Sengül bei dieser Herkulesaufgabe ein glückliches Händchen und starke Nerven und hofft ihn bald mal im Studio oder vorm Mikrofon begrüßen zu dürfen. Mefail, bitte melde dich also bei uns, wenn du das liest.

NordKick Redaktion (08.02.22)

VfB Kiel präsentiert zwei weitere Neuzugänge

Der VfB Kiel präsentiert zwei weitere Neuzugänge für den Sommer 2022. Mit Bent Kalbhenn (28) kommt ein überragender Torwart vom Tabellenzweiten der Verbandsliga Ost SSG Rot-Schwarz Kiel an die Waldwiese und mit Landesligaspieler Yannick Imm (28) vom TSV Klausdorf eine echte Verstärkung für die Offensive. “Beide wollen hier zukünftig mit ihren Kumpels zusammen spielen und wechseln deshalb gerne auch in eine tiefere Spielklasse”, so VfB Co-Trainer Tim Spirgatis. Für Kalbhenn könnte es in der nächsten Saison allerdings zum direkten Aufeinandertreffen mit seinem aktuellen Club kommen, da der VfB voraussichtlich in die Verbandsliga Ost aufsteigen wird und die SSG Rot-Schwarz Kiel nach dem Verlauf der Hinrunde gegen den Preetzer TSV im Aufstiegskampf in die Landesliga wahrscheinlich den Kürzeren ziehen wird. Die aktuelle Nummer eins der Liebal-Schützlinge Timo Flemming (ehemals Okrent), wird nach seiner schweren Verletzung wohl leider nicht mehr als aktiver Torwart auf den Platz zurückkehren. Er wird ab der kommenden Saison die Position als Torwarttrainers bekleiden. “So einen tollen Typen wollten wir auf gar keinen Fall komplett verlieren und haben ihm sofort das Amt als Torwarttrainer angeboten”, so Spirgatis. Wir dürfen gespannt sein, was sich beim Traditionsclub von der Waldwiese noch alles tun wird und wie Trainer und Spieler mit der neuen Konkurrenzsituation umgehen werden. Auf jeden Fall wird der VfB mit diesem Kader auch in der nächstjährigen Verbandsliga Ost direkt eine gute Rolle spielen können und stellt damit keinen klassischen Neuling in der Liga da, wenn der Aufstieg denn diese Saison wirklich realisiert wird, wovon doch stark auszugehen ist.

NordKick Redaktion (14.01.22)

Felix Beeck kommt aus der Landesliga zum VfB Kiel

Der VfB Kiel bekommt zum Winter noch einmal wertvolle Unterstützung im Kampf um die Meisterschaft. Der Spitzenreiter der Kreisliga Kiel gab nun die sofortige Verpflichtung des Landesligaspielers Felix Beeck bekannt. Beeck hatte zuletzt beim TSV Klausdorf zu wenig Einsatzzeit bekommen und will nun einen Neustart zwei Klassen tiefer wagen. Der schnelle Außenverteidiger soll der Vierkette des Meisterschaftsanwärters noch einmal mehr Stabilität verleihen. “Die rechte Außenverteidigerposition war bei uns in der Hinrunde meistens vakant. Auf dieser Position mussten wir oft wechseln und haben da wenig Kontinuität rein bekommen. Zudem wird Felix deutlich mehr Tempo in unsere Abwehrkette rein bringen”, freut sich Co-Trainer Tim Spirgatis über dieses Transfercoup. 

Zudem kann das Top-Team der Kreisliga Kiel in der Wintervorbereitung wieder auf die Langzeitverletzten Yannis Schwertfeger und Timo Pagel zurückgreifen. “Beide sind für ihre enorme Laufstärke bekannt und werden uns noch einmal deutlich stärker machen”, so Spirgatis zu NordKick.

Noch ein weiterer Landesligakicker soll im Sommer den Weg an die Waldwiese finden, aber diesen Namen wollte Spirgatis noch nicht preis geben. Wir dürfen also weiterhin gespannt bleiben, was sich beim Kieler Traditionsverein noch ergibt.

NordKick Redaktion (15.12.21)

PTSK Holstein sucht neuen Cheftrainer

Die PTSK Holstein ist mit sofortiger Wirkung auf Trainersuche. Jürgen Wildbrett, der bisherige Coach, verabschiedete sich von der Mannschaft überraschend via Whatsapp und legte sein Amt per sofort nieder. Bereits in der letzten Kreisligapartie reiste das Team ohne Coach an und war auf sich allein gestellt. Trainer und Mannschaft schienen während der gesamten Hinrunde nicht so recht zueinander gefunden zu haben. So war der Abschied für Insider zwar unrühmlich aber keineswegs überraschend.

Die PTSK hatte die letzte, ungewertete Saison als Spitzenreiter beendet, hatte aber im Sommer ihr Trainergespann und auch Spieler in Richtung Suchsdorfer SV verloren. Qualität und Menschlichkeit scheinen bei der Truppe zu stimmen, doch die Qualität in der Breite fehlt. Da der Kader aus beruflichen Gründen und wegen vieler Verletzungen selten in Bestbesetzung antreten konnte, befindet sich der Club nun mit nur zehn Punkten (2 Siege, 4 Unentschieden, 4 Niederlagen) auf dem vorletzten Tabellenplatz der Kreisliga Kiel.

Nun suchen Mannschaftsrat und Obmann nach einem neuen Trainer oder noch besser Trainergespann, die wieder für Struktur sorgen und die Mannschaft führen. „In dieser Saison kann es natürlich nur noch um den Klassenerhalt gehen, aber grundsätzlich haben wir das Potential, um eine ordentliche Rolle in der Kreisliga zu spielen“, sagt Führungsspieler Claus Schultzke, der noch einmal die tolle Infrastruktur des Vereins mit einem relativ neuen Kunstrasen und die menschliche Geschlossenheit der Mannschaft in den Vordergrund stellt. Neben einem neuen Trainer wären auch zwei bis drei Neuzugänge zur Winterpause wünschenswert.

NordKick wird sich voraussichtlich in Kürze mit der PTSK-Führung zu einem Interview treffen, um das Profil des neuen Trainers noch genauer zu definieren. Bei Interesse an dem freigewordenen Kreisligaposten könnt ihr euch direkt bei Andreas Albert, Kapitän Volkan Yildirim, Claus Schultzke oder auch NordKick melden. Wir leiten euer Interesse dann weiter oder stellen Kontakt her.

NordKick Redaktion (5.12.21)

Spitzenspiel ende 1:1

Im Spitzenspiel der Kreisliga Kiel haben sich der Tabellenzweite Suchsdorfer SV und Spitzenreiter VfB Kiel mit 1:1 Unentschieden getrennt. VfB-Coach Matthas Liebal berichtet per Audiodatei über die Partie. Einfach Klicken.

(11.10.2021)

Friedrichsort verpasst die Sensation nur knapp

Der SV Friedrichsort hat vor heimischer Kulisse in der Kreisliga Kiel die Sensation nur knapp verpasst. Das Team von Timo Zeidler verlor nach Halbzeitführung gegen den Tabellenführe VfB Kiel denkbar knapp mit 3:4 (3:1).

„Wir waren heute zum ersten Mal in der Saison kalt vor dem Tor“, lobte Zeidler seine Schützlinge für eine überzeugende erste Halbzeit, in der seine Mannschaft mehr Ballbesitz und die zwingenderen Aktionen nach vorne aufzeigen konnte. Kapitän Lars Oertel (12.) brachte den SVF mit 1:0 in Front. Die Platzherren ruhten sich auf dieser Führung gegen den klaren Favoriten von der Waldwiese nicht aus und erhöhten sogar durch Jan Lukas Martens (30.) nach einer halben Stunde auf 2:0, ehe Ex-Landesliga Kicker Marc Zeller (34.) auf 2:1 verkürzen konnte. Doch zu einseitig war das Spiel des VfB in der ersten Hälfte, da es sich meistens auf die individuellen Qualitäten von Zeller fokussierte. Alexander-Michael Block (40.) baute für seine Friedrichsorter sogar noch vor dem Seitenwechsel den Vorsprung auf zwei Tore aus. Nach der Pause sahen die Zuschauer aber ein anderes Bild. Der SVF wirkte verunsichert und brachte durch individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten den Tabellenführer zurück in die Partie. Nach einer Wittstock-Ecke und einem folgenden Torwartfehler traf Jan Lukas Martens (51.) ins eigene Netz. Nur sechs Minuten später ereignete sich die spielentscheidende Szene der Partie. Im Mittelpunkt standen dieses Mal Schiedsrichterin Lis Pirotton, ihr Assistent Nico Wickleder, Gästestürmer Kevin Hopp und SVF-Keeper Michael Kai Anderer. Nach einem viel zu landen Ball in die Spitze, hob Wickleder seine Fahne aufgrund einer Abseitsstellung. Da der Ball aber ungefährdet bei Anderer landete signalisierte die Schiedsrichterin durch Handzeichen, dass sie die Abseitsstellung gesehen habe, aber ließ die Partie weiter laufen. Die Friedrichsort hatten allerdings mit einem Pfiff gerechnet und Anderer nach den Ball außerhalb seines Strafraumes mit der Hand auf. Folgerichtig gab es direkten Freistoß für die Gäste. Während die Heimelf mit dieser Entscheidung noch haderte, nahm sie Hopp (57.) den Ball und schob ihn aus 18 Metern ins leere Tor zum 3:3 ein. Fortan gab es hitzige Diskussionen auf dem Platz und die Zeidler-Schützlinge verloren nun vollends den Glauben an einen Sieg. So kam es dann auch. Erneut war es der VfB-Kapitän Hopp (62.) persönlich, der mit einem strammen Rechtsschuss den 3:4 Siegtreffer markieren konnte. „In der Kabine wurde es kurzzeitig ein bisschen lauter, aber dann haben wir in der zweiten Halbzeit doch deutlich besseren Fußball gespielt“, resümierte VfB Co-Trainer Tim Spirgatis nach dem Abpfiff.

Das Trainer-Interview

Aufs Bild klicken, um das Video zu starten.

Timo Zeidler und Tim Spirgatis standen nach der packenden Kreisliga-Partie Rede und Antwort und äußerten sich neben dem Spiel auch über NordKick.

Der VfB präsentiert sich gerne auf NordKick.